2. Fußball-Bundesliga Köln und Paderborn feiern Auswärtssiege

Drei Zweitliga-Partien fanden am Sonntag statt, einen Heimsieg gab es dabei nicht. Während der SC Paderborn 07 seine beeindruckende Serie ausbaute, konnte der 1. FC Köln seinen Vorsprung an der Spitze ausbauen. Im Abstiegskampf tritt Arminia Bielefeld auf der Stelle.

Paderborner Profis: Jubel über den Sieg gegen Frankfurt
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Paderborner Profis: Jubel über den Sieg gegen Frankfurt


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Hamburg - Fußball-Zweitligist SC Paderborn 07 bleibt die beste Mannschaft der Rückrunde und strebt den direkten Aufstieg in die erste Liga an. Die Mannschaft von Trainer André Breitenreiter gewann am 28. Spieltag 3:1 (1:0) beim FSV Frankfurt durch die Tore von Elias Kachunga (17. Minute) und Mahir Saglik (52./55., Foluelfmeter). Auch den Gegentreffer besorgte ein Paderborner: Thomas Bertels (79.) erzielte ein Eigentor.

Der SCP hat von den vergangenen 13 Spielen nur eines verloren und erhöht dank dieser beeindruckenden Serie den Druck auf die SpVgg Greuther Fürth: Paderborn ist nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten, der am Freitag nicht über ein Unentschieden beim FC St. Pauli hinausgekommen war.

Besser als Fürth und Paderborn steht nur Tabellenführer 1. FC Köln da. Das Team von Trainer Peter Stöger gewann beim TSV 1860 München mit dem ehemaligen Kölner Aufstiegstrainer Friedhelm Funkel glücklich 1:0 (0:0). Bard Finne (85.) traf in der Schlussphase für den FC. Der Vorsprung auf die beiden Verfolger beträgt nach dem achten Spiel ohne Niederlage in Folge nun sechs Punkte.

Im Kampf um den Klassenerhalt tritt Arminia Bielefeld weiter auf der Stelle. Der Aufsteiger schaffte im Heimspiel gegen den VfR Aalen nur ein 0:0-Remis und bleibt damit auf dem vorletzten Tabellenplatz - punktgleich mit Dynamo Dresden auf dem Relegationsrang. Der rettende 15. Platz ist nach dem Sieg des VfL Bochum am Samstag inzwischen sechs Zähler entfernt.

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insgesamt 5 Beiträge
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aurichter 30.03.2014
1. Dem effcee
gönne ich den Aufstieg von Herzen. Bei Fürth und Paderborn hat man sehr gemischte Gefühle. Die finanzielle Basis wird für eine sinnvolle Verstärkung, die notwendig wäre, wohl nicht ausreichen. St.Pauli ist andererseits diese Saison nicht konstant genug, da wird man noch eine Ehrenrunde in der nächsten Saison laufen müssen. Der 1.FCK quält sich auch zu sehr herum, denke es reicht auch diese Saison noch nicht, also auf Bärlin konzentrieren und die Bayern rauskegeln und dann mit etwas EL Kohle nochmal sinnvoll verstärken. Ach ja träumen darf man noch ;-)
schlegel69 30.03.2014
2. Paderborn spannender als FC Bayern
Was Paderborn mit einem der kleinsten Etats der 2. Liga da leistet (das Gehalt jedes einzelnen Bayern-Spielers ist größer als der ganze Profietat) ist beeindruckend und ein Ansporn für alle kleine und großen Fußballvereine. Bald wird auch RB Leipzig in der 2. Liga, ein paar Jahre später in der 1. Liga spielen. Noch ein Verein, der mit Millionen eines Sponsors gepimpt wird, so wie Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen. Da ist Paderborn ein sympatisches Gegenteil, dass man es auch noch mit guter Arbeit bis in die Belle Etage schaffen kann. Auch wenn die in der 1. Liga keine Chance haben werden und das wohl auch selber wissen, gönne ich das den Paderborner, um sich auch finanziell gesundzustossen.
ladidel 30.03.2014
3. Beeindruckende Bilanz
@Schlegel69: Fast 100% Zustimmung zu Ihrem Beitrag. Fast, weil ich doch eine Kleinigkeit zu bedenken gebe. Dem SC Paderborn, den ich wirklich für seine spielerische Klasse bei extrem kleinem Budget sehr bewundere (ich beobachte das aus der Ferne sehr genau und ertappe mich dabei, Fan zu werden), wurde schon beim Aufstieg in die 2. Bundesliga in der Saison 2005/2006 nicht zugetraut, die Klasse zu halten. Bewiesen hat der Verein etwas ganz anderes. Stetige Weiterentwicklung, ein "gut tuender" Abstieg in Liga 3 und die Moral eines sofortigen Wiederaufstiegs (2009/2010) ... to be continued. Wieso sollte Paderborn also nicht auch in der 1. Liga bestehen und sich langsam entwickeln? Dafür steht der Club ja offensichtlich - für eine langsame, aber stete und wohlüberlegte Entwicklung. Ich bin der Meinung, dass Paderborn sicherlich in der 1. Liga nicht wirklich eine entscheidende Rolle spielen wird - aber sie werden für die eine oder andere Überraschung sorgen. Im Grunde müsste man dem Verein wünschen, keine personellen Änderungen vorzunehmen :-) Denn so, wie sie momentan spielen, sind sie in der Lage, auch den einen oder anderen Erstligisten zu schlagen (siehe Testspiel gegen den BVB vor einiger Zeit, dass sie mit 2-1 gewannen). Grüße aus eben der Stadt - Dortmund.
hfftl 31.03.2014
4. .
Zitat von schlegel69Was Paderborn mit einem der kleinsten Etats der 2. Liga da leistet (das Gehalt jedes einzelnen Bayern-Spielers ist größer als der ganze Profietat) ist beeindruckend und ein Ansporn für alle kleine und großen Fußballvereine. Bald wird auch RB Leipzig in der 2. Liga, ein paar Jahre später in der 1. Liga spielen. Noch ein Verein, der mit Millionen eines Sponsors gepimpt wird, so wie Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen. Da ist Paderborn ein sympatisches Gegenteil, dass man es auch noch mit guter Arbeit bis in die Belle Etage schaffen kann. Auch wenn die in der 1. Liga keine Chance haben werden und das wohl auch selber wissen, gönne ich das den Paderborner, um sich auch finanziell gesundzustossen.
Sie übertreiben. Wäre es wahr, was Sie schreiben, dann bestünde der Bayern-Kader nur aus 9 Spielern. Damit wäre wohl kein Blumentopf zu gewinnen.
oche_alaaf 31.03.2014
5. Bitte nicht noch so ein langweiliger Verein ...
... in der 1. Liga. Die spielen um den Aufstieg und haben nicht mal einen Zuschauerschnitt von 10.000 in dieser Saison! Keine Stimmung, keine Auswärtsfans und wenn Fürth mit aufsteigt, sind es gleich zwei Diazepam-Vereine in der 1. Liga. @Schlegel69: Paderborn ist keinesfalls das Gegenteil von Vereinen wie Wolfsburg. Zwar reden wir hier nicht von soviel Geld wie bei Leverkusen und Co, aber SCPs Präsident, Wilfried Finke, ist auch gleichzeitig Mäzen des Vereins und hat Millionen reingesteckt. Und nein, ich läster keineswegs über die Provinz. Vereine wie Mainz und Freiburg machen es vor, wie es geht. Paderborn hat neben der beachtlichen sportlichen Leistung (und besonders viel Schiri-Glück http://tinyurl.com/nh9wd5p) dort aber nichts zu suchen.
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