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10.07.2010
 

Spanischer Jubel

Fiesta für die Helden von Johannesburg

Ausnahmezustand: Fans in Madrid und Amsterdam
Fotos
AFP

WM-Splitter - Kurznachrichten rund um die Weltmeisterschaft in Südafrika


[11. Juli, nachts] Spanien jubelt +++ Fans feiern in Madrid

Spanien ist Weltmeister! Auf Madrids Paseo de Recoletos gibt es in dieser Nacht kein Halten mehr. Auch in Barcelona und in anderen großen Städten brach am Abend Jubel aus, während sich auf der Amsterdamer Museumsplein Enttäuschung bei mehr als 100.000 Oranje-Fans breitmachte - schon wieder hat Holland in einem WM-Finale gepatzt.

Erstmals hat die "Rote Furie" (Spitzname der spanischen Nationalmannschaft) eine WM gewonnen - und das nur zwei Jahre nach dem Sieg bei der Europameisterschaft.

Mit Jubelgesängen und Feuerwerk feiert Madrid seine Helden. Man habe einfach viel besser gespielt, sagte ein Fan namens Julio. "Die Spanier haben versucht, Fußball zu spielen, Holland hat nur versucht, sie zu treten."

Fans der spanischen Nationalmannschaft haben in Berlin den Erfolg ihres Teams gefeiert. Zahlreiche Menschen versammelten sich an der Gedächtniskirche. Dutzende Autos fuhren hupend und mit Fahnen den Kurfürstendamm auf und ab.

dpa/Reuters


[11. Juli, abends] Müller mit Preisen überhäuft

Erst WM-Bronze, und dann auch noch der "Goldene Schuh": Thomas Müller ist vom Fußball-Weltverband als bester Schütze des Turniers ausgezeichnet worden. Wesley Sneijder, Diego Forlán und David Villa erzielten zwar auch fünf Tore - Müllers drei Assists gaben deshalb den Ausschlag.


Müller wurde außerdem zum besten Junior-Spieler der WM gewählt. Er setzte sich in dem vom Weltverband Fifa ausgeschriebenen Wettbewerb aller ab 1989 geborenen Akteure in der Endausscheidung gegen André Ayew aus Ghana und den Mexikaner Giovani dos Santos durch.

dpa/sid


[11. Juli, nachts] Diego Forlan ist der beste Spieler der WM

Diego Forlan ist zum besten Spieler der WM gewählt worden. Der Uruguayer setzte sich bei der Vergabe des Goldenen Balls durch und tritt damit die Nachfolge von Zinedine Zidane (2006) und Oliver Kahn (2002) an.

Die Silbernen und Bronzenen Bälle gingen an Wesley Sneijder aus den Niederlanden und den spanischen Weltmeister David Villa. In der Endausscheidung der zehn besten WM-Akteure standen auch Bastian Schweinsteiger und Mesut Özil.

Forlan erhielt bei der Wahl unter internationalen Pressevertretern 23,4 Prozent der Stimmen. Für Sneijder entschieden sich 21,8 Prozent.

ZDF-Experte Oliver Kahn sah's anders: "Spanien ist verdient Weltmeister geworden, und Torschütze Iniesta ist der beste Spieler dieses WM-Turniers", sagte er.

Als bester Torhüter wurde der spanische Keeper Iker Casillas ausgezeichnet. Er erhält den "Goldenen Handschuh". Im Endspiel hatte der Real-Schlussmann zweimal gegen Arjen Robben gerettet und seine Mannschaft vor einem Rückstand bewahrt.

dpa


[11. Juli, abends] Paul, der Krake, mit 100-Prozent-Trefferquote

Orakel-Krake Paul kann für seine WM-Prognosen eine 100-Prozent-Trefferquote vorweisen. Der Kopffüßler aus dem Sealife Oberhausen hat jetzt auch den WM-Endspielsieg von Europameister Spanien korrekt vorausgesagt. Für Paul war es im übrigen die letzte WM. "Er ist mit zweieinhalb Jahren schon ein alter Hase. Die EM in zwei Jahren wird er nicht mehr schaffen - vielleicht noch ein paar Bundesliga-Spiele", sagte Bastian Schepers, Manager im Sealife in Oberhausen. Paul hatte fünfmal auf einen deutschen Sieg getippt und immer richtig gelegen.

sid


[11. Juli, abends] Nur zwei WM-Endrunden besser besucht

Zu den 64 Begegnungen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 strömten 3.167.984 Zuschauer in die südafrikanischen Arenen. Damit wurde zum dritten Mal bei einer Endrunde die Marke von drei Millionen Fans geknackt. Rekordhalter sind die USA 1994 vor Deutschland 2006.

sid


[11. Juli, abends] Tropenhitze verschreckt deutsche Fans

Auf der bundesweit größten Party-Zone in Berlin tummelten sich am heißesten Tag des Jahres (38,2 Grad) nur wenige tausend Unerschütterliche. "Es ist eher ruhig", sagte eine Sprecherin der Fanmeile. Nicht anders in Fußball-Hochburgen wie München, Köln, Dortmund oder Hamburg. Schon am Vorabend beim Spiel um den dritten Platz zwischen Deutschland und Uruguay (3:2) war das nachlassende Interesse offenbar geworden.

dpa


[11. Juli, abends] Halbzeitpause +++ Kahn irritiert von DeJong-Foul

Oliver Kahn sagt im ZDF-WM-Studio, es wäre deutlich mehr Härte im Spiel als bei fast allen vorherigen, es ginge "nicht so brav" zu wie bei der deutschen Mannschaft. Allerdings meint er zum Kung-Fu-Foul der ersten Halbzeit: "Im Fall von DeJong muss man Rot zeigen".

hil


[11. Juli, abends] Zwischenfall ++++ Flitzer versucht Pokal zu greifen

Flitzer Jimmy Jump: Beinahe zugegriffenZur Großansicht
AP

Flitzer Jimmy Jump: Beinahe zugegriffen

Ein Katalane ist am Sonntagabend unmittelbar vor dem Einmarsch der Mannschaften zum WM-Finale zwischen Spanien und den Niederlanden im Soccer-City-Stadion von Johannesburg auf den Platz gelaufen.

Er stürmte in Richtung des auf einem Podest stehenden WM-Pokals und wurde erst kurz davor von einem halben Dutzend Sicherheitskräften überwältigt.

Jimmy Jump, wie sich der 36 Jahre selber nennt, ist schon durch ähnliche verrückte Aktionen aufgefallen, unter anderem beim Tennis-Turnier in Wimbledon. Unmittelbar nach seinem "Sturmlauf" wurde der Mann durch den Kabinengang abgeführt, in dem bereits die Finalteilnehmer warteten.

dpa


[11. Juli, abends] 100.000 Fans in Amsterdam +++ 150.000 in Madrid

Das WM-Finale hat in den Niederlanden eine Völkerwanderung ausgelöst: Im Amsterdam geht nichts mehr. 100.000 Fans haben bereits Stunden vor dem Anpfiff des Endspiels den Museumsplein im Zentrum der Hauptstadt komplett belegt. Dort ist das Duell auf einer riesigen Leinwand zu sehen.


In Spaniens Hauptstadt Madrid wurde die mehrspurige Durchgangsstraße La Castellana, die am Estadio Bernabeu vorbeiführt, auf einer Länge von einem Kilometer für ein Fanfest mit Riesenleinwand gesperrt. Dort wurden bis zum Anpfiff 150.000 Anhänger erwartet.

Der bekannte Cebeles-Brunnen ist allerdings weiträumig abgesperrt worden. Dort hatten bis vor einigen Jahren die Fans von Real Madrid bei Titelfeiern im Überschwang ein Bad genommen. Ansonsten waren in allen größeren Städten im Land auch Public-Viewing-Events eingerichtet. In Barcelona werden 50.000 Menschen erwartet.

sid


[11. Juli, abends] Deutsche Nationalelf hebt ab

Einen Tag nach dem 3:2-Sieg gegen Uruguay hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Heimreise angetreten. Am Sonntagabend um 20.15 Uhr hob ein Lufthansa-Airbus mit den Spielern und dem Trainerstab von Johannesburg aus nach Frankfurt am Main ab. Am Montag um 6.35 Uhr soll die Maschine auf dem Rhein-Main-Airport landen.

dpa


[11. Juli, abends] Prominente Gäste zum Abschluss +++ Mandela im Stadion

Die Euphorie vor dem Finale ist riesengroß. Zahlreiche VIPs haben sich für Sonntagabend im Soccer-City-Stadion angesagt - sogar Südafrikas Nationalheld Nelson Mandela hat die Fans im Stadion begrüßt. Unter dem Jubel der knapp 85.000 Zuschauer fuhr der 91-Jährige am Sonntag in Begleitung seiner Frau Graca Machel mit einem Golfwagen auf die Rasenfläche. Mandela, in Pelzmütze und Mantel gegen die winterliche Kälte gewappnet, wurde von Fifa-Präsident Joseph Blatter begrüßt.

Der frühere südafrikanische Präsident hatte zuvor angekündigt, sich vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kurz den Fans zu zeigen. Das Spiel zwischen Spanien und den Niederlanden werde er sich dann zu Hause anschauen, sagte sein Enkel Mandla Mandela. Mandela, der am kommenden Sonntag 92 Jahre alt wird, war während des Turniers kaum in der Öffentlichkeit zu sehen. Mandla Mandela zufolge hat der Fußball-Weltverband Fifa "extremen Druck" gemacht, damit er zum Endspiel erscheint - wie schon beim Eröffnungsspiel. Damals war er aber nach dem Unfalltod seiner Urenkelin zu Hause geblieben.

Auch viele VIPs kamen zur Partei ins Stadion, unter anderem der spanische Kronprinz Felipe mit Prinzessin Letizia mit Königin Sofía, teilten die Organisatoren mit. Viele Stars fragten beim Verband nach Eintrittskarten, so Tennis-Ass Rafael Nadal, NBA-Star Pau Gasol, Tenor Placido Domingo und Schmuse-Sänger Julio Iglesias.

dpa/sid/apn


[11. Juli, abends] Shakira singt "Waka Waka

Das Gastgeberland verabschiedet sich - natürlich mit dem unvermeidlichen WM-Hit "Waka Waka" von Shakira. TV-Zuschauer in über 200 Ländern sahen eine rauschende Party als Krönung der 30-tägigen WM.

Vor dem Finale zwischen den Niederlanden und Spanien standen eine halbe Stunde lang Tanz, Gesang, Lichteffekte und Showeinlagen auf dem Programm. Ein bunter Reigen von Tänzern, Trommlern, und Sängern sorgte für Stimmung auf den Rängen.

Nach einem Überflug von drei Kampfjets gab es dann noch ein visuelles Spektakel mit pyrotechnischem Feuerwerk und Lasereffekten.

dpa-afx


[11. Juli, abends] Reisepläne der Finalisten

Spaniens Fußball-Nationalteam wird wenige Stunden nach Abpfiff des WM-Endspiels aus Südafrika abreisen. Die Delegation der Iberer fliegt am Montag um 3.00 Uhr per Charterjet in die Heimat. Die Ankunft in Madrid ist für den frühen Nachmittag geplant. Beim Gegner geht die Rückreise etwas anders als sonst über die Bühne: Denn das niederländische Verteidigungsministerium will das "Oranje"-Team bei seiner Rückkehr am Montag mit einem orange bemalten Jagdflugzeug ehren. Die F16 soll den Flieger nach Eintritt in den holländischen Luftraum am Montagabend bis zur Landung in Amsterdam begleiten, gab das Ministerium am Sonntag auf seiner Website bekannt.

dpa


[11. Juli, abends] Iris-Gewächs nach Vuvuzela benannt

"Moraea vuvuzela" heißt eine neue Art aus der Familie der Iris-Gewächse, die Forscher kürzlich in der Nähe von Kapstadt entdeckt haben. Die wenige Zentimeter große Blume werde der ersten Fußball-WM auf dem Schwarzen Kontinent gewidmet, sagte Claus Bätke vom Verein Biopat am Wochenende. Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und das südafrikanische Institut Sanbi haben den Art-Namen "vuvuzela" ausgewählt. Der Verein Biopat in Eschborn vermittelt Namens-Patenschaften für neu entdeckte Pflanzen- und Tierarten und sammelt Spenden, die in Forschungsprojekte fließen.

dpa


[11. Juli, nachmittags] Oranje-Fans saßen im Zug fest

Pech für holländische Fans: Hunderte Oranje-Anhänger saßen am Sonntag auf ihrer Bahnreise von Berlin nach Amsterdam fest. Wegen eines technischen Defekts an der Lokomotive musste der IC 144 seine Fahrt vor Erreichen des Ziels beenden. Die gestrandeten Passagiere wurden auf andere Züge verteilt. Ob die Fußball-Fans rechtzeitig in Amsterdam ankommen, ist fraglich. Ursprünglich sollte der IC die Hauptstadt der Niederlande um 19.02 Uhr erreichen.

rom


[11. Juli, nachmittags] Oranje-Fans machen sich über deutschen Paul lustig

Die Aufregung um die Vorhersagen des Kraken Paul lässt niederländische Fußball-Fans kalt. Wenige Stunden vor dem Anpfiff des WM-Endspiels in Johannesburgs Soccer City-Stadion strömten die holländischen Fans mit orangenen Mützen durch die Tore, auf denen Plüschversionen des Tintenfisches thronten. "Wir haben unseren eigenen Paul, und der sagt uns den Sieg voraus", erklärte einer der Fans zuversichtlich. Paul hatte Spanien den Sieg vorhergesagt.

dpa


[11. Juli, mittags] Joachim Löw erhält Bundesverdienstkreuz

Foto: picture alliance / dpa
Joachim Löw erhält die höchste Staatsehre: Dem Trainer der deutschen Nationalelf wird das Bundesverdienstkreuz verliehen. Bundespräsident Christian Wulff sagte in Südafrika, er wolle ihm die Auszeichnung im Schloss Bellevue überreichen.

Wulff, der auch auf der DFB-Pressekonferenz Im deutschen WM-Hauptquartier in Erasmia sprach, hat die zerstrittene Koalition aufgefordert, sich ein Beispiel an der Geschlossenheit der deutschen Nationalelf bei der Weltmeisterschaft in Südafrika zu nehmen. Wulff lobte besonders den Teamgeist der Mannschaft und ihren Umgang mit Rückschlägen. "Wenn sich da der ein oder andere etwas abguckt, wie hier jeder an seinem Platz das Optimale bringt und als Team überzeugt, dann kann das der Politik Deutschlands in keinster Weise schaden", sagte der Präsident. Wulff war für das Spiel nach Südafrika gereist.

apn/Reuters


[11. Juli, mittags] Löw lässt Zukunft offen

Für Joachim Löw ist die eigene berufliche Zukunft nach der Fußball-Weltmeisterschaft völlig offen. "So ist es", sagte der Bundestrainer auf eine entsprechende Frage bei der WM-Abschlusspressekonferenz des DFB am Sonntag in Südafrika. "Ob Sie es mir glauben oder nicht: Ich habe jeglichen Gedanken an eine Situation nach der WM völlig abgeschaltet", so Löw, der damit Berichten widersprach wonach er sich schon für den Verbleib entschieden habe. "Wie ich mich selbst kenne, brauche ich jetzt ein paar Tage Ruhe. Ich möchte keine Entscheidung treffen unter den ganzen Emotionen", sagte Löw. Er müsse überlegen, "habe ich weiter diese Kraft und Energie, die Mannschaft weiterzuführen", sagte er.

Der DFB möchte den Kontrakt mit Löw, der nach der WM ausläuft, unbedingt bis zur EM 2012 verlängern. "In der Tat ist es jetzt eine wichtige Aufgabe, zu Gesprächen zu kommen", sagte Verbandspräsident Zwanziger. "Wir hoffen und wünschen sehr, dass wir zu einem Abschluss kommen, der allen dient", so der DFB-Chef. "Wir können die Gespräche aber nicht bis Dezember vertagen", sagte Zwanziger mit Hinweis auf das erste Länderspiel der neuen Saison schon am 11. August gegen Dänemark. Auch Löw kündigte eine "zeitnahe Entscheidung" an.

dpa


[11. Juli, nachmittags] Fifa erwartet Rekord-Einschaltquote zum Finale

Das Endspiel der Fußball-WM zwischen Spanien und den Niederlanden wird nach Erwartung der Fifa ein internationaler Publikumsmagnet. Insgesamt rechnet der Weltverband mit weltweit mehr als 700 Millionen Fernsehzuschauern. "Ich glaube, dass die Zuschauerzahl höher als 2006 beim Finale sein wird. Vor vier Jahren waren es 700 Millionen Menschen", sagte der Direktor der Fifa-Abteilung Fernsehen, Niclas Ericson.

sid


[11. Juli, mittags] Müller und Özil wollen ihren Vereinen treu bleiben

Nationalelf-Stars Müller und Özil: Keine Wechselpläne Zur Großansicht
AFP

Nationalelf-Stars Müller und Özil: Keine Wechselpläne

Sie gehören zu den Neuentdeckungen dieser WM und haben das Interesse der europäischen Spitzenklubs geweckt - doch Thomas Müller und Mesut Özil wollen ihren bisherigen Bundesliga-Vereinen treu bleiben. Auch wenn lukrative Angebote von ausländischen Topvereinen kämen, würde Müller den FC Bayern München nicht verlassen, sagte sein Berater Ludwig Kögl dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Er bleibt sicher beim FC Bayern. Da ist er derzeit sehr gut aufgehoben." Der Vertrag des fünffachen WM-Torschützen war Anfang dieses Jahres zu deutlich höheren Bezügen um zwei Jahre bis 2013 verlängert worden.

Özil beteuerte seine Treue zu Werder Bremen. "Werder wünscht sich, dass ich den Vertrag erfülle. Also erfülle ich den Vertrag", sagte der 21-Jährige der "Bild am Sonntag". Der Fußballer ist noch bis 2011 an den Verein gebunden. "Ich habe immer gesagt, dass ich meinen Vertrag gern erfülle. Das ist für mich selbstverständlich", erklärte Özil. Nach Ablauf der kommenden Saison könnte er ablösefrei wechseln, Bremen ginge damit ein zweistelliger Millionenbetrag durch die Lappen.

Werder-Sportdirektor Klaus Allofs sagte der "Welt am Sonntag", der Club wolle am liebsten einen langfristigen Vertrag über zwei oder drei Jahre mit Özil abschließen. "Aber wenn das nicht umzusetzen ist, müssen wir damit leben. Wenn Özil uns nächstes Jahr verlässt, ist es nicht das größtmögliche Unglück, das Werder Bremen passieren kann", meinte Allofs.

Über einen langfristigen Verbleib bei Werder will Özil jetzt noch nicht entscheiden. "Wir können in der Mitte der Saison noch einmal schauen. Aber da mache ich mich jetzt nicht verrückt", sagte er. Der Mittelfeldspieler soll beim FC Barcelona, beim FC Arsenal und bei Manchester United auf der Einkaufsliste stehen.


[11. Juli, vormittags] Fast 24 Millionen sehen Sieg des deutschen Teams

Hohe Einschaltquote beim "kleinen Finale": 23,62 Millionen Zuschauer sahen am Samstagabend den 3:2-Sieg von Deutschland gegen Uruguay im Spiel um Platz drei. Der Marktanteil betrug 77,3 Prozent.


Die ARD-Übertragung rangiert damit auf Platz sechs in der TV-WM-Hitliste aus Südafrika. Alle sieben Spiele der DFB-Elf übertrafen die Marke von 20 Millionen Zuschauern. Der Spitzenwert von 31,10 Millionen Fans beim Halbfinale gegen Spanien, der einen deutschen TV-Rekord markierte, blieb unangetastet.


[11. Juli, vormittags] Shakira setzt auf Krake Pauls Weissagungen

Popsängerin Shakira: "Ich werde Paul folgen"Zur Großansicht
AP

Popsängerin Shakira: "Ich werde Paul folgen"

Popsängerin Shakira hat sich als Anhängerin von Krakenorakel Paul geoutet. "Ich würde es nicht wagen, das Ergebnis vorherzusagen, aber ich denke, man muss der Krake einfach glauben", sagte die 33-Jährige in Johannesburg. "Was immer Paul also auch sagt, ich werde ihm folgen."

Der Krake aus dem Oberhausener Aquarium hat bereits alle sieben Spiele der deutschen Nationalmannschaft richtig getippt. Für das WM-Finale hat das Tier einen Sieg Spaniens gegen die Niederlange vorausgesagt. Damit liegt Paul ganz auf Shakiras Linie. Auch wenn beide Teams stark seien, setzte sie auf Spanien, sagte die Kolumbianerin. "Als spanischsprachige Lateinamerikanerin habe ich da in gewisser Weise eine moralische Verpflichtung, wen ich unterstütze." Shakira wird gemeinsam mit zahlreichen anderen Künstlern die halbstündige WM-Abschlussfeier vor dem Endspiel in Johannesburg gestalten.

dpa


[11. Juli, vormittags] Uruguays Trainer will weitermachen

Das Spiel um Platz drei gegen Deutschland ging 2:3 verloren. Doch Uruguays Fußball-Nationaltrainer Oscar Tabarez sieht für sich keinen Grund zum Aufhören. "Ich fühle mich körperlich gut. Es liegt in meinem Interesse, weiterzumachen. Aber jetzt ist nicht der Augenblick, um darüber zu sprechen", sagte der 63-Jährige nach dem kleinen Finale in Port Elizabeth. Der nationale Verband hatte geklagt, dass er nicht in der Lage sei, dem erfahrenen Fußballlehrer ein angemessenes Gehalt zu zahlen.

Trotz der Niederlage gegen Deutschland kann Tabarez eine erfolgreiche Turnier-Bilanz vorweisen. Denn er hat die uruguayische Elf zum besten WM-Ergebnis seit 40 Jahren geführt. Zuletzt stand die südamerikanische Elf bei der WM 1970 in Mexiko im kleinen Finale - und hatte damals ebenfalls gegen Deutschland mit 0:1 den Kürzeren gezogen. Den Weltmeister-Titel hatte Uruguay 1930 und 1950 geholt.

sid

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13.07.2010 von Küchenbulle2010:

Es ist wirklich erstaunlich, man braucht nur einen Ihrer Beiträge rausnehmen, um veranschaulichen zu können, dass Sie weniger vom Fussball verstehen, als jede Eckfahne. Cambiasso spielt also bei Inter in der Innenverteidigung [...] mehr...

13.07.2010 von Andr.e:

Genau das meine ich. Selbst Schiri war ich nie - aber in so einer Situation ist er immer das arme Schwein. Und das könnte man wenigstens zugeben. Aber naja... mehr...

13.07.2010 von Andr.e:

Viel kann ich dazu nicht sagen - zu jung. OK, das 96er Team fand ich Klasse, da hab ich richtig mitgefiebert. Aber Danke für die Info - manchmal siehts nicht danach aus als gab es mal eins in Ihren Augen. Hier kann ich [...] mehr...

13.07.2010 von Keine Panik:

Garantiert nicht, denn in so einem Spiel zählt das Weiterkommen und nicht zuviele Körner dabei lassen, sonst nichts. Wenn sie ca. 10 Min. nach dem 2:0 es langsamer hätten angehen lassen, ausgewechselt hätten, die ARG ruhig ein [...] mehr...

13.07.2010 von Bioman: Sicher eine spektakuläre und unnötige Aktion

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