2. Fußball-Bundesliga: Düsseldorf nur remis, Karlsruhe kassiert Klatsche

Auswärts kann Düsseldorf einfach nicht gewinnen. In Aachen reichte es für die Fortuna nur zu einem Remis. Ein bitteres Heimspiel erlebte der Karlsruher SC. Gegen den FSV Frankfurt war das Team von Rainer Scharinger nahezu chancenlos und kassierte eine deutliche Niederlage.

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dapd

Fortuna-Profi Bröker (links): Kein Tor in Aachen

Hamburg - Zu Hause ist die Fortuna eine Macht, doch auswärts bleibt Düsseldorf weiter den Beweis schuldig, ein Spitzenteam zu sein. Am sechsten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga kam das Team von Trainer Norbert Meier nicht über ein 0:0 beim weiterhin sieglosen Tabellenschlusslicht Alemannia Aachen hinaus. Düsseldorf ist nun vorerst Dritter in der Tabelle. Im zweiten Spiel am Samstag hat der FSV Frankfurt beim Karlsuher SC durch einen überlegenen 4:0 (2:0)-Sieg den ersten Saisonerfolg gefeiert.

In Aachen sahen die etwa 24.000 Zuschauer eine schwache, aber hektische Partie. In der Offensive tat sich auf beiden Seiten nur wenig, was sich erst nach einer halben Stunde änderte. In der 37. Minute verfehlte Shervin Radjabali-Fardi das Düsseldorfer Gehäuse mit einem Flachschuss nur knapp, und auf der Gegenseite traf Maximilian Beister aus 20 Metern nur den Pfosten, der auch in der 56. Minute den Führungstreffer der Fortuna verhinderte, als Thomas Bröker in eine Flanke von Beister grätschte.

Vor etwa 12.000 Zuschauern im Karlsruher Wildparkstadion erzielten Karim Benyamina (6. und 31. Minute), Zafer Yelen (53.) und Macauley Chrisantus (77.) die Tore für den FSV. Für Karlsruhe war es die dritte Niederlage in Folge. Die Gäste erwischten einen Start nach Maß. Benyamina konnte eine Ballstafette von Mario Fillinger über Babacar Gueye ins Tor vollenden. Anschließend machte Karlsruhe das Spiel, wurde allerdings kaum gefährlich.

Stattdessen schoss Benyamina im Nachschuss das 2:0, als Orlishausen einen Freistoß von Yelen nicht unter Kontrolle bringen konnte. Die zweite Halbzeit hätte für die Karlsruher schlechter nicht beginnen können. Nachdem Guiseppe Aquaro den Frankfurter Yelen im Strafraum gefoult hatte, verwandelte Yelen den Elfmeter selbst. Die Gastgeber gaben sich dennoch nicht auf, aber Klemen Lavric (59., 70.) und Thorben Stadler (59.) konnten nicht verkürzen. Chrisantus vollendete in der 77. Minute einen Frankfurter Konter zum 4:0-Endstand.

chp/dapd/dpa/sid

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