2. Bundesliga Vereine planen Hilfsfonds für Absteiger

Der Abstieg in die dritte Liga bedeutet für Fußballvereine extreme Einbußen, oft droht der Bankrott. Um dies zu vermeiden, wollen die Zweitliga-Klubs künftig für die Absteiger zusammenlegen.

Tabellenletzter St. Pauli: Im Abstiegsfall soll künftig Geld fließen
DPA

Tabellenletzter St. Pauli: Im Abstiegsfall soll künftig Geld fließen


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Die Zweitligisten planen die Einführung einer finanziellen Rücklage für die Absteiger in die dritte Liga. "Die zweite Liga ist mit dem Gedanken eines Hilfsfonds an den Ligavorstand herangetreten. Das ist diskussionswürdig, denn ein Abstieg bedeutet einen finanziellen Erdrutsch", sagte der für die zweite Liga zuständige Liga-Vizepräsident Harald Strutz der "Sport Bild".

Der Vorschlag wird offenbar von einem Großteil der Klubs unterstützt. Demnach soll jeder Zweitligist am Saisonende zwischen 60.000 und 80.000 Euro seiner TV-Einnahmen an die Absteiger abgeben. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist allerdings noch offen. Schließlich bedarf es der Zustimmung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der für die dritte Liga zuständig ist.

"Das ist ein sensibles Thema, das sportpolitisch mit dem DFB geklärt werden muss", sagte Strutz: "Sonst heißt es gleich, der Soli-Beitrag für die Zweitliga-Absteiger sorge für Wettbewerbsverzerrung in der dritten Liga."

luk/sid

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insgesamt 17 Beiträge
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Emmi 02.12.2014
1. Auf- und Abstiege sind ein Anachronismus!
Im Zeitalter des Kommerzfußballs sind Auf- und Abstiege ein Anachronsimus. Vielmehr sollten die wirtschaftlich leistungsfähigsten "Vereine" (besser: Fußballunternehmen) in jeweils einer Liga spielen. Das wird am Besten über eine jährlich zu entrichtende Lizenzgebühr geregelt. z. B.: 1. Liga: 50 Mio. €/a 2. Liga: 20 Mio. €/a 3. Liga: 10 Mio. €/a Die Beträge sind nur Beispiele, wären den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen. Wer das nicht zahlen kann, spielt halt Amateurfußball (bis Regionalliga)...
hschmitter 02.12.2014
2.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen - es gibt genügend Sportarten, die sich ohne Zwangsgebühren des Fernsehzuschauers, ohne Börsenbeteiligungen, ohne Unterstützung durch Firmen etc. durchwursteln müssen. Und bei denen die Aktiven den Sport nicht nur wegen völlig überzogener Gehälter ausüben.
henkeltopf 02.12.2014
3. Jedes Jahr
Jedes Jahr gibt es 2-3 Absteiger, egal in welcher Liga. Alle 18 Vereine können es nicht schaffen. Das sollten Clubführung und Fans jedes Vereins mal einfach begreifen, akzeptieren und einberechnen. Und nicht durch ständige Trainerwechsel und rabiate Fanproteste so tun, als dürfe es immer nur die anderen treffen.
berney 02.12.2014
4. Das
war gerade die schlechteste Idee, die ich jemals gehört habe.
mauerfall 02.12.2014
5.
Gibt es nicht so etwas schon? Entweder Bielefeld oder der MSV haben doch genau so etwas beim Abstieg in Anspruch genommen, oder täuscht mich meine Erinnerung? Die Frage ist doch, was das soll. Mit einem Wettbewerbsvorteil in die neue Saison starten?
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