2. Bundesliga Kiel kurz vor dem Ziel

Holstein Kiel hat den FC Ingolstadt klar besiegt und damit Platz drei so gut wie sicher. Das liegt auch daran, dass Verfolger Regensburg patzte. Der MSV Duisburg feierte den Klassenerhalt.

David Kinsombi (r) jubelt mit Marvin Ducksch
DPA

David Kinsombi (r) jubelt mit Marvin Ducksch


Holstein Kiel hat mit einem 5:1 (1:1)-Erfolg beim FC Ingolstadt einen großen Schritt in Richtung eines möglichen Aufstiegs gemacht. Die Norddeutschen trafen nach der Pause gleich viermal und können sich als Tabellendritter durch den Erfolg mit fünf Punkten Vorsprung von Verfolger Regensburg absetzen.

FC Ingolstadt - Holstein Kiel 1:5 (1:1)
0:1 Kinsombi (25.)
1:1 Kittel (43.)
1:2 Ducksch (60.)
1:3 Levels (67., Eigentor)
1:4 Schindler (72.)
1:5 Drexler (74.)
Ingolstadt: Nyland - Levels, Schröck, Matip, Gaus - Träsch, Cohen (83. Christiansen) - Pledl, Morales (70. Leipertz), Kittel - Kutschke
Kiel: Kronholm - Patrick Herrmann, Schmidt, Czichos, Lenz - Peitz - Drexler, Kinsombi (77. Hoheneder) - Schindler, Lewerenz (61. Weilandt) - Ducksch (81. Seydel)Schiedsrichterin: Steinhaus
Gelbe Karten: Cohen, Kittel, Leipertz - Peitz
Zuschauer: 9.649

 Duisburg feiert
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Duisburg feiert

Jahn Regensburg hat nach einer Niederlage in Duisburg nur noch minimale Chancen, auf den Relegationsplatz zu springen. Das Team von Achim Beierlorzer verlor beim MSV 1:4 (0:0) und fällt hinter Arminia Bielefeld zurück. Duisburg hat durch den Erfolg den Klassenerhalt gesichert.

MSV Duisburg - Jahn Regensburg 4:1 (0:0)
1:0 Nauber (52.)
1:1 George (58.)
2:1 Iljutschenko (60.)
3:1 Stoppelkamp (75.)
4:1 Engin (87.)
Duisburg: Davari - Wiegel, Bomheuer, Nauber, Wolze - Schnellhardt, Fröde - Stoppelkamp (90. Gartner), Oliveira Souza (83. Engin) - Iljutcenko (84. Onuegbu), Tashchy
Regensburg: André Weis - Saller, Palionis, Gimber, Nandzik - Geipl, Lais (76. Stolze) - George, Adamyan - Grüttner, Nietfeld (61. Vrenezi)
Schiedsrichter: Reichel
Gelbe Karten: Nauber, Schnellhardt, Wolze, Tashchy - George, Stolze
Zuschauer: 15.149

Heidenheims Nikola Dovedan
DPA

Heidenheims Nikola Dovedan

Der FC Heidenheim hat im Kampf gegen den Abstieg wichtige Punkte eingefahren. Im Heimspiel besiegte das Team den SV Sandhausen 2:0 (2:0) und hat nun drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

1. FC Heidenheim - SV Sandhausen 2:0 (2:0)
1:0 Dovedan (17.)
2:0 Verhoek (37.)
Heidenheim: Kevin Müller - Robert Strauß (56. Busch), Kraus, Theuerkauf, Feick - Griesbeck, Titsch-Rivero (70. Pusch) - Lankford, Thiel - Verhoek (63. Thomalla), Dovedan
Sandhausen: Schuhen - Stiefler (34. Derstroff, 71. Förster), Karl, Knipping, Paqarada - Kulovits - Jansen, Linsmayer - Zejnullahu (53. Wooten) - Sukuta-Pasu, Daghfous
Schiedsrichter: Aarnink
Gelbe Karte: - Stiefler
Zuschauer: 12.800

tip/sid



insgesamt 5 Beiträge
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Seite 1
jean-baptiste-perrier 29.04.2018
1. Alles nach Drehbuch!
Wer letzte Woche (nach der Heim-Niederlage gegen Nürnberg) noch glaubte, dass Holstein Kiel nun die Luft ausgehen würde, der ist heute eines Besseren belehrt worden. Also zu 95 Prozent hat Holstein damit zumindest den dritten Platz sicher. Sollte Nürnberg gegen Braunschweig morgen schwächeln, ist eventuell sogar der zweite Platz wieder in Reichweite. Vom Gefühl her halte ich Nürnberg jedoch für so stabil, dass sie am Ende als Zweiter Düsseldorf direkt nach oben begleiten. So hat es nun doch den Anschein, dass der Fußball-Gott allen Ernstes eine Relegation des HSV gegen die KSV Holstein anstrebt. Dazu passt ja auch die Verletzung des Gladbachers Lars Stindel. HSV gegen KSV in derartigen Schicksalsspielen will man im hohen Norden nicht unbedingt sehen, weil da vielen zwischen deutsch-dänischer Grenze und Hamburg zwei Herzen in der Brust schlagen (mal von absoluten Hardcore-Fans abgesehen). Holstein steht mit einem Bein in der Relegation. Was passiert nun im Oberhaus?
jean-baptiste-perrier 29.04.2018
2. Alles nach Drehbuch!
Wer letzte Woche (nach der Heim-Niederlage gegen Nürnberg) noch glaubte, dass Holstein Kiel nun die Luft ausgehen würde, der ist heute eines Besseren belehrt worden. Also zu 95 Prozent hat Holstein damit zumindest den dritten Platz sicher. Sollte Nürnberg gegen Braunschweig morgen schwächeln, ist eventuell sogar der zweite Platz wieder in Reichweite. Vom Gefühl her halte ich Nürnberg jedoch für so stabil, dass sie am Ende als Zweiter Düsseldorf direkt nach oben begleiten. So hat es nun doch den Anschein, dass der Fußball-Gott allen Ernstes eine Relegation des HSV gegen die KSV Holstein anstrebt. Dazu passt ja auch die Verletzung des Gladbachers Lars Stindel. HSV gegen KSV in derartigen Schicksalsspielen will man im hohen Norden nicht unbedingt sehen, weil da vielen zwischen deutsch-dänischer Grenze und Hamburg zwei Herzen in der Brust schlagen (mal von absoluten Hardcore-Fans abgesehen). Holstein steht mit einem Bein in der Relegation. Was passiert nun im Oberhaus?
blödbacke 29.04.2018
3. 2. Platz notwendig!
Sie müssen den 2. Tabellenplatz erreichen. Relegation gegen einen weiteren Nordclub wäre großer Mist!
jean-baptiste-perrier 30.04.2018
4. Montagspiel abwarten!
Sollte Nürnberg am Montagabend sein Heimspiel (!) gegen Braunschweig gewinnen, dann wird es bei der Reihenfolge an der Spitze bleiben - sprich Holstein darf/muss in die Relegation. Und im Oberhaus sind Freiburg und Mainz nach ihren Siegen mit jetzt jeweils 33 Punkten für mich nicht mehr in der Verlosung. Das entscheidet sich allein jetzt zwischen dem HSV und Wolfsburg: Einer geht in die Relegation und der andere steigt direkt ab. Der HSV scheint jetzt das Momentum auf seiner Seite zu haben. Bloß Wolfsburg hat immer noch 2 Punkte mehr plus besseres Torverhältnis. Also der HSV muss in Frankfurt auf Sieg spielen. Lange Rede kurzer Sinn - höchstwahrscheinlich wird die Relegation so aussehen: Holstein Kiel vs HSV oder Wolfsburg. Wobei bei Holstein gegen Wolfsburg sich die Sympathien geographisch klarer definieren würden: Von dänischer Grenze bis hinter Hamburg (quasi Nord-Nord) pro Holstein und dahinter pro Wolfsburg (quasi Nord-Süd).
hamburger.jung 01.05.2018
5.
Gegen Wolfsburg hat Kiel eine Chance, gegen Hamburg nicht, denn für Wolfsburg ist die Relegation eine Enttäuschung, für Hamburg eine Chance. Das alles entscheidende Spiel ist Frankfurt-HSV. Das muss Hamburg gewinnen, sonst war es das.
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