Hamburg - Südafrika wehrt sich nach dem Terroranschlag auf das Fußballteam Togos in Angola gegen Zweifel an der Sicherheit bei der Weltmeisterschaft im Sommer. Der "schockierende und inakzeptable Angriff auf die Mannschaft Togos" sollte in seiner Bedeutung "nicht übertrieben" werden, sagte der Präsident Südafrikas, Jacob Zuma, in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Der Präsident betonte, der Vorfall in Angola habe keine Auswirkung auf die WM.
Südafrikas Fußballverband kritisierte die Berichterstattung ausländischer Medien nach dem Terroranschlag in Angola über angebliche Sicherheitsprobleme auch bei der WM in Südafrika als "unverantwortlich". Verbandspräsident Kirsten Nematandani sagte am Montag: "Es ist eine sehr gefährliche Generalisierung, wenn Leute einfach behaupten, weil es in Angola geschehen sei, werde es auch in Südafrika passieren."
Unterstützung erhielt Südafrika auch vom Deutschen Fußball-Bund. Dessen WM-Berater Horst R. Schmidt schätzt die Sicherheitslage in Südafrika als "solide und von polizeilicher Seite absolut vertretbar" ein. Die Situation in Angola sei nicht mit jener im WM-Gastgeberland Südafrika zu vergleichen, sagte der Schatzmeister des DFB, der in Südafrika als Berater für den Weltverband Fifa tätig ist, der "Frankfurter Rundschau". "Die Vorkehrungen für den Afrika-Cup sind nicht vergleichbar mit denen für eine Fußball-WM, die sich über viele Jahre erstrecken."
Fifa-Chef steht zu Afrika
Allerdings müsse sich "jeder Veranstalter mit dem Terrorismus-Thema beschäftigen", sagte Schmidt. Er habe "volles Verständnis für alle, die den Afrika-Cup durchziehen wollen, sonst macht man sich noch viel mehr zum Spielball solcher Kräfte". Bei einem Überfall auf Togos Mannschaftsbus am Freitag im Grenzgebiet zwischen Kongo-Brazzaville und Angola waren der Assistenztrainer, der Pressesprecher sowie der Fahrer getötet worden.
Die Fifa und die örtlichen Organisatoren hatten schon am Samstag ihre Absicht bekräftigt, das Turnier trotz der Bluttat auszutragen. "Wir hoffen, dass Fußball stärker ist als jeder Anschlag. Deshalb wird der Afrika-Cup stattfinden", sagte Fifa-Boss Joseph Blatter im ZDF.
Staatstrauer in Togo
Togos Fußballnationalmannschaft ist derweil aus Angola in ihre Heimat zurückgekehrt. Der britische Rundfunksender BBC berichtete, trotz der späten Stunde warteten Tausende Menschen auf dem Flughafen von Lomé, wo Ministerpräsident Gilbert Houngbo die Delegation begrüßte. Als die Särge mit den beiden bei dem Anschlag getöteten Delegationsmitglieder über das Rollfeld getragen wurden, herrschte Stille, viele Menschen weinten.
Houngbo, der die Rückkehr der Fußballer angeordnet und ein Regierungsflugzeug nach Angola geschickt hatte, sprach von einem "traurigen Tag und einer Schande für den afrikanischen Fußball".
aha/dpa
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Wenn man dann man im Urlaub ist, dann kann man aber auch allen erklären wie's geht. Dem Afrikaner erklären wir wie Sicherheit geht, und das es so nicht geht, wie es dort zu gehen nur scheint! Dem Franzosen erklären wir wie [...] mehr...
Wenn ich jetzt mal so durch die Spiegel-Nachrichten auf der WM-Themenseite schaue... dann ist, verglichen mit der Panikmache im Vorfeld, doch recht wenig passiert. Eine Handvoll Touristen, die ueberfallen wurden, ja, schlimm [...] mehr...
Der bisherige Verlauf der WM hat eindeutig gezeigt, dass die Veranstaltungen sicher sind, viel Spass machen und die Fans sich anscheinend wohl fuehlen. Der Erfolg spricht fuer sich. mehr...
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Dass es in Suedafrika mehr Kriminalitaet gibt als in vielen anderen Laendern, ist ja nicht abzustreiten. Wichtig ist doch, dass sich Leute dort entsprechend verhalten. Der besagte Journalist hat sein Auto an der Tankstelle nicht [...] mehr...
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