Nürnbergs Sieg gegen Braunschweig Der Club kurz vor der Bundesliga-Rückkehr

Nur noch einen Schritt vom Ziel entfernt: Mit einem Sieg gegen Braunschweig hat Nürnberg seinen Vorsprung auf Verfolger Kiel verteidigt. Am nächsten Spieltag könnte der Club direkt aufsteigen.

Nürnberg jubelt
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Nürnberg jubelt


Der 1. FC Nürnberg hat sein Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig 2:0 (1:0) gewonnen und einen großen Schritt in Richtung Bundesliga-Rückkehr gemacht. Ondrej Petrak (44. Minute) und Kevin Möhwald (48.) trafen für die Gastgeber und sorgten dafür, dass Nürnberg seinen Vorsprung von fünf Punkten vor Verfolger Kiel auf Platz drei gewahrt und somit beste Chancen auf den direkten Aufstieg hat.

Die Gastgeber dominierten das Spiel in der ersten Halbzeit und kamen nach einer halben Stunde zu ersten Gelegenheiten. Tobias Werner war von einem Abpraller so überrascht, dass er den Ball nicht an Jasmin Fejzic im Braunschweiger Tor vorbeibekam (20.). Auch per Kopfball scheiterte der Flügelstürmer am Keeper (44.). Besser machte es Petrak, der die anschließende Ecke mit einem Schuss aus 20 Metern zur Führung nutzte (44.).

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Auch nach der Pause blieb Nürnberg zielstrebiger. Nach einem Durcheinander im Braunschweiger Strafraum erhöhte Möhwald auf 2:0 (48.). Die einzig nennenswerte Chance für die Gäste hatte der eingewechselte Georg Teigl (59.), doch sein Schuss war zu schwach für Fabian Bredlow. Da dem Team von Torsten Lieberknecht offensiv nicht mehr gelang, feierte Nürnberg einen wichtigen Sieg.

1. FC Nürnberg - Eintracht Braunschweig 2:0 (1:0)
Petrak (44.)
Möhwald (48.)
Nürnberg: Bredlow - Valentini, Margreitter, Mühl, Leibold - Petrak - Möhwald (89. Brecko), Behrens - Werner, Löwen - Ishak (87. Salli)
Braunschweig: Fejzic - Becker, Tingager, Valsvik , Reichel - Moll, Boland - Hochscheidt (67. Zuck), Schönfeld (10. Yildirim / 46. Teigl)) - Hofmann , Kumbela
Schiedsrichter: Zwayer
Gelbe Karten: Leibold - Moll, Tingager
Zuschauer: 40.000

tip



insgesamt 10 Beiträge
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Seite 1
netroot 01.05.2018
1. Endlich...
Wieder ein echter Tradionsclub...besser der Tradionsclub....oder eben DER Club. 9 Meisterschaften, 4 Pokalsiege - immer noch der zweiterfolgreichste Fussballverein Deutschlands. Möge man daran im Max-Morlock-Stadion anknüpfen können und ein paar Retortenclubs aus dem Oberhaus befördern. Möge Köln in einem Jahr wieder folgen.... Die Fans haben es verdient - und das sind eben mehr als die 10.000, die mit VW-Freikarte in Wolfsburg ins Stadion gehen.
die Stechmücke 01.05.2018
2. 1. Liga wir kommen
Allerdings wird es entscheidend sein, dass der FCN nicht wieder den Charakter einer Fahrstuhlmannschaft bekommt. Da wird viel davon abhängen ob diese gut geformte Mannschaft im wesentlichen zusammen bleibt. Kevin Möhwald hat ja bereits avisiert den Glubb zu verlassen.
schorri 01.05.2018
3. Club zeigt Kampfgeist
Der Club beweist in den letzten Wochen den Kampfgeist und die Moral, die er für den Aufstieg jetzt braucht. Trainer Köllner hat teilweise "fantastischen Fußball" gesehen. Diese Meinung dürfte er ziemlich exclusiv haben. Aber er ist in der Vergangenheit schon ab und zu durch solch "exclusive" Sprüche aufgefallen. Beispielsweise hat er vor dem Derby gegen Fürth verkündet, der Club sei zu Hause "brutal stark". Das Ergebnis ist bekannt. Der Club hat zu Hause verloren. Gegen einen Abstiegskandidaten! Gestern jedenfalls war von "fantastischem Fußball" nicht zu sehen. Kampf und Langholz, permanent ideenlose Flanken aus dem Halbfeld in den Strafraum, und die Tore waren auch nicht gerade herausgespielt. Schön, wenn der Club wieder in die Bundesliga aufsteigt. Personelles Potenzial hat er auch, obwohl wieder einige Speiler den Lockrufen der Euros bei Schalke (Schöpf. Burgstaller, Teuchert, Löwen? Möhwald?) etc. erliegen werden. Fußballerisch muss der Club noch gewaltig zulegen, wenn's nicht von Anfang an wieder Richtung zweite Liga gehen soll.
experte1305 01.05.2018
4. @1 Da posaunt wieder der Traditions- Heini aus seinem Loch!
Immer erfolglos, immer nahezu pleite, unansehnliches Gegurke, nächstes Jahr wieder in der 2. Liga! Das ist der 1. FC. Nürnberg!
dreiimweckla 01.05.2018
5. @"experte"1305
Armer, neidischer Zeitgenosse! Der Glubb war, ist und bleibt der "Glubb" einfach einzigartig und unvergleichlich, im positiven wie im negativen! Nicht vielen Vereinen wird es gelingen, ein so dickes Kapitel im Buch der deutschen Fußballgeschichte zu schreiben! Und wenn er im nächsten Jahr wieder absteigen sollte, woran ich nicht glaube, dann steigt er im übernächsten eben wieder auf ... Was soll's, Auf und Ab wie im wahren Leben, allemal authentischer, als zig Mal hintereinander Meister zu werden und jedesmal seine wahren Ziele gegen spanische Traditionsclubs spätestens im Halbfinale zu vergeigen ...
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