1. FC Kaiserslautern Rehhagel mustert Sforza aus

Der Streit zwischen dem Trainer des 1. FC Kaiserslautern, Otto Rehhagel, und seinem Libero Ciriaco Sforza ist eskaliert. Rehhagel sagte, dass der Schweizer sich erst einmal auf die Tribüne begeben müsse. Sforza sagte zu der Entscheidung von Rehhagel: "Ich muss die Sperre akzeptieren".


Kaiserslautern - Das Tischtuch zwischen den beiden ist zerrissen, nachdem Sforza seinem Coach veraltete Trainingsmethoden und mangelnde Menschenführung vorgeworfen hatte. Der Verein belegte den Libero dafür mit der internen Rekordstrafe von 30.000 Mark und stellte klar, dass Sforza sich einen neuen Verein suchen könne, sofern die Ablöse stimme.

1. FCK: Trainer und Libero im Streit
DPA

1. FCK: Trainer und Libero im Streit

Eine gemeinsame Basis für eine Zusammenarbeit mit Rehhagel scheint nicht mehr vorhanden zu sein. "Im Moment sieht es nicht so aus", sagte der 61-jährige Trainer und erhob schwere Vorwürfe gegen Sforza: "Er ist derjenige, der den ersten Stein geworfen hat. Er war Kapitän, hat sich von Bord geschlichen und ein Chaos angerichtet. Er hat dem Ansehen des Vereins schwer geschadet, er hat seine Kollegen diffamiert und bloßgestellt. Wir lassen uns nicht von einem einzigen Mann die ganze FCK-Familie zerstören." Eine klärende Aussprache schloss der Coach aus. Sforza dagegen will nach den beiden EM-Qualifikationsspielen mit der Schweizer Nationalmannschaft am Samstag in Dänemark und am kommenden Mittwoch gegen Weißrussland Stellung beziehen.



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