2. Bundesliga 1860 München trennt sich von Trainer von Ahlen

Markus von Ahlen ist nicht mehr Trainer von 1860 München. Der Zweitligist hat sich von seinem erfolglosen Coach getrennt. Es ist bereits die zweite Trainer-Entlassung bei den "Löwen" in dieser Saison.

Ex-1860 Coach von Ahlen: Zwölf Punkte aus 14 Spielen
DPA

Ex-1860 Coach von Ahlen: Zwölf Punkte aus 14 Spielen


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Zweitligist 1860 München hat wie erwartet Trainer Markus von Ahlen entlassen und Torsten Fröhling "bis auf Weiteres" als Nachfolger präsentiert. Der bisherige U21-Trainer soll die "Löwen" vor dem Absturz in die 3. Liga bewahren.

"Wir bedauern sehr, dass Markus' Arbeit letztendlich nicht den Erfolg erzielt hat, den wir uns erhofft und unbedingt benötigt haben. Wir bedanken uns bei Markus ganz herzlich für seinen Einsatz", sagte Sportgeschäftsführer Gerhard Poschner.

Markus von Ahlen hatte im September die Nachfolge von Ricardo Moniz angetreten und in 14 Spielen zwölf Punkte geholt. Seit dem 22. November 2014 sind die "Sechziger" sieglos und haben zudem die schlechteste Heimbilanz aller Fußball-Zweitligisten. Am vergangenen Sonntag hatte von Ahlen mit dem TSV noch ein 1:1 beim Tabellenvierten Darmstadt 98 geholt.

Von Ahlens Demission hatte sich bereits im Lauf des Montags abgezeichnet. Trennungsgerüchte machten auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße schon vormittags die Runde. Und dennoch ließen die "Sechziger" den angeschlagenen Coach noch einmal vor die Presse treten und sogar den Trainingsplan für die Woche verkünden. "Stand jetzt bin ich Cheftrainer. Ich weiß nichts anderes", hatte der 44-Jährige da noch gesagt.

Sein Nachfolger Fröhling, 48, spielte als Aktiver in der DDR-Oberliga und in der Bundesliga. Für den FC St. Pauli absolvierte er insgesamt drei Partien in der höchsten deutschen Spielklasse, in denen ihm ein Treffer gelang. Fröhling beendete seine aktive Karriere 1998 beim VfB Lübeck.

Um die kriselnden "Löwen" wieder in die Spur zu bringen, bleibt ihm nicht viel Zeit. Bereits am Samstag steht das Kellerduell gegen Schlusslicht FC St. Pauli an (13 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) - die Hamburger rangieren in der Tabelle als Letzter einen Punkt hinter den Münchnern.

mon/sid/dpa



insgesamt 16 Beiträge
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Sal.Paradies 17.02.2015
1. Dennoch Mittelmaß
Erst der 2`te Trainer diese Saison? Da ist noch viel Luft nach oben, denn wenn die Münchner die Hertha in dieser Disziplin schlagen möchte, dann müssen sie noch reichlich Gas geben, da die Berliner mit 4 Trainern noch deutlich vorne liegen..... ;-)
Nonvaio01 17.02.2015
2. weiter so
die 3 liga ist nicht mehr weit, Ihr schafft das schon
schoenfaerber_dr 17.02.2015
3.
60-Haching. Endlich wieder S-Bahn-Reisen zum Auswärtsspiel... und Punkte für die Nachbarn aus dem Süden. Nix für unguad, Kollegen! ;)
a.michael 17.02.2015
4. Die Art und Weise...
wie der Trainer hier kurz vor seiner offensichtlichen Entlassung nochmal von Poschner und den anderen leitenden Angestellten düpiert wurde sagt noch mehr über das unterirdische Niveau dieses Vereins als der aktuelle Tabellenplatz! Hoffentlich verabschiedet dich dieser, schon über Jahre plan- und konzeptlose Verein mit samt seinem sogenannten Management für lange Zeit in den Niederungen der untersten Ligen!
stuhlsen 17.02.2015
5. Am Trainer lag es nicht
Eigentlich müssten der Chef (Mayrhofer) und sein Sportdirektor (Poschner) gehen. Aber die kleben wie Pattex.
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