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Zweitliga-Aufsteiger: DFL lehnt Beschwerde von RB Leipzig ab

Fans in Leipzig: Probleme mit den Lizenzauflagen für Liga zwei Zur Großansicht
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Fans in Leipzig: Probleme mit den Lizenzauflagen für Liga zwei

Aufregung um RB Leipzig: Die Deutsche Fußball-Liga hat den Einspruch des Vereins gegen die Lizenzauflagen für den Zweitliga-Aufsteiger abgelehnt. Club-Boss Mateschitz spricht jetzt sogar vom drohenden Aus für den Verein.

Hamburg - Kurz nach dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga droht RB Leipzig der Lizenzentzug. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Beschwerde der Leipziger gegen die Auflagen abgelehnt, obwohl der Verein vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) Mitte April die Drittliga-Lizenz ohne Probleme bekam.

Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz kann diese Ungleichbehandlung nicht verstehen. "Jetzt, wo alles sportlich funktioniert, droht das Aus", sagte der Österreicher in einem Interview der "Leipziger Volkszeitung". Gleichzeitig schloss er eine weitere Spielzeit seiner Mannschaft in der dritten Liga kategorisch aus: "Nein, das geht vor allem auch sportlich nicht. Das würden wir uns sicherlich nicht antun."

Die DFL hatte dem Club nur unter Bedingungen die Lizenz erteilt. Demnach müsse das Vereinslogo, das derzeit noch große Ähnlichkeit mit dem Firmenlogo von Geldgeber Red Bull aufweist, geändert werden. Das Wappen hatte der Sächsische Fußballverband vor fünf Jahren bewilligt.

Strukturen und Satzung hatte der DFB für sein Hoheitsgebiet dritte Liga zuletzt so genehmigt - in der entsprechenden Arbeitsgruppe saß auch ein Jurist der DFL. Die Beschlüsse seien einvernehmlich gefasst worden, so ein DFB-Funktionär. Dem widerspricht die DFL. "Es gab keine Arbeitsgruppe, in der verbindliche Beschlüsse gefasst wurden. Zuständig für Entscheidungen im Zulassungsverfahren zur 3. Liga ist die DFB-Zentralverwaltung. Die DFL ist hieran nicht beteiligt", sagte ein DFL-Sprecher.

Die DFL ist rechtlich Teil des DFB. RB Leipzig legte Einspruch gegen die Lizenzbedingungen ein, man verstoße gegen keine Regeln.

luk/dpa/sid

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insgesamt 276 Beiträge
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1. DFL macht sich wichitg
hwlf63 08.05.2014
Reines Machtspiel DFL und DFB, RB kriegt die Lizenz jede Wette.
2. Wacker, Bayer...
muttisbester 08.05.2014
klar, andere dürfen das, was RB Leipzig nicht darf. Sind ja Traditionsclubs (aus dem Westen).
3. Was ist mit Martin Kind und Hannover 96?
k.dick 08.05.2014
Martin kind hat Hannover 96 komplett aufgekauft. zur Zeit 86% mit einer 2018 greifenden Klausel die restlichen 14% auch zu übernehmen. 96 ist dann kein Verein mehr und von Heuschrecken übernommen. Was macht der DFB oder die DFL, nichts. Diese Heuchler
4. Bayer
bigmomo 08.05.2014
Bayer Leverkusen hat das logo schon seit der Gründung, ist seit jahrzehnten dabei. Damals gab es noch keine aolche Regelung, deshalb gilt dies nicht für Bayer. Da jetzt wieder Ossihass reinzuinterpretieren ist schwachsinn, Da überlegt man sich echt wozu noch der Soli Zuschuss
5. @muttisbester
Rob L 08.05.2014
"Um die Liga zu schützen, wurde vom DFB die sogenannte 50+1-Regel eingeführt, die verhindert, dass Unternehmen mehrheitliche Beteiligung an Spielbetriebsgesellschaften von Bundesligisten haben dürfen. Von der Regel ausgenommen wurden nur Investoren, die „seit mehr als 20 Jahren vor dem 1. Januar 1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert“ haben. Die als „Lex Leverkusen“ bekannt gewordene Stichtagsregelung fand nur Anwendung auf Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg, wurde jedoch im August 2011 vom Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes aufgehoben.[12] Außerdem gibt es eine Sonderregelung, dass nur der Verein Bayer 04 Leverkusen aufgrund seiner bereits über 100-jährigen Tradition einen Firmennamen im Vereinsnamen tragen darf." Das sind in der Tat Traditionsclubs, die seit mehreren Jahrzehnten die Vereine unterstützen und teilweise sogar aus deren Betriebsmannschaft entstanden sind. Das kann man bei den zahlriechen Red Bull Teams wohl kaum behaupten. Sonst spielen wir demnächst gegen Gazprom 04, FC Telekom München und VfL Volkswagen.
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