2. Fußball-Bundesliga: Aachen bleibt Letzter, Fürth feiert dritten Sieg

Vierte Niederlage im vierten Spiel: Alemannia Aachen hat auch das Heimspiel gegen Energie Cottbus verloren. Die Entscheidungen fielen innerhalb von sechs Minuten. Greuther Fürth gewann in Paderborn und verbesserte sich auf Platz zwei.

Aachens Radu (l.): Platzverweis nach fünf Minuten Zur Großansicht
DPA

Aachens Radu (l.): Platzverweis nach fünf Minuten

Hamburg - Alemannia Aachen droht in der zweiten Bundesliga eine schwierige Saison. Am vierten Spieltag verlor der Tabellenletzte gegen Energie Cottbus 0:2 (0:0). Damit bleibt die Mannschaft von Peter Hyballa nach vier Niederlagen weiter ohne Punkt.

Im zweiten Spiel am Samstag gewann Greuther Fürth beim SC Paderborn 1:0 (0:0). Die Mannschaft von Trainer Michael Büskens steht vor den Spielen am Sonntag (13.30 Uhr) auf Platz zwei. Bereits am Freitag hatte sich St. Pauli durch einen 2:1-Sieg über den VfL Bochum an die Spitze gesetzt.

Innerhalb von sechs Minuten schwanden in Aachen sämtliche Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn der Saison. In der 53. Minute köpfte Ivica Banovic nach einer Ecke das 1:0 für Cottbus. Alemannia-Coach Hyballa wechselte daraufhin Sergiu Marian Radu ein. Nach einem Foulspiel am eigenen Strafraum sah der Rumäne erst Gelb (54.) und flog nur fünf Minuten später nach einem Zweikampf mit Gelb-Rot vom Platz.

Aachen schaffte es vor 13.000 Zuschauern zu keinem Zeitpunkt, die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz ernsthaft in Gefahr zu bringen. Cottbus konzentrierte sich spätestens nach Radus Platzverweis auf die Defensive und beschränkte sich aufs Kontern. Mit Erfolg: In der 74. Minute schloss Dimitar Rangelov einen Energie-Gegenangriff zum vorentscheidenden 2:0 ab.

"So wird es schwierig"

"Gerade in so einer Situation ist es wichtig, dass wir zur Mannschaft stehen. Wir waren nicht verunsichert und haben in den wichtigen Situationen die Tore gemacht", sagte Wollitz in Bezug auf die 0:5-Niederlage gegen 1860 München am dritten Spieltag. Aachens Trainer Hyballa zeigte sich enttäuscht: "Die erste Halbzeit war sehr statisch, wir konnten überhaupt keine Torchancen kreieren. So wird es schwierig zu punkten."

In Paderborn sicherte sich Fürth aufgrund einer starken zweiten Halbzeit den dritten Saisonsieg. Das entscheidende Tor vor 5500 Zuschauern gelang Christopher Nöthe in der 59. Minute. Der 23 Jahre alte Stürmer köpfte nach einer Flanke von Edgar Prib das 1:0. In der Schlussphase hätten die Gäste ihre Führung ausbauen können. Die Gastgeber blieben trotz optischer Überlegenheit wie schon in der ersten Halbzeit zu harmlos.

"Neun Punkte nach vier Spielen, damit können wir leben. Es wird in diesem Jahr enger an der Spitze, keine Mannschaft wird so einfach durchmarschieren", sagte Büskens. Paderborns Trainer Roger Schmidt war mit dem Spielverlauf weniger zufrieden: "Ich glaube, dass wir dieses Spiel heute nicht hätten verlieren dürfen."

klu/dapd

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik WM-News
RSS
alles zum Thema 2. Fußball-Bundesliga
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
Themenseiten Fußball
Tabellen