Nachfolger von Uwe Neuhaus Düwel wird Trainer bei Union Berlin

Union Berlin hat einen neuen Trainer: Nach sieben Jahren mit Uwe Neuhaus hat der Zweitligist Norbert Düwel als dessen Nachfolger verpflichtet. Der neue Coach sei einer von 42 Kandidaten gewesen.

Neuer Union-Trainer Düwel: Nachfolger von Uwe Neuhaus
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Neuer Union-Trainer Düwel: Nachfolger von Uwe Neuhaus


Hamburg - Norbert Düwel tritt beim Fußball-Zweitligisten Union Berlin die Nachfolge des langjährigen Coaches Uwe Neuhaus an. Der 46-Jährige soll den Hauptstadtklub näher an die Bundesliga heranführen.

"Ich bin glücklich, dass ich in diesem außergewöhnlichen Verein mit dem außergewöhnlichen Umfeld arbeiten darf", sagte Düwel, der seine erste Stelle als Cheftrainer im deutschen Profifußball antritt: "Ich freue mich, dass ich als No-Name die Chance bekomme. Wir wollen zusammen den maximalen Erfolg erreichen."

Düwel arbeitete zuletzt bis Juni 2013 als Co-Trainer beim Bundesligisten Hannover 96 unter Mirko Slomka und war zuvor bereits drei Jahre lang als Scout beim englischen Premier-League-Klub Manchester United tätig. "Für uns ist es ein großer Wurf, kein großer Name. Wir schätzen Herrn Düwel als hervorragend ausgebildeten Fußball-Lehrer, der menschlich gut zu uns passt", sagte Vereins-Präsident Dirk Zingler. Düwel habe sich unter 42 Bewerbern durchgesetzt.

Ende April hatten die Berliner nach sieben gemeinsamen Jahren und trotz eines noch bis zum 30. Juni 2016 laufenden Vertrags die Trennung von Neuhaus bekannt gegeben. Grund sei ein notwendiger "mentaler und emotionaler Neustart". Die abgelaufene Saison hatte Union als Tabellenneunter beendet. Nach einer starken Hinrunde hatte das Team eine bessere Platzierung und den Kampf um den Aufstieg mit schwachen Ergebnissen aus der Hand gegeben.

asi/sid

insgesamt 6 Beiträge
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gekreuzigt 13.05.2014
1. Da dürfte Skepsis angebracht sein.
Aber was soll Union auch in der ersten Liga. Die zweite passt schon für den Verein.
franzl56 13.05.2014
2. Arrogant
Ob eine Mannschaft es eine Mannschaft in die naest hoehere Klasse schafft oder nicht sollte der sportlichen Leistung geschuldet sein und nicht arroganten Spruecheklopfern.
kinks 13.05.2014
3. Die Chance....
.... auf den Aufstieg hat jedes Team, in dem vernünftig und sorgfältig gearbeitet wird. Und dass dazu keine großen Namen nötig sind, hat Paderborn gezeigt. In den letzten Jahren immer im Topf der potenziellen Absteiger, und nun 1. Liga ! Und das Potential haben die "Eisernen" auch.
Reziprozität 13.05.2014
4. ll
Das ist - mit Verlaub gesagt - eine faustdicke Überraschung! Betrachtet man sich andererseits die Vita von Herrn Düwel, dann wird's schnell ziemlich interessant. Ich halte einen solchen Schritt der Verantwortlichen des Vereins für mutig, aber vertretbar. Mir ist ein Düwel, der "menschlich zum Verein passt" und der sich "unter 42 Bewerbern durchgesetzt" hat deutlich lieber, als wenn es wieder nur einer der "üblichen Verdächtigen" geworden wäre (Neururer, Funkel, ...). Stani wäre sicher auch interessant gewesen, aber da gab's ja wohl unüberwindliche Hindernisse ...
yummie 13.05.2014
5.
Erste Reaktion: Norbert wer? Zweite Reaktion: Hm Dritte Reaktion: Whow. Mutig. Einen Funkel, Büskens, Stanislawski, ja selbst einen Hyballa kann schließlich jeder verpflichten. Ein "name" wäre vielleicht die "Nummer sicher" gewesen, hätte aber auch das größte Potential für Enttäuschungen. Düwel scheint ein absoluter Fachmann zu sein. Co in Hannover zu deren besseren zeit in der Euroliga. Scout bei ManU wird sicher auch nicht jeder. Dazu etliche Veröffentlichungen von Fachpublikationen, die auf ein zumindest enormes theoretisches Wissen deuten. Jahrgangsbester beim Trainerschein ... Ich wünsche dem Verein das der Mut belohnt wird.
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