Zweite Liga Die Spitzenteams gewinnen, Duisburg erkämpft Punkt

Kleiner Erfolg für Duisburg: Der Tabellenletzte holte gegen Frankfurt einen Zwei-Tore-Rückstand auf und rettete in letzter Sekunde ein Unentschieden. Der SC Freiburg und RB Leipzig gewannen ihre Spiele.

Freiburg-Spieler Grifo
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Freiburg-Spieler Grifo


Die Spitzenteams der zweiten Liga haben am 24. Spieltag souveräne Siege gefeiert. Der SC Freiburg gewann 4:1 bei Arminia Bielefeld und bleibt mit sechs Punkten Rückstand Zweiter hinter Leipzig, das nach Startschwierigkeiten einen 3:1-Sieg gegen Heidenheim feierte. Der Tabellenletzte MSV Duisburg rettete in letzter Sekunde immerhin noch ein 3:3 beim FSV Frankfurt.

Arminia Bielefeld - SC Freiburg 1:4 (1:3)

Freiburg ging schon nach neun Minuten in Führung. Vincenzo Grifo hatte per Kopf auf Florian Niederlechner verlängert und der Stürmer traf mit einem Lupfer über Arminia-Keeper Wolfgang Hesl. Den großen Punkte-Unterschied in der Tabelle spiegelte das Spiel nicht wieder, die Bielefelder hielten im eigenen Stadion gut mit und kamen immer wieder zu Chancen - und in der 31. Minute sogar zum Ausgleich. Fabian Klos gewann sein Kopfballduell im SC-Strafraum und legte quer zu Christopher Nöthe. Der ehemalige St. Pauli-Profi köpfte den Ball durch die Beine von Alexander Schwolow. Doch noch vor der Pause brachten Grifo (39.) und Mike Frantz (41.) mit ihren Toren die Freiburger wieder in Führung. Niederlechner machte mit seinem zweiten Tor, ein platzierter Schuss aus 16 Metern, den 4:1-Endstand perfekt (78.).

RB Leipzig - 1. FC Heidenheim 3:1 (0:1)

Leipzig erwischte im Fernduell mit Freiburg einen schlechten Start. Die ersten Chancen konnte der Tabellenführer nicht nutzen, in der 21. Minute ging Heidenheim durch Robert Leipertz sogar in Führung. RB brauchte fast eine Stunde, dann aber drehte das Team von Trainer Ralf Rangnick auf. Dominik Kaiser (56.) und Yussuf Poulsen (62.) brachten Leipzig in Führung, Marvin Compper gelang nach einem Eckball sogar noch das 3:1 (83.).

FSV Frankfurt - MSV Duisburg 3:3 (1:0)

Auch im achten Spiel in Folge konnte der Tabellenletzte MSV Duisburg nicht gewinnen, aber immerhin rettete die Mannschaft von Trainer Ilija Gruev gegen den FSV Frankfurt in letzter Sekunde noch einen Punkt. Schon in der fünften Minute zeigte die Duisburger Abwehr allerdings, warum sie die schlechteste der zweiten Liga ist. In mehreren Anläufen bekam der MSV den Ball nicht aus dem Strafraum, am Ende nutzte dies Haji Safi zum 1:0. Zsolt Kalmár erhöhte kurze nach der Pause auf 2:0 (48.), dann gelang dem nur drei Minuten zuvor eingewechselten Stanislav Iljutcenko der Anschlusstreffer.

Frankfurts Brasilianer Yann hatte in der 66. Minute dann viel Zeit, um von der Strafraumgrenze genau zu zielen und den Ball zum 3:1 in den Winkel zu schießen. Doch Gruev bewies zum zweiten Mal an diesem Abend ein gutes Händchen bei seinen Spielerwechseln. Er brachte Kingsley Onuegbu in die Partie und nur eine Minute später traf der Nigerianer zum 2:3 (76.). Thomas Meißner stand von Beginn an für die Duisburger auf dem Platz - und hielt bis in die Nachspielzeit durch. Dort erzielte der Abwehrspieler noch das 3:3 (90.+2).

luk

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