Hamburg - Mit dem "Goldenen Ball" ehrt die Fifa seit 1982 den besten Spieler jeder Fußball-WM. In diesem Jahr dürfen auch Bastian Schweinsteiger und Mesut Özil hoffen - sie zählen zu den zehn Kandidaten. Als große Favoriten gelten allerdings der Niederländer Wesley Sneijder und der spanische Stürmer David Villa. Beide führen mit fünf Treffern die Torjägerliste an und treffen am Sonntag (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) im Finale aufeinander.
Die beiden Finalisten stellen mit Villa, Andrés Iniesta und Xavi (Spanien) sowie Sneijder und Arjen Robben (Niederlande) fünf Anwärter auf die Auszeichnung. Zudem sind Diego Forlán (Uruguay), Asamoah Gyan (Ghana) und Lionel Messi (Argentinien) nominiert. Die Entscheidung fällt die Fifa. Vor vier Jahren hatte der Franzose Zinedine Zidane die Auszeichnung vor den Italienern Fabio Cannavaro und Andrea Pirlo gewonnen - trotz Zidanes Roten Karte im Endspiel gegen Italien.
Schweinsteiger zählte in jedem Spiel zu den stärksten DFB-Akteuren. Überragend war vor allem sein Auftritt beim 4:0 gegen Argentinien im Viertelfinale. Özil hat drei Tore vorbereitet und Deutschland mit seinem Siegtor im letzten Gruppenspiel gegen Ghana ins Achtelfinale gebracht.
Bessere Chancen als Schweinsteiger und Özil hat deren Teamkollege Thomas Müller. Der 20-Jährige ist einer von drei Kandidaten zur Wahl des "besten jungen Spielers" dieser WM. Neben Müller sind der Ghanaer André Ayew und der Mexikaner Giovani Dos Santos nominiert - sie gelten aber als Außenseiter.
Müller ist der Shooting-Star des Turniers. Er hat in fünf Spielen vier Tore erzielt und drei vorbereitet - damit ist er der beste Scorer der WM. Nach Franz Beckenbauer (1966) und Lukas Podolski (2006) wäre der Bayern-Profi der dritte DFB-Spieler, der die Auszeichnung erhält. "Das freut mich, dass ich dabei bin. Es ist eine kleine Ehre, wenn meine Leistungen so honoriert werden", sagte Müller. "Der WM-Titel wäre mir aber lieber gewesen."
hut/sid
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Der arme Dr. Zwanziger, wo er sich doch schon mit Rücktrittsgedanken beschäftigt. "Bierhoff, Löw und Co" paktieren also mit Spielerberatern. SIe können das sicher sauber belegen. Spekulieren können Sie dann, ob auch [...] mehr...
und wenn erst rauskommt, dass der DFB von Scientology unterwandert ist, bleibt nur eine Wahl: Tom Cruise muss Bundestrainer werden! Natürlich nur, um mit anzusehen, wie der unorganisierteste, erfolgloseste, kleinste [...] mehr...
Keine Panik - alles bestens analysiert...! mehr...
Komm, komm, Daum hatten wir doch schon abgehakt, obwohl ich ihn als Fachmann sehe, aber wohl doch eher als Vereinstrainer, wo er dann schnell, nach 2-3 Jahren abfackelt. Nein, aber ein Magath, Hitzefeld, Schuster oder Rangnick, [...] mehr...
Das ist vielleicht der kritische Punkt daran. Jetzt kommt es auf die EM an! Schneidet die Mannschaft nicht gut genug ab, dann ist Löw wohl nicht mehr halten. Dann bleiben für den Nachfolger nur 2 Jahre für die WM. mehr...
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