Schmadtke-Nachfolger Armin Veh wird Geschäftsführer beim 1. FC Köln

Der 1. FC Köln hat einen Nachfolger für Jörg Schmadtke gefunden: Armin Veh wird neuer Geschäftsführer beim Tabellenletzten. Das bestätigte der Klub.


Armin Veh hat einen neuen Job. Der frühere Bundesligatrainer wird künftig als Geschäftsführer beim 1. FC Köln arbeiten. Das bestätigte der Klub. Veh wird damit Nachfolger von Jörg Schmadtke und erhält laut Vereinsangaben einen Vertrag bis 2020.

"Wir haben mit Armin Veh einen Mann für die Position gewonnen, der unsere Kriterien perfekt erfüllt. Er hat große Erfolge vorzuweisen und bringt viel Erfahrung mit, auch in Krisen", sagte FC-Präsident Werner Spinner: "Er ist kommunikativ und führungsstark und passt in unser Team am Geißbockheim." Zuletzt war auch Hannovers Sportchef Horst Held für die Schmadtke-Nachfolge im Gespräch.

Schmadtke war im Oktober überraschend beim FC ausgestiegen. Am vergangenen Sonntag hatte sich der Klub zudem vom langjährigen Trainer Peter Stöger getrennt. Der Europa-League-Starter spielt eine historisch schlechte Bundesligasaison und steht nach 14 Spielen mit drei Punkten am Tabellenende.

Veh stand zuletzt von 2015 bis 2016 als Coach von Eintracht Frankfurt unter Vertrag. "Ich sehe es als riesige Herausforderung und zugleich eine tolle Möglichkeit, in diesem faszinierenden Traditionsklub etwas zu bewegen", sagte Veh, der seine Trainerkarriere laut Klubmitteilung beenden wird.

Seinen größten Trainererfolg feierte der 56 Jahre alte Veh im Jahr 2007, damals wurde er mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister. Zudem trainierte Veh den Hamburger SV und VfL Wolfsburg. Bei den Niedersachsen (2009 bis 2010) war er in Doppelfunktion als Trainer und Sportlicher Leiter aktiv.

Beim FC werden Vehs Aufgaben wohl mit der Trainersuche beginnen. Nach der Trennung von Stöger leitet der bisherige A-Jugend-Trainer Stefan Ruthenbeck die Mannschaft, er soll laut Medienberichten aber nur als Interimslösung eingeplant sein.

jan



insgesamt 18 Beiträge
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Baks 06.12.2017
1. Reste Rampe
Zuletzt war er bei Eintracht Frankfurt. Wikipedia: "Nach sieben sieglosen Spielen, nach denen die Mannschaft auf dem Relegationsplatz stand, wurde er am 6. März 2016 als Cheftrainer freigestellt."
experte1305 06.12.2017
2. Herzlichen Glückwunsch!
Diese Träne wird Köln richtig voranbringen!
menton 06.12.2017
3. aua!
das war wohl der bekannteste Name, den man für kleines Geld kriegen konnte. Als Geschäftsführer ist er allerdings bislang ein Nobody. Vielleicht ist er ja ein Naturtalent...
Ein Zürcher 06.12.2017
4. Kölle alaaf!
Falls die einzige Alternative Beiersdorfer war, dann hat Köln die richtige Entscheidung getroffen, aber auch nur dann...
skeptikerjörg 06.12.2017
5. Prinzip Hoffnung
Dann hoffen wir mal, dass er als Geschäftsführer erfolgreicher ist, als er es als Trainer war. Aber gut, falls es nicht klappt - mit Entlassungen hat er ja fast genauso viel Erfahrung wie als Spieler. It takes two to Tango, einen, der sich den FC gegenwärtig abtun will und einen, der sich Veh gönnen will. Denke mal, der Markt gibt für beide aktuell nicht viele Alternativen her. Und besser als Beiersdorf könnte es sich erweisen.
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