Frankfurt feierte den ersten Sieg in Dortmund seit 19 Jahren und verbesserte sich mit nun 31 Punkten auf Rang sieben. Benjamin Köhler hatte die Frankfurter bereits nach sieben Minuten in Führung geköpft. Es war das erste Gegentor für die Dortmunder vor eigenem Publikum nach 606 Minuten. Mats Hummels (17.) und Lucas Barrios (57.) sorgten für die Wende, ehe Sebastian Jung mit seinem ersten Bundesliga-Tor (65.) und Alexander Meier (74.) das Spiel erneut drehten.
Die Partie vor 70.400 Zuschauern begann ohne langes Abtasten. Köhler nutzte die erste Chance zur Frankfurter Führung. Erst nach einer Viertelstunde kamen die Borussen besser ins Spiel und erzielten im Anschluss an eine Ecke den Ausgleich. Hummels bugsierte den Ball nach einem Fernschuss zum 1:1 über die Linie. Es war bereits das fünfte Saisontor für den Innenverteidiger.
Das Team von Jürgen Klopp, der wegen mehrerer Verletzungen von dem bewährten 4-5-1-System auf ein 4-4-2 umstellte, wirkte in der Defensive ungewohnt anfällig. Halil Altintop hatte mehrmals die Möglichkeit, weitere Tore für die Frankfurter zu erzielen. Hummels musste in der 28. Minute retten, als er einen Schuss des Eintracht-Stürmers kurz vor der Linie mit einer Grätsche klärte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Gastgeber, das Tempo zu erhöhen, doch blieben die Frankfurter bei Kontern immer gefährlich. Nach einer Flanke von Mohamed Zidan vollendete Lucas Barrios mit seinem elften Saisontor zum 2:1. Im Anschluss drehten die Gäste wieder auf und kamen durch Jung nach einer Ecke und Meier zu zwei weiteren Treffern.
"Wir hatten besonders in der Anfangsphase einige hundertprozentige Torchancen. Der Sieg war verdient", sagte Eintracht-Coach Michael Skibbe, der die Dortmunder von 1998 bis 2000 trainiert hatte. "Ich komme immer wieder gerne nach Dortmund, das macht einfach verdammt viel Spaß, hier zu spielen." Sein Gegenüber Jürgen Klopp sagte: "Wir hatten heute zwei bis drei Jungs auf dem Platz, die mehr mit dem Ball, dem Platz und mit sich selbst zu tun hatten. Die Eintracht hat hier verdient gewonnen."
Mainz-Kapitän Hoogland schwer verletzt
Der FSV Mainz 05 hat seine Fans rechtzeitig vor dem Karneval in Partylaune versetzt. Dank eines 1:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach bleibt der Aufsteiger zu Hause weiter ungeschlagen. Den Siegtreffer erzielte der frühere Borusse Bo Svensson in der 43. Minute. "Es ist mir egal, ob der Sieg verdient war oder glücklich. Wir nehmen das mit und haben eine schöne Heimserie", sagte FSV-Trainer Thomas Tuchel. "Wir können jetzt etwas entspannter sein. Wir sind auf einem richtig guten Weg und wollen nicht meckern."
Vor 20.300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion bestimmten die Mainzer in der Anfangsphase zwar die Partie, die besseren Chancen konnten sich allerdings die Gladbacher erarbeiten. Der Argentinier Raul Bobadilla, der vergangene Woche beim 4:3 gegen Bremen zwei Tore erzielt hatte, konnte die sich bietenden Möglichkeiten aber nicht nutzen (4./10).
Die Gastgeber, die ohne den verletzten Jan Simak und den gesperrten Spielmacher Andreas Ivanschitz auskommen mussten, kamen erst nach einer knappen Viertelstunde zu ihrer ersten Chance durch Andre Schürrle (14.). Nur eine Minute später war es auf der Gegenseite erneut Bobadilla, der die Gladbacher Führung auf dem Fuß hatte.
"Wir hatten sechs bis sieben gute Chancen. Es war ein unglückliches Gegentor", haderte Gladbachs Trainer Michael Frontzeck. "Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Selbst ein Unentschieden wäre noch zuwenig gewesen. Wir haben sehr unglücklich verloren."
Die Mainzer, bei denen die beiden Zugänge Radoslav Zabavnik und Malik Fatih von Beginn an aufliefen, hatten in dieser Phase große Probleme in allen Mannschaftsteilen. Zudem musste FSV-Kapitän Tim Hoogland aufgrund einer schweren Verletzung noch vor der Pause ausgewechselt werden. Er zog sich im rechten Knie einen Außenmeniskusriss und einen Einriss des Innenbandes zu. Der Mittelfeldspieler, der am Saisonende zu Schalke 04 zurückkehrt, wird am Dienstag in Straubing operiert und fällt wochenlang aus.
Kurz darauf war es wieder Bobadilla, der freistehend am Mainzer Torwart Heinz Müller scheiterte (42.). Wenige Sekunden später stellte der Däne Svensson, der erst in der vergangenen Woche seinen Vertrag verlängert hatte, den Spielverlauf mit seinem Treffer auf den Kopf. Nach einem Kopfball des bis dahin schwachen Fathi, den Gladbachs Torwart Logan Bailly an die Latte lenkte, staubte der Innenverteidiger ab.
Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Mainzer zunächst den Vorsprung, Chancen gab es auf beiden Seiten kaum. Trotz des Rückstands fehlte den Gästen aber die letzte Entschlossenheit in der Offensive. Erst nach der Einwechslung der beiden Offensivkräfte Rob Friend und Patrick Herrmann wurden die Gladbacher in den letzten 20 Minuten etwas agiler. Der Ausgleich jedoch blieb ihnen verwehrt.
fsc/mac/sid
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Unabhängig davon, ob es Lichtenstein gibt oder nicht, ist Uruguay zweimal Weltmeister geworden. Auch nicht gerade das allergrößte Land, weder nach Fläche noch nach Einwohnern. Li(e)chtenstein hat also Hoffnung. mehr...
Na,na, die haben immerhin gegen die Schweiz gewonnen; die sind im Kommen...2050 sind sie vielleicht dabei. Schade, dass ich es nicht mehr erlebe. mehr...
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