Hamburg - Werder Bremen hat am 13. Spieltag durch einen 6:0-Auswärtssieg (1:0) beim SC Freiburg die Tabellenführung erobert. 1899 Hoffenheim setzte sich in Köln 4:0 (2:0) gegen den FC durch. Schalke 04 gewann 2:0 (0:0) gegen Hannover 96. Nürnberg gelang in Wolfsburg in letzter Sekunde ein 3:2 (0:0). Stuttgart und Hertha BSC trennten sich 1:1 (0:0) unentschieden. Borussia Mönchengladbach feierte in Frankfurt einen 2:1-Sieg (0:0). In Dortmund spielte der BVB 0:0 gegen Mainz 05.
"Wir haben eine großartige Partie geliefert. Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment dafür machen, wie sie nach der langen Pause wieder ins Spiel gefunden hat", sagte Werder-Coach Thomas Schaaf. "Die Mannschaft hat sich stetig gesteigert. Gratulation an die Mannschaft."
Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion bestimmten die Gastgeber die ersten Minuten und hatten durch Stürmer Mohamadou Idrissou (2.) sowie den Kroaten Ivica Banovic (8.) gute Chancen zur Führung. Die Bremer kamen erst nach zehn Minuten besser ins Spiel. Ein Tor blieb allerdings auch den Gästen zunächst verwehrt. Naldo scheiterte per Kopf am Freiburger Torwart Simon Pouplin (11.), Daniel Jensen traf ebenfalls mit einem Kopfball nur den Pfosten (15.). Auch Nationalspieler Mesut Özil setzte nach einer sehenswerten Kombination über vier Stationen den Ball nur gegen das Aluminium (28.) und verzog kurz darauf knapp (31.). Zwei Minuten später machte es der Portugiese Hugo Almeida besser und erzielte per Kopf nach Vorarbeit Özils die hochverdiente Bremer Führung.
Fünf Tore in Halbzeit zwei
Zehn Minuten nach der Pause erzielte Marko Marin vom linken Strafraumeck per Freistoß das 2:0, Almeida erhöhte wiederum zwei Minuten später auf 3:0. Vor dem 4:0 umkurvte Özil Pouplin und traf aus spitzem Winkel (67.). In der 73. Minute wurde Özil von Idrissou im Strafraum gefoult. Per Elfmeter traf Naldo dann zum 5:0. Den Endstand stellte der eingewechselte Markus Rosenberg nach erneuter vorarbeit von Özil her.
"In der ersten Viertelstunde waren wir sehr aggressiv. Wenn wir da ein Tor machen, läuft es vielleicht anders. Dann haben wir die Bremer durch Ballverluste zu Kontern eingeladen", sagte Freiburgs Trainer Robin Dutt. "Wir hätten vor der Pause noch das ein odere Tor kassieren können. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass Bremen eine Nummer zu groß für uns ist."
Hoffenheim mit Blitzstart
Im Spiel gegen 1899 Hoffenheim erwischte der 1. FC Köln vor 46.000 Zuschauern einen Fehlstart. Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste durch den Brasilianer Carlos Eduardo in Führung. Der Mittelfeldspieler setzte einen Schuss aus 22 Metern ins rechte untere Toreck. Nur sechs Minuten später erhöhte Chinedu Obasi auf 2:0, der Angreifer war nach einer Flanke von Christian Eichner per Kopf zur Stelle. Die schwache Kölner Leistung quittierten die FC-Fans bereits nach 20 Minuten mit einem Pfeifkonzert. Auch nach der Pause kam Hoffenheim schwungvoll aus der Kabine: Eine Minute nach Wiederanpfiff traf Demba Ba von der Strafraumgrenze zum 3:0. In der Schlussphase sorgte Vedad Ibisevic vom Elfmeterpunkt noch für das 4:0.
Das erste Wiedersehen von Trainer Jürgen Klopp mit seinem ehemaligen Club Mainz 05 begann mit Angriffen des BVB, die jedoch nichts Zählbares einbrachten. Auf hochkarätige Chancen mussten die Fans in der Folge lange warten. So gehörte ein Freistoß des Dortmunders Nuri Sahin aus 20 Metern (26.), den FSV-Keeper Heinz Müller abwehrte, schon zu den Höhepunkten der Partie. Auf der Gegenseite ließ Aristide Bancé eine vielversprechende Kontermöglichkeit ungenutzt. In der 40. Minute hatte Mats Hummels die beste Chance für den BVB, als er den Ball aus elf Metern direkt nahm, aber Müller mit einem Reflex rettete.
Nach dem Wiederanpfiff fand das Geschehen zunächst ausschließlich in der Mainzer Hälfte statt. Hummels (55.) verfehlte mit einem Kopfball das Tor nur knapp. In der Folge spielten sich mitunter turbulente Szenen im Mainzer Strafraum ab, die jedoch der BVB ungenutzt ließ. Auf der Gegenseite verpasste Tim Hoogland (62.) die Chance zum Mainzer Führungstreffer.
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Viel kommt da aber auch nicht zusammen... Aber in Punkto Eintracht (Hallo Christian W.?!) mal eine Frage: hängt die Eintracht eigentlich als Gesellschafter in der Stadiongesellschaft mit drin oder ist das eine städtische GmbH? mehr...
Vielleicht hat man in Berlin das ganze Geld aus dem UEFA-Cup verpulvert, um nicht abzusteigen! Dies ist ja schon mal Geld, welches der Eintracht nicht zur Verfügung steht. mehr...
Ottl als Beispiel wäre vielleicht schlecht. Aber bei Gekas sieht es anders aus: Gekas und Skibbe kennen sich sehr gut, Frankfurt ist finanziell und sportlich stärker als Hertha, aber letzendlich ließ man den Abstiegskonkurrent [...] mehr...
Wenn du meinen Beitrag richtig liest, habe ich von Skepsis und Hoffnung geschrieben. Optmismus hört sich anders an. Worauf du diese Theorie gründest, ist mir ein Rätsel. Was soll an Hecking so negativ sein? Und welche [...] mehr...
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