Hoffenheim-Pleite gegen Frankfurt Gut gespielt, aber verloren - schon wieder

Hoffenheim hat gegen Frankfurt zum dritten Mal in Folge verloren, trotz eines eigentlich guten Spiels. Eine vergebene Slapstick-Chance und ein Lupfertor sorgten für den Sieg der Eintracht.

Reiss Nelson
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Reiss Nelson


Es bleibt das Hoffenheimer Problem: Die TSG spielt sich viele Chancen heraus, macht aber die Tore nicht - und verliert am Ende. So kann man auch das Spiel gegen Eintracht Frankfurt zusammenfassen. Gegen die Eintracht hatte Hoffenheim am Ende 19 Schüsse in Richtung des gegnerischen Tores vorzuweisen - und doch verlor die Mannschaft von Julian Nagelsmann 1:2 (0:1). Ante Rebic (40. Minute) und Luka Jovic (46.) erzielten die Treffer für die Frankfurter. Reiss Nelson traf zum Anschlusstreffer (83.). Rebic sah nach einem taktischen Foul Gelb-Rot (66.).

Hoffenheim knüpfte in der ersten Hälfte an die gute Leistung aus dem Champions-League-Spiel gegen Manchester City an, hatte 65 Prozent Ballbesitz - und schloss zehnmal in Richtung des Frankfurter Tores ab. Einziges Problem: Der Ball wollte nicht reingehen. Die Szene der ersten Hälfte: Nach einer Flanke von Nico Schulz brachte erst Ádám Szalai und dann auch noch Leonardo Bittencourt den Ball per Kopf auf das Tor. Erst rettete Eintracht-Torhüter Kevin Trapp, dann die Latte für den geschlagenen Schlussmann.

Gut zehn Minuten später zeigte die Eintracht, wie man Tore schießt. Nach einem Einwurf von Kerem Demirbay in die Füße von Jovic schickte der Serbe Rebic in den Lauf. Oliver Baumann stand weit vor dem eigenen Tor und musste mit ansehen, wie Rebic den Ball über ihn ins Tor lupfte.

Direkt nach der Pause sorgte Jovic für die Vorentscheidung. Nach einer Flanke von Filip Kostic konnte Baumann den Ball nur nach vorne abwehren. Jovic nahm den Ball an und schoss den Ball an Baumann vorbei ins Netz. Stefan Posch hatte noch abgefälscht. Erst in der Schlussphase konnten die Hoffenheimer Trapp überwinden. Nach einem Zuspiel von Joelinton erzielte Nelson den Anschlusstreffer.

Durch den Sieg feierte Frankfurt den dritten Erfolg in Serie - und springt vorerst auf den potenziellen Europa-League-Platz sieben. Hoffenheim muss sich nach der dritten Niederlage in Folge indes nach unten orientieren. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann geht auf Platz 13 in die Länderspielpause.

hba



insgesamt 2 Beiträge
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Todweber 07.10.2018
1. Weltklassetor
Tom Bayer hatte recht, von wegen Lupfertor. Von links -Baumann irrte im Niemandsland zwischen Strafraum und 16 m Raum umher und Rebic zirkelte den Ball wunderbar ins leere Tor. Erster Anwärter für das Tor des Monats. Und natürlich hatte Hoffe Pech Aluminum, Unvermögen und ein sehr gute Trapp in den letzten Minuten sicherten den knappen 2 :1 Sieg der Einracht. Kreischalarm der Adlerfans im Kraischgau! Nur Rebic, wie alle "Balkanfuzzis" müssen ihre Unbeherrschtheit ablegen, natürlich wieder einmal gelb-rot. Trotzdem Klasse wie die Eintracht verteidige mit 10 Mann.
meresi 07.10.2018
2. Adi Hütter
scheint ja doch keine Fehlbesetzung zu sein. Ein RB Gewächs sozusagen. Sein Weg vom GAK über div. Vereine als Spieler bis zum Manager von Altach, Grödig, RB Soizbuag zu BSC Young Boys schärfte seine Sinne. Ich wünsche ihm und seiner Truppe das Beste für die Liga. Am Ende des Jahres knapp hinter dem BVB u. Leipzisch als 3. die Saison zu beenden, das wär was, nicht wahr ?
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