Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

2. Bundesliga: Nur ein Punkt im Derby für Effenberg

Bielefelder Nöthe (M.): Torschütze zum Ausgleich Zur Großansicht
Getty Images

Bielefelder Nöthe (M.): Torschütze zum Ausgleich

Ein Befreiungsschlag sieht anders aus: Stefan Effenberg hat mit dem SC Paderborn im Ostwestfalenderby in Bielefeld nur ein Unentschieden erreicht. Freiburg gewann erstmals in diesem Jahr.

Arminia Bielefeld - SC Paderborn 1:1 (0:1)

Nach dem Sieg des FSV Frankfurt am Freitag wäre ein Sieg für Stefan Effenberg und den SC Paderborn wichtig gewesen, um den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen nicht zu verlieren. Im Ostwestfalenderby bei Arminia Bielefeld sah es zunächst nicht schlecht aus für den SCP: Nicklas Helenius gelang der Führungstreffer in der 30. Minute. Thomas Bertels war zunächst nach Anspiel von Florian Hartherz noch geblockt worden, aber Helenius reagierte und schob den Ball aus wenigen Metern Entfernung ein.

Erst nach einer Stunde kam die Arminia zum Ausgleich, als Christopher Nöthe einen langen Ball von Manuel Junglas hinter der Abwehrkette des SCP aufnahm und souverän in die rechte Ecke schoss (62. Minute). Für Bielefeld war es im 22. Saisonspiel schon das 13. Unentschieden.

1860 München - VfL Bochum 1:1 (1:1)

Vor dem Spiel protestierten Fans der Löwen gegen Investor Hasan Ismaik, indem sie Hunderte Schilder mit der Aufschrift "Not welcome" zeigten. Auf dem Rasen ging ihre Mannschaft in Führung: Rubin Okotie traf per Kopf nach einer Ecke von Michael Liendl zum 1:0 (36.). Doch noch vor der Pause glich Bochum aus. Marco Terrazzino drehte einen Rechtsschuss aus 20 Metern kunstvoll neben den rechten Pfosten ins Tor (44.).

Mitte der zweiten Hälfte gab es nach Foul von Dominik Stahl an Janik Haberer einen Elfmeter für den VfL. Arvydas Novikovas scheiterte aber vom Punkt an einer Parade von Stefan Ortega Moreno. Wenige Minuten vor Schluss hatte Sechzig noch eine große Chance zum Siegtreffer. Aber Kai Bülow traf aus zehn Metern das Lattenkreuz.

SV Sandhausen - SC Freiburg 0:2 (0:0)

Nach zuvor zwei Niederlagen in Folge konnte der Tabellenzweite SC Freiburg dank zweier Jokertore im badischen Derby beim SV Sandhausen die ersten Punkte nach der Winterpause feiern. Bei frühlingshaften Temperaturen erzielte der zur Pause eingewechselte Maximilian Philipp nach einem Freistoß von Vincenzo Grifo das Führungstor für den Klub (51.).

Grifo war es auch, der schon in der 63. Minute das zweite Tor hätte erzielen können. Aber er scheiterte mit einem Strafstoß am rechten Pfosten. Damian Roßbach hatte Florian Niederlechner beim Torschuss festgehalten und war für diese Szene von Schiedsrichter Deniz Aytekin mit einem Platzverweis wegen Notbremse bestraft worden. Die Entscheidung war indes nur aufgeschoben. In der 84. Minute traf der ebenfalls gerade erst eingewechselte Nils Petersen nach einer Hereingabe von Christian Günter von links am zweiten Pfosten zum Endstand.

rae

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 2 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Es geht um Fussball.......
dr.schmockbach 21.02.2016
Wir sind mittlerweile in 2016. Der Stinkefinger war vor über 20 Jahren; eine Jugendsünde. Zwischendurch hat er Weltklasse Spiele für Bayern gemacht. ( Originalton Hitzfeld ) !! Zum Spiel : Endlich ein Punktgewinn und das auswärts ! Es kann so weitergehen. Die Mannschaft wird besser. Man merkte heute, das harmoniert. Für mich ist Stefan Effenberg in Paderborn endlich angekommen heute. Der Verein hält die Klasse mit Effenberg !!
2. Löwen bieten ein Bild des Jammers!
dreiimweckla 21.02.2016
was in den letzten gut 4 Jahren mit dem arabischen "Investor" aus den einstmals stolzen und ruhmreichen Löwen, dem einzigen und wahren Münchner Verein, geworden ist, ist so ein Jammer, dass es mit Worten fast nicht mehr zu beschreiben ist. Wenn man ein Drehbuch darüber schreiben würde, was sich unter den handelnden Personen (und damit spreche ich beileibe nicht nur von dem finanziell offenbar doch nicht ganz so potenten "Scheich") allein in dieser Saison abgespielt hat und würde es einem der diversen Trash-TV Privatsender zur Verfilmung anbieten, es würde als "zu fiktional/unrealistisch abgelehnt. Allein der von Ismael in einem seiner zahlreichen völlig wirren Facebook Auftritte verwendete Begriff "Löwenverein" ist insbesondere bei den Roten mittlerweile zum geflügelten Wort für einen hochgradig inkompetenten Dilettantenhaufen verkommen. Und das Schlimmste ist, es ist keine Besserung erkennbar, im Gegenteil. Keine Mannschaft, kein Stadion, kein Investor, keine fähige Person in keiner Führungsposition, keine Perspektive.... Einfach nur traurig und wahrlich das beste Beispiel, auch wenn der Verein als Zweitligist nicht mehr so im Zentrum des Interesses steht wie z.B. der HSV, wohin jahrelange konsequente Misswirtschaft auf allen Ebenen führt!!!
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Themenseiten Fußball
Tabellen


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: