Zweite Liga Nürnberg bleibt auf Kurs

Der 1. FC Nürnberg hat seine Aufstiegsambitionen mit einem Sieg über Kaiserslautern untermauert. Karlsruhe schickte Düsseldorf auf den Relegationsplatz. 1860 München fuhr einen wichtigen Sieg ein.

Nürnbergs Even Hovland (l.) und Ruben Jenssen vom FCK
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Nürnbergs Even Hovland (l.) und Ruben Jenssen vom FCK


Der 1. FC Nürnberg gewann zum Auftakt des 25. Spieltages 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Damit blieb das Team von Trainer René Weiler im 15. Spiel in Folge ohne Niederlage und zog als Tabellendritter zunächst mit 47 Punkten mit dem Zweiten SC Freiburg gleich, der am Montag gegen RB Leipzig spielt. Fortuna Düsseldorf verlor 0:1 gegen den Karlsruher SC. 1860 München schaffte einen 3:2-Sieg über Sandhausen.

Fortuna Düsseldorf - Karlsruher SC 0:1 (0:0)

In Düsseldorf sorgte Karlsruhes Hiroki Yamada mit seinem Tor in der 75. Minute für die Entscheidung. Die 22.861 Zuschauer sahen eine kampfbetonte Begegnung, in der Düsseldorf besonders vor der Pause mehr vom Spiel hatte. Der KSC beendete nach zuvor drei Partien ohne Sieg seine Mini-Krise, steckt als Siebter aber im Mittelfeld der Liga fest.

1860 München - SV Sandhausen 3:2 (2:1)

Erstmals seit dem dritten Spieltag steht 1860 wieder auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Die Sandhäuser dümpeln nach ihrem fünften Spiel in Serie ohne Sieg dagegen weiter im unteren Mittelfeld.

Christopher Schindler (11. Minute), Winter-Verpflichtung Sascha Mölders (30.) mit seinem zweiten Saisontreffer und Michael Liendl (61.) per Foulelfmeter sorgten dafür, dass die Löwen im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage blieben. Aziz Bouhaddouz war mit einem Fallrückzieher in der zwölften Minute das zwischenzeitliche 1:1 für die Sandhäuser gelungen. Der eingewechselte Ranisav Jovanovic (72.) sorgte dann noch einmal für Spannung.

1. FC Nürnberg - 1. FC Kaiserslautern 2:1 (1:1)

Vor 31.457 Zuschauern in Nürnberg hatte Patrick Erras den Club in Führung geschossen (19.), Jón Bödvarsson gelang aber nur drei Minuten später der Ausgleich für die Pfälzer, die als Tabellenzehnter 16 Punkte weniger als Nürnberg aufweisen. Kurz vor Schluss erlöste Zoltan Stieber die Franken (88.), nur zwei Minuten später sah die HSV-Leihgabe allerdings die Gelb-Rote Karte.

Was aber schwerer wog: Torhüter Raphael Schäfer verletzte sich womöglich schwer, er musste nach einer guten Stunde vom Platz. Wie der FCN nach der Partie mitteilte, besteht der Verdacht auf einen Achillessehnenriss. Damit droht dem Keeper das vorzeitige Saisonaus.

brt/mon/dpa/sid

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insgesamt 13 Beiträge
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Seite 1
irina_petersen 04.03.2016
1.
Glückwunsch an den Club! Weiter so!!! Schalke und der FCN!
speedy 04.03.2016
2. FCN forever!!
Es ist schön mit anzusehen wie die Mannschaft sich Spiel für Spiel stabilisiert und noch einen drauf legt.Diese Mannschaft hat Charackter und hat das Zeug aufzusteigen.Wir Fans wünschen uns das,macht weiter Jungs.Die Legende lebt!!!
ridr 05.03.2016
3.
Ich dachte Stieber hat die Gelb-Rote für das Ausziehen des Trikots beim Torjubel bekommen, oder gab es etwa eine Aktion danach? Ist es eigentlich die längste Serie des Club ohne Niederlage seit bestehen der Bundesliga oder in seiner Geschichte? Wie hoch müsste der Sieg von Leipzig am Montag ausfallen damit der Club 2. wird? Klar, kann man alles recherchieren, könnte aber auch im Artikel stehen.
schorri 05.03.2016
4. Schwachsinn-Gelb
Wer sich die Sanktion "Gelb" für den Torjubel ausgedacht hat, der gehört in Behandlung, aber nicht in ein Entscheidungsgremium des Sports. Und wer daran festhält: dto. Nürnberg marschiert, Nürnberg hat Charakter. Aber, sorry Fans: Nürnberg hat nicht die Qualität für die Bundesliga. Das liegt auch an den Sünden der Vergangenheit, als deren Folge heuer (meine ich zu wissen) drei Spieler mit Riesenpotential "verkauft" werden mussten.
comeback0815 05.03.2016
5.
Die Diskussion ist obsolet. Wer sich in der 88. Minute nach dem vermeindlichen Sieg-Treffer das Trikot vom Leib reist, soll in der Kreisklasse spielen - nicht in der Bundesliga. Da gucken Kinder zu und außerdem ist viel Geld im Umlauf!
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