Von Jan Reschke
Bastian Schweinsteiger tat das, was er das ganze Turnier über schon getan hatte: Er schritt voran. Mit entblößtem Oberkörper lief er an die Seitenlinie, beklatschte das Publikum auf dem Weg zur Bank, wo sich der gesamte DFB-Tross nach dem 3:2 (1:1) gegen Uruguay im Spiel um Platz drei versammelt hatte.
Dort angekommen bedankte sich Schweinsteiger bei den mitgereisten Ärzten um Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, den Physiotherapeuten mit Klaus Eder an der Spitze, beim Medienbeauftragten Harald Stenger. Kurz: bei allen, die am dritten Platz der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika irgendeinen noch so kleinen Anteil hatten.
Schweinsteiger trat auf wie ein echter Kapitän. Gereift. Weltmännisch. Eigentlich weltmeisterlich.
Und er demonstrierte genau das, was die DFB-Elf bei der WM in Südafrika ausgezeichnet hat: das Zusammenspiel als Team. Gegen Uruguay fehlten mit den erkrankten Miroslav Klose, Philipp Lahm und Lukas Podolski gleich drei Stammspieler. Doch die Mannschaft kompensierte alle Verluste und erkämpfte sich den Erfolg. Jetzt kann sie das Flugzeug, das am Sonntag um 20 Uhr von Johannesburg nach Deutschland startet, mit einem guten Gefühl besteigen.
Das ist die entscheidende Frage: Wenn der Tross am Montag um 6.35 Uhr in Frankfurt landet, ist das südafrikanische Wintermärchen endgültig vorüber. Die Spieler kehren in den Alltag zurück. Nach einem Urlaub wartet die Bundesliga-Vorbereitung. Dann müssen neue Ziele her.
Und für alle, die beim Abenteuer Südafrika dabei waren, kann es nur eines geben: Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien dabei zu sein und erneut nach dem Titel zu greifen.
Die Perspektiven für das kommende Weltturnier sind vielversprechend.
SPIEGEL ONLINE analysiert, in welchen Mannschaftsteilen das deutsche Team schon heute weltmeisterlich aufgestellt ist - und wo sich für eine erfolgreiche Zukunft noch etwas tun muss:
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Das ist reinste Spekulation die vor allem deswegen kaum zutreffen dürfte, weil D gegen Brasilien ein deutlich ausgewogeneres Spiel als die Türkei ablieferte. Noch sind Sie hier nicht der sysop und können mich nicht [...] mehr...
die Zitate in ihrem argumentativen Kontext zu erfassen, könnten Sie sich das da oben sparen: Eben, es hat nicht funktioniert, weil das frühe deutsche Tor dieses angenommene Konzept völlig über den Haufen geworfen hat. Das [...] mehr...
Man muss einen Sachverhalt nicht immer in alle Einzelheiten auseinander dröseln, manchmal ist ein einfacher Vergleich hilfreich. Man vergleichen nur die Spiele gegen SER, GHA u. SPA mit denen gegen ENG u. ARG. Es ist ein [...] mehr...
An sich zeugen deine Kommentare von Fachkenntnis, aber was mir immer wieder mal negativ auffällt, ist deine Neigung, bestimmte Spieler als Sündenböcke zu brandmarken bzw. die strikte Unterteilung der Spieler in gut und schlecht. [...] mehr...
... sondern Ihrem "Spezie", dessen "Herrenmenschenhabitus" es offenkundig nicht verkraften kann, dass Argentiniens Niederlage vornehmlich auf Maradonas Kappe und nicht auf überragende "toitsche [...] mehr...
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