Internationaler Fußball: Frankfurt erreicht Champions-League-Finale

Der 1. FFC Frankfurt hat Arsenal bezwungen und steht im Champions-League-Finale der Frauen. In der englischen Premier League hat Papiss Demba Cissé seinen Torlauf fortgesetzt. Im Spitzenspiel trennten sich die Männer Arsenals und Chelseas unentschieden.

Frankfurts Spielmacherin Marozsan (l.): Treffer gegen Arsenal Zur Großansicht
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Frankfurts Spielmacherin Marozsan (l.): Treffer gegen Arsenal

Hamburg - Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt haben das Finale der Champions League erreicht. Im Rückspiel der Vorschlussrunde bezwang der Club den FC Arsenal 2:0 (0:0). Die Tore erzielten Dzsenifer Marozsan (60. Minute) und Jessica Landström kurz nach ihrer Einwechslung (85.). Bereits das Hinspiel hatten die Frankfurterinnen 2:1 gewonnen. "Arsenal hat uns noch einmal alles abverlangt. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert", sagte Trainer Sven Kahlert.

Im Finale am 17. Mai in München trifft der FFC wahrscheinlich auf Olympique Lyon. Die Französinnen treffen am Sonntag in ihrem Halbfinal-Rückspiel auf Turbine Potsdam, das Hinspiel hatte Lyon allerdings 5:1 gewonnen. "Wieder ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte", sagte FFC-Manager Siegfried Dietrich nach dem Erfolg.

In der englischen Premier League darf Newcastle United auch dank Papiss Demba Cissé von der Champions League der Männer träumen. Der frühere Freiburger erzielte beim 3:0 (2:0)-Sieg über Stoke City sein elftes Tor im zehnten Spiel (18.). Für die Gastgeber war außerdem der französische Mittelfeldspieler Yohan Cabaye zweimal erfolgreich (14./57.). In der Tabelle rückte United mit nun 62 Punkten auf Rang vier vor, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigt.

Newcastle profitierte von der 0:1-Niederlage von Tottenham Hotspur bei den abstiegsgefährdeten Queens Park Rangers. Den Siegtreffer für die Gastgeber erzielte Adel Taarabt (24.). Die "Spurs" liegen mit 59 Punkten auf Rang fünf.

Im Topspiel trennten sich Arsenal und Chelsea 0:0. Arsenal hatte mehr vom Spiel, verpasste gegen den Lokalrivalen, der etliche Stars für das Champions-League-Spiel am Dienstag beim FC Barcelona (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) schonte, aber gute Chancen. Mit nun 65 Punkten belegt das Team von Trainer Arsène Wenger weiter Rang drei, hat aber ein Spiel mehr absolviert als die Verfolger. Chelsea muss als Sechster (58 Punkte) um das Erreichen des Europapokals zittern.

max/dpa

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