2. Bundesliga St. Pauli bleibt im Aufstiegsrennen

Nicht schön, aber erfolgreich: Eine Defensivtaktik hat dem FC St. Pauli zum Auswärtssieg bei Schlusslicht Duisburg verholfen. Turbulent war die zweite Hälfte in Heidenheim.

Sankt Paulianer Choi, Rzatkowski: Weiter im Aufstiegsrennen
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Sankt Paulianer Choi, Rzatkowski: Weiter im Aufstiegsrennen


MSV Duisburg - FC St. Pauli 0:2 (0:0)

Ohne zu glänzen, hat der ersatzgeschwächte FC St. Pauli den Anschluss zum Aufstiegs-Relegationsplatz der 2. Bundesliga gewahrt. Durch den Arbeitssieg beim Tabellenletzten MSV bleiben die Hamburger zwei Punkte hinter dem Tabellendritten Nürnberg. Beide Mannschaften setzten auf Defensive und Absicherung, sodass Chancen selten blieben. Die beste des Spiels verwertete Marc Rzatkowski für St. Pauli. Nach einer Vorlage von Jeremy Dudziak erzielte er das 0:1 in der 64. Minute.

In der Nachspielzeit nutzte John Verhoek eine Unachtsamkeit von Kevin Wolze zum zweiten Tor.

FC Heidenheim - Arminia Bielefeld 3:2 (0:0)

Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte sahen 12.000 Zuschauer auf der Schwäbischen Alb nach der Pause ein Spektakel. Nach einem Bielefelder Ballverlust im Spielaufbau bediente Robert Leipertz Marc Schnatterer. Der traf mit einem Linksschuss in die linke Ecke (48. Minute). Aber nur eine Minute später kamen die Gäste zum Ausgleich. Die Arminia kombinierte sich schnell durch die gegnerische Hälfte, Francisco Rodríguez legte auf für Christoph Hemlein, und der schloss mit einem Flachschuss ab.

Doch auch dieses Ergebnis hatte nicht lange Bestand. Mit umgestümem Einsteigen im Strafraum verschuldete Hemlein gegen Leipertz einen Foulelfmeter. Schnatterer verwandelte souverän zur erneuten Führung (55.). Nach seinen beiden Scorerpunkten trug sich Leipertz später auch noch in die Torjägerliste ein, als er einen Fehlpass von Florian Dick zum 3:1 verwertete (63.).

Bielefelds Tom Schütz sah eine Minute später Gelb-Rot nach einem Foul an Marcel Titsch-Rivero. In Unterzahl kam die Arminia dennoch zum Anschlusstreffer, als Julian Börner nach einer kurz ausgeführten Ecke mit einem Kopfball das 3:2 erzielte (80.).

Eintracht Braunschweig - FSV Frankfurt 0:0

Zwar blieb Eintracht Braunschweig auch im siebten Heimspiel in Folge unbesiegt, die Niedersachsen verloren aber wertvolle Punkte im Kampf um den Aufstieg, da die direkten Konkurrenten Nürnberg, St. Pauli und Bochum alle gewannen. Die Mannschaft von Torsten Lieberknecht hat jetzt schon sieben Punkte Rückstand auf Platz drei, nachdem es in einem unattraktiven Spiel vor knapp 20.000 Zuschauern kaum Torraumszenen gab.

rae



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