Von Jan Reschke
Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten und das nächste ist immer das schwerste: Sattsam bekannte und abgegriffene Fußballweisheiten von Experten, Spielern und Trainern. Auch in der am Freitag beginnenden Saison 2010/2011 wird man diese Phrasen wieder regelmäßig hören.
Noch toller wird es, wenn man sich an Sprachbildern versucht, die absolut nichts mit dem Geschehen auf dem Platz zu tun haben. Trainer werden da zu Feuerwehrmännern, Spieler sollen Beton anrühren und der Manager muss ausmisten. Die Bilder, die verwendet werden, sind vielfältig, ihre Schöpfer bedienen sich aus allen Lebensbereichen.
SPIEGEL ONLINE hat Journalisten, Spieler und Trainer beim Wort genommen und in einer Fotostrecke (siehe oben) die tollsten sprachlichen Entgleisungen zusammengestellt. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung. Lassen wir doch einfach Gras über die Sache wachsen.
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Wenn das für den Autor bereits schlimme Auswüchse sind, sollte er sich mal in der Jugendszene in einem heruntergekommenen Viertel in einer deutschen Großstadt herumtreiben. Da wird die deutsche Sprache vergewaltigt, ey, Alter! [...] mehr...
Zweikampfstarke Spieler können es auf dem Feld, Sie an der Zapfsäule: Sich durchtanken Das hat nur rein gar nichts mit dem tanken irgendeiner flüssigkeit zu tun sondern kommt aus dem englischen von "to tank along", [...] mehr...
Warum dieser kritische Unterton im Artikel? Ich finde, es spricht für eine lebendige Sprachkultur und hat auch etwas Charmantes, wenn sich Kommentatoren solcher Bildsprache bedienen. Allemal besser, als wenn man sich unsäglicher [...] mehr...
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