Hamburg - Gegen Schalke 04 kamen die Bayern im eigenen Stadion nur zu einem 1:1 (1:1)-Unentschieden. Der Deutsche Meister VfL Wolfsburg gewann 2:1 (0:1) in Hoffenheim. Aufsteiger SC Freiburg nach einem Treffer Sekunden vor Schluss 2:1 (1:0) beim VfL Bochum. Der FSV Mainz 05 feierte den fünften Heimsieg in Folge, besiegte den 1. FC Nürnberg 1:0 (1:0). Keine Treffer gab es bei der Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfB Stuttgart. Tabellenführer ist weiterhin Bayer Leverkusen nach dem Sieg vom Freitag gegen Eintracht Frankfurt.
In München überraschte Schalke-Coach Felix Magath wieder einmal mit einer Personalie: Vor der Viererkette gab der 18-jährige Joel Matip sein Bundesliga-Debüt. Die Gastgeber zeigten sich nach der 0:2-Niederlage in der Champions League gegen Girondins Bordeaux zunächst verunsichert, Schalke agierte souveräner und erspielte sich einige Chancen. Das erste Tor jedoch machten die Bayern. Abwehrspieler Daniel van Buyten verwertete einen Freistoß von Holger Badstuber (31.) - nach unglücklicher Kopfballvorlage von Schalke-Stürmer Kevin Kuranyi. Nur fünf Minuten nach dem dritten Saisontor von van Buyten hätte Miroslav Klose erhöhen können, doch dessen schwacher Abschluss war kein Problem für Schalke-Torhüter Manuel Neuer.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann der große Auftritt des Debütanten: Matip köpfte nach einem Freistoß von Lukas Schmitz den Ausgleich (43.). Noch vor der Pause hätten die Bayern zurückschlagen können, aber Marcelo Bordon klärte auf der Linie. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Bayern-Coach Louis van Gaal Arjen Robben für den Italiener Luca Toni ein. Der Niederländer hatte zehn Minuten später Glück, als ihn Schiedsrichter Florian Meyer nach einem Schubser gegen Lukas Schmitz nur Gelb zeigte. Beide Teams erspielten sich im zweiten Abschnitt noch weitere Chancen, ein Treffer aber fiel nicht mehr.
"Unser Ziel war es, Schalke zu schlagen. Das ist uns leider nicht gelungen. Wir haben in den ersten zehn Minuten nicht gut gespielt, waren dann aber sehr dominant. Es ist frustrierend, dass wir in der zweiten Halbzeit kein Tor gemacht haben, wir hätten das verdient gehabt", sagte Bayern-Trainer Louis van Gaal nach dem Spiel.
Wolfsburg dreht das Spiel in fünf Minuten
Die Gastgeber aus Hoffenheim agierten gegen den VfL zunächst äußerst druckvoll, Innenverteidiger Josip Simunic vergab in der Anfangsphase die beste Möglichkeit zur Führung (5.). Erst in der 21. Minute tauchte der Deutsche Meister zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor der Hoffenheimer auf. Nach einem Zweikampf zwischen 1899-Torwart Timo Hildebrand und VfL-Angreifer Grafite forderte der Brasilianer einen Strafstoß.
Nur zwei Minuten später erzielte der bosnische Nationalstürmer Vedad Ibisevic die Führung für Hoffenheim. Nach Vorarbeit des erstmals für die brasilianische Nationalmannschaft nominierten Eduardo und seines Landsmanns Maicosuel traf er per Kopf. Nach der Halbzeit drehte Wolfsburg die Partie in nur fünf Minuten. Erst sorgte Zvjezdan Misimovic für den Ausgleich (52.), kurz darauf gelang Grafite sogar die Führung (57.). Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs war Wolfsburg dem dritten Tor meist näher als Hoffenheim dem Ausgleich. Dzeko (68.) und Grafite (73.) vergaben bei Kontern des VfL aber die Möglichkeiten zur Vorentscheidung.
"Das Spiel hat gezeigt, dass eine Halbzeit, in der man richtig gut spielt, nicht reicht. In der zweiten Halbzeit haben wir vor allem in der ersten Viertelstunde alles vermissen lassen," sagte Hoffenheim-Trainer Ralf Rangnick nach der Partie. VfL-Coach Armin Veh zeigte sich dagegen zufrieden: "Der Gegner war sehr aggressiv, und wir konnten unser Passspiel überhaupt nicht entfalten. Die zweite Halbzeit war komplett anders, und deshalb geht der Sieg am Ende auch völlig in Ordnung."
Freiburg siegt in Bochum in letzter Sekunde
VfL-Coach Heiko Herrlich hatte das Team bei seinem Heimdebüt auf zahlreichen Positionen verändert. Die Umstellungen machten sich zunächst aber eher negativ bemerkbar, flüssige Spielzüge waren kaum zu sehen. Als Bochum nach einer guten Viertelstunde das Kommando übernahm, fiel die Freiburger Führung. Einen Schuss von Daniel Caligiuri leitete der ehemalige Bochumer Heiko Butscher unhaltbar für Keeper Philipp Heerwagen ins Tor weiter (23.).
Danach zeigten sich die Gastgeber verunsichert, Mohamadou Idrissou (29., 32.) und Julian Schuster (35.) verpassten das 2:0 für Freiburg knapp. Im zweiten Durchgang erhöhte Bochum dann den Druck auf das Freiburger Tor und kam durch Diego Klimowicz zum Ausgleich (65.). In der Schlussphase drängten die Gastgeber auf den Siegtreffer und kamen zu einigen Chancen. Sekunden vor dem Abpfiff schloss Freiburgs Stürmer Stefan Reisinger jedoch einen Konter zum 2:1 ab (90.+2).
Mainz verteidigt knappe Führung gegen Nürnberg
Mainz dominierte die Partie gegen Nürnberg von Beginn an, die Gäste konzentrierten sich fast ausnahmslos auf die Defensive und blieben im Angriff weitgehend harmlos. Allerdings hätte FCN-Angreifer Albert Bunjaku nach einem Fehler von Niko Bungert für die Gäste-Führung sorgen können, verfehlte das Tor aber knapp (36.). Auf der Gegenseite traf Elkin Soto mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:0 für den FSV (38.). Nach der Pause verteidigte Mainz den knappen Vorsprung souverän und beschränkte sich auf gelegentliche Konter. Nürnberg mühte sich zwar, für echte Gefahr sorgte das Team von Trainer Michael Oenning jedoch nicht mehr.
Torlose Begegnung in Mönchengladbach
Der gastgebende VfL erwischte in Mönchengladbach gegen den VfB Stuttgart den besseren Start. Marco Reus, Karim Matmour und Michael Bradley konnten ihre Chancen jedoch nicht verwerten. Auch Rob Friend, der erstmals in dieser Saison von Beginn an spielte, vergab seine Möglichkeit.
Die erste Chance der Gäste hatte der Russe Pawel Pogrebnjak, der nach Vorlage von Thomas Hitzlsperger aber verzog. Nach dem Seitenwechsel waren erneut die Gastgeber das aktivere Team. Zunächst flog eine Direktabnahme von Reus nach einer Flanke von Juan Arango knapp rechts am Tor vorbei (48.). Dann klärte VfB-Keeper Jens Lehmann nach erneuter Vorbereitung des Venezolaners großartig bei einem Kopfball von Friend und dem Nachschuss von Reus (50.). Kuzmanovic traf für Stuttgart den Pfosten. Tore jedoch fielen nicht.
jok/fsc/sid
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WENN ich nicht falsch informiert bin, ist die Stadiongesellschaft zu 100% ein Tocherdings der Stadt. mehr...
Viel kommt da aber auch nicht zusammen... Aber in Punkto Eintracht (Hallo Christian W.?!) mal eine Frage: hängt die Eintracht eigentlich als Gesellschafter in der Stadiongesellschaft mit drin oder ist das eine städtische GmbH? mehr...
Vielleicht hat man in Berlin das ganze Geld aus dem UEFA-Cup verpulvert, um nicht abzusteigen! Dies ist ja schon mal Geld, welches der Eintracht nicht zur Verfügung steht. mehr...
Ottl als Beispiel wäre vielleicht schlecht. Aber bei Gekas sieht es anders aus: Gekas und Skibbe kennen sich sehr gut, Frankfurt ist finanziell und sportlich stärker als Hertha, aber letzendlich ließ man den Abstiegskonkurrent [...] mehr...
Wenn du meinen Beitrag richtig liest, habe ich von Skepsis und Hoffnung geschrieben. Optmismus hört sich anders an. Worauf du diese Theorie gründest, ist mir ein Rätsel. Was soll an Hecking so negativ sein? Und welche [...] mehr...
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