Zweitliga-Relegation Nullnummer im Hinspiel zwischen dem KSC und Aue

Die Proteste halfen nichts, nun muss es sportlich gehen: Erzgebirge Aue hat im Hinspiel der Zweitliga-Relegation ein Remis beim Karlsruher SC geholt. Dabei wäre für die Gäste mehr drin gewesen.

Marco Thiede (l.) und Malcom Cacutalua im Duell
DPA

Marco Thiede (l.) und Malcom Cacutalua im Duell


Das Hinspiel der Relegation um die Zweite Liga zwischen dem Karlsruher SC und Erzgebirge Aue ist torlos geendet. Beide Teams vernachlässigten das Offensivspiel und schienen vor allem darauf bedacht, keinen Gegentreffer zu kassieren. Damit ist vor dem Rückspiel in Aue am Dienstag (18.15 Uhr, Liveticker SPIEGELONLINE) weiter alles offen.

Erzgebirge Aue wollte dieses Spiel eigentlich gar nicht spielen: Nach der 0:1-Niederlage am letzten Spieltag der Saison gegen Darmstadt 08, die Aue in die Relegation gebracht hat, hatte sich Aue massiv über die Entscheidungen von Schiedsrichter Sören Storks und seinem Team beschwert. Auch wiederholte Proteste beim DFB-Sportgericht waren erfolglos geblieben.

Nun musste Aue sportlich probieren, die Klasse zu halten. Das Hinspiel um die künftige Zweitliga-Zugehörigkeit war umkämpft, offensiv brachten beide Teams wenig zustande. Der einzig sehenswerte Moment der ersten Hälfte war ein Fallrückzieher von Aues Dennis Kempe in der 18. Minute. Da er damit jedoch erfolglos blieb, gingen beide Teams torlos in die Pause.

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Im zweiten Durchgang waren es wieder die Gäste, die dem Tor näher kamen. Sören Bertram schloss sein Dribbling mit einem Schuss aus spitzem Winkel ab, scheiterte jedoch an Benjamin Uphoff im KSC-Tor (55.). In der Schlussphase wurde die Partie zunehmend aggressiver geführt, bis auf einen weiteren erfolglosen Bertram-Schuss (81.) blieben zwingende Aktionen jedoch aus.

Die Entscheidung, wer in der kommenden Saison zweitklassig spielt, wird am nächsten Dienstag fallen. Dann reist der KSC ins Erzgebirge.

Karlsruher SC - Erzgebirge Aue 0:0 (0:0)
Karlsruhe:
Uphoff - Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach - Mehlem, Wanitzek - Thiede, Muslija - Pourie (88. Fink), Schleusener
Aue: Männel - Rapp, Tiffert, Cacutalua - Rizzuto (42. Kalig), Kempe (88. Strauß) - Fandrich, Riese - Bertram, Nazarov (73. Kvesic), Köpke
Schiedsrichter: Drews
Gelbe Karten: - Cacutalua, Rapp, Riese
Zuschauer: 25.000

tip



insgesamt 14 Beiträge
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Seite 1
shalom-71 18.05.2018
1. Ein enttäuschendes Spiel
- vielleicht wäre es besser, wenn beide Teams in der nächsten Saison in Liga 3 spielen und die 2. Bundesliga mit 17 Teams startet ...
pharmakon 18.05.2018
2. was für ein
Grottenkick.diesem Spiel nach zu urteilen, haben beide in Liga 2 nichts zu suchen. Gott sei Dank sind Paderborn und Magdeburg direkt aufgestiegen.
mainstreet 18.05.2018
3. Wer soll im nächsten Spiel denn da Tore...
Wer soll im nächsten Spiel denn da Tore schießen ? Ich bin eingeschlafen vor dem Fernseher in der zweiten Halbzeit. Dieser KSC heute ist weit von Winnie Schäfer und herzerfrischendem Offensivfussball enfernt. Ein O:O zu Hause ist eine Schande auch wenn ich den KSC -Trainer schätze das er der Mannschaft die Defensive beigebracht hat und die beste Abwehr der 3 Liga ist. Wenn man keine Tore schießen kann dann gute Nacht das ist nichts für das Puplikum und das kann nicht mal ein Badner-Land -Lied wieder zufrieden stellen. Aue war möglicherweise in der zweiten Halbzeit stärker dennoch ist der Sturm mit zwei kleineren Chancen nicht weltbewegend aber bei auswärts Remis kann man Aue nichts nachsagen. Die machen zu Hause alles klar denn alles andere wäre eine faustdicke Überraschung.
skeptikerjörg 18.05.2018
4.
Zitat von shalom-71- vielleicht wäre es besser, wenn beide Teams in der nächsten Saison in Liga 3 spielen und die 2. Bundesliga mit 17 Teams startet ...
Sie sprechen mir aus der Seele! Hab mit den Grottenkick bis zur 75. Minute angetan, dann war es nicht mehr auszuhalten. Beide haben kein Zweitligaformat! Ok, kein Gegentor bekommen, aber beide haben ja nicht versucht, eins zu schießen, daher war das Ziel einfach zu erreichen. Aufgrund der Auswärtstorregel würde ich sagen, Vorteil Karlsruhe.
hans.günter 18.05.2018
5. Nur noch schlechter
als die beiden Mannschaften waren der Kommentator (wie gewohnt) und die Moderatorin (wie gewohnt). Karlsruhe kann stolz sein auf seine Schauspieltruppe (Beispiel: Zupfen am Trikot - minutenlanges Halten des Knöchels!)
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