2. Fußball-Bundesliga: Düsseldorf siegt in letzter Minute

Später Triumph des Tabellenführers: Fortuna Düsseldorf hat gegen Dresden nach starker zweiter Hälfte durch ein Tor in der Nachspielzeit gewonnen. Union Berlin bezwang Eintracht Braunschweig. Im Abstiegskampf gelang Karlsruhe gegen Ingolstadt ein Befreiungsschlag.

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Spitzenreiter Düsseldorf: Jubel über den zehnten Saisonsieg

Hamburg - In der zweiten Liga hat Fortuna Düsseldorf den zehnten Saisonsieg gefeiert. Zum Auftakt des 14. Spieltags setzte sich das Team von Trainer Norbert Meier gegen Dynamo Dresden 2:1 (1:1) durch. Für die Gastgeber trafen Maximilian Beister in der 20. Minute und Ranislav Jovanovic (90.+2 Minute). Dresdens Mickael Poté hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (44).

Dank des Erfolgs hat Spitzenreiter Düsseldorf mit nun 34 Punkten den Vorsprung auf die punktgleichen Eintracht Frankfurt und Greuther Fürth (je 29 Punkte) ausgebaut. Die Fürther treffen im Spitzenspiel am Samstag auf den FC St. Pauli (13.30 Uhr), die Eintracht muss am Montag bei Erzgebirge Aue antreten (20.15 Uhr, jeweils Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Vor 32.200 Zuschauern im Düsseldorfer Stadion sorgte Beister für das erste Highlight. Der 21-Jährige ließ drei Gegenspieler mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen und traf zur Führung. Danach überließ Fortuna den Gästen das Spiel, die zum verdienten Ausgleich durch Poté kamen. In der zweiten Halbzeit erhöhte Düsseldorf den Druck, kam aber nur zu einer guten Torchance, ehe der kurz zuvor eingewechselte Jovanovic in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte.

Verfolger Eintracht Braunschweig unterlag zu Hause Union Berlin 1:2 (0:1). Chinedu Edu brachte die Berliner in Führung (5.), Eintracht-Kapitän Dennis Kruppke glich in der 50. Minute aus. Den Siegtreffer für die Gäste schoss Patrick Zoundi (80.). Die gut 22.000 Zuschauer erlebten eine sehenswerte Partie, in der beide Teams Effizienz im Angriff vermissen ließen und etliche Torchancen vergaben. Wegen Meckerns wurde Eintracht-Coach Thorsten Lieberknecht in der Halbzeitpause auf die Tribüne geschickt.

Im Abstiegskampf setzte sich der Karlsruher SC dank einer starken zweiten Halbzeit 3:2 (1:1) gegen den FC Ingolstadt durch. Die Tore für den KSC schossen Dennis Kempe (26.), Alexander Iashvili (57./Foul-Elfmeter) und Klemen Lavric (76.). Malte Metzelder hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht (13.), Moritz Hartmann gelang nur noch der Anschlusstreffer (86.). Es war der erste Erfolg der Gastgeber seit zehn Ligaspielen. Vor drei Tagen hatte sich der Club von Trainer Rainer Scharinger getrennt. Das Team von Interimscoach Markus Kauczinski verschaffte sich durch den Erfolg Luft im Abstiegskampf und verbesserte sich auf Rang 13 (12 Punkte). Ingolstadt (9) rutschte auf den 17. Platz ab.

max/dapd

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Christian W. 05.11.2011
Schade und selbstverständlich sonnenklar zugleich ist in dieser Stelle, dass nicht darüber berichtet wird, dass die Selbstreinigung in der Dresdner Szene gestern Abend einen Schritt nach vorne gemacht hat. So wurde ein Böllerwerfer von den Fans identifiziert, ihm die Meinung gesagt und an die Ordner übergeben. Also wurde genau das getan, was so oft gefordert wird. Vielleicht hören jetzt die "Argumente" a la "Die decken sich doch alle!" mal auf. Aber darüber wird ja, wie gesagt, eh nicht berichtet. Positive Schlagzeilen generieren keine Klicks.
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