Hamburg - Der Streit um die geplatzten Vertragsverhandlungen zwischen dem DFB und Bundestrainer Joachim Löw sorgt weiter für Aufregung. Nun hat Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Verband scharf kritisiert. "Der DFB hat gravierende Fehler gemacht", sagte er "Blickpunkt Sport". "Er hat einen Handschlagvertrag verkündet, den es ja wohl so nicht gegeben hat. Vor allem aber, und das ist der größte Fehler, hat der DFB Internes nach draußen getragen."
Nach dem Abbruch der Verhandlungen hatte sich Löw besonders irritiert darüber gezeigt, dass noch während der Gespräche Details über seine Forderungen an die Öffentlichkeit gelangt waren. In diesem Punkt hat Rummenigge für den Bundestrainer Partei ergriffen: "Der DFB hat da offenbar ein Maulwurf-Problem", sagte der 54-Jährige.
Im Dezember hatte DFB-Präsident Theo Zwanziger bekanntgegeben, mit Löw per Handschlag einig zu sein. Doch in der vergangenen Woche platzten überraschend die Verhandlungen mit Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff, der für Löw und das gesamte Team die Gespräche führt.
Nun sollen die Verhandlungen erst nach der WM in Südafrika fortgesetzt werden - sehr zum Unmut Rummenigges. "Das kann man nicht aussitzen, das muss gelöst werden", forderte der Bayern-Boss. Andernfalls werde das Problem bei jedem Länderspiel neue Unruhe bringen.
Diese Sorge teilt auch Rudi Völler. Der Sportchef von Bayer Leverkusen sagte dem "Express": "Es müssen jetzt alle Beteiligten an einen Tisch, um die Angelegenheit zu beruhigen." Der frühere Nationaltrainer glaubt, dass es trotz der Zerwürfnisse eine Annährung geben wird. "Ich habe lange beim DFB gearbeitet und weiß, dass der Verband alles tun wird, um die Sache vor der WM noch zu bereinigen", sagte Völler.
Derzeit sieht es jedoch nicht nach einer schnellen Einigung aus. Löw hat zuletzt offen gelassen, ob er weiterhin Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem DFB über die WM hinaus hat. Nach Einschätzung Rummenigges ist eine Einigung weiterhin möglich. Er empfahl dem DFB "dringend", mit Löw eine Lösung zu finden: "Der Mann verdient Respekt und ein vernünftiges Vertragsangebot."
hut/dpa/sid
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Langweilig ist es zurzeit beim DFB ganz sicherlich nicht. Die peinliche Seifenoper mit Amarell, Kemper, Wack und Roth ist fast so unterhaltsam wie die Geschichte mit Terry und Bridge. mehr...
So so, jetzt kommt der Kaiser wieder und fordert eine Vertragsverlängerung mit Löw schon vor der WM. Ja ham wir denn schon Weihnachten? Das ist doch alles ein riesen Affentheater beim DFB. mehr...
Nationaltrainer wäre eine einfache Lösung, einfach mal bei Gal anfragen, dann wär schon ein Til der Schieberei vorbei ! mehr...
Also in der Region in der nur der Dativ geht, ist ja der Akkusativ ausgefallen, weil schon der Genitiv nicht begriffen wurde. Mir erscheint Jogi als Prototyp dieser Grammatik. Welche Mannschaft kann er nicht klären! Wessen [...] mehr...
Wär doch schön, dann haben wir endlich wieder den Titan öfter auf dem Bildschirm. mehr...
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