Hamburg - Joachim Löw bleibt bis 2012 Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 49-Jährige einigte sich bereits am Dienstag mit DFB-Präsident Theo Zwanziger mündlich über einen neuen Vertrag. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte am Mittwochabend eine entsprechende Meldung der "Bild"-Zeitung. "Für uns stand nie in Frage, dass wir mit dem Bundestrainer weiterarbeiten wollen. Ich bin froh, dass wir uns per Handschlag auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten und nun in Ruhe ins WM-Jahr gehen können", sagte Zwanziger.
Zudem werden auch die Verträge mit dem Manager der Nationalelf, Oliver Bierhoff, Co-Trainer Hansi Flick, Torwarttrainer Andreas Köpke und Chef-Scout Urs Siegenthaler bis 2012 verlängert.
Löw, dessen aktueller Kontrakt noch bis Juni 2010 läuft, ist derzeit mit den konkreten Planungen für die WM in Südafrika beschäftigt. In den kommenden Tagen will er bekanntgeben, wer die letzten Gegner des dreimaligen Welt- und Europameisters vor Turnierbeginn sind und wo die DFB-Auswahl ihre beiden Trainingslager aufschlagen wird. Für das Regenerationstrainingslager mit den Familien der Spieler stehen Mallorca und Sardinien zur Auswahl, die harte Vorbereitung auf die WM findet entweder in Österreich oder in der Schweiz statt.
"Ich will die absolute Rückendeckung für mein Konzept spüren"
Das Gehalt spielt für Löw, dessen Jahreseinkommen auf rund drei Millionen Euro geschätzt wird, nach eigenen Angaben keine Rolle: "Ich bin zufrieden mit der Bezahlung", hatte er jüngst am Rande der WM-Gruppenauslosung in Kapstadt erklärt. Andere Dinge waren ihm wichtiger: "Ich will wissen: Was ist machbar in den nächsten Jahren? Können meine Visionen erfüllt werden? Steht der Verband dahinter? Ich will die absolute Rückendeckung für mein Konzept spüren." Zwanziger erklärte am Mittwoch, dass man sich mit Löw über das Konzept für die kommenden Jahre absolut einig sei. Dabei werde das Abschneiden bei der WM nur eine untergeordnete Rolle spielen, da man beim DFB von der Gesamtphilosophie Löws überzeugt sei. Die weiteren Details der Vereinbarung sollen im Januar festgeschrieben werden.
Löw hatte nach der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland von seinem ehemaligen Chef Jürgen Klinsmann das Amt des Bundestrainers übernommen und das Team bei der EM 2008 zu Platz zwei geführt. Souverän gelang auch die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika.
Sollte Löw den Vertrag bis nach dem kontinentalen Turnier in Polen und der Ukraine erfüllen, wäre er länger im Amt als seine drei direkten Vorgänger. Erich Ribbeck stand von 1998 bis 2000 in der Verantwortung, Rudi Völler von 2000 bis 2004 und Jürgen Klinsmann von 2004 bis 2006.
fsc/dpa/sid
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Genau darum ging's mir: bei anderen Mannschaften werden Patzer in Testspielen schöngeredet, bei den Deutschen dagegen eine recht ordentliche Leistung schlechtgemacht. mehr...
testpiele sind eben nicht aussagekräftig, sie glauben doch sicher nicht, dass spanien in der wettkampfsituation irgendwas hätte anbrennen lassen... aber grundsätzlich stimme ich ihnen zu, was das ewige gemecker an unserer nm [...] mehr...
Keine Sorge, die Spanier werden, bei den vielen guten Spielern, die del Bosque zur Verfügung stehen, in Südafrika besser spielen, während den Franzosen, wenn die Ausschnitte, die Eurosport gestern zeigte, einen Rückschluss auf [...] mehr...
Ooops, der große Favorit Spanien hat gerade sein Testspiel gegen Saudi-Arabien durch ein Tor in der letzten Minute 3:2 gewonnen. Die kochen also auch nur mit Wasser. Ich kann mich noch erinnern, daß Deutschland die Saudis bei der [...] mehr...
Und wenn das nix wird bei der WM, hat man ja schon einen Schuldigen, der Bergsteiger wars. mehr...
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