2. Fußball-Bundesliga: Eriksson sagt 1860 München ab

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Eriksson (Archivbild): Doch kein neuer Job bei 1860 München

Die Verpflichtung von Sven-Göran Eriksson schien beim Fußball-Zweitligisten 1860 München beschlossene Sache, nun die Wende. Der Schwede hat den Münchnern nach einem Treffen mit 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer eine Absage erteilt.

Hamburg - Er sollte zusammen mit dem bisherigen Coach Alexander Schmidt bei Zweitligist 1860 München das neue Trainergespann bilden. Nun ist Sven-Göran Eriksson aber doch noch abgesprungen. Der Schwede, ehemaliger Coach unter anderem der englischen Nationalmannschaft (2001 bis 2006) und von Manchester City (2007 bis 2008), habe nach einem Gespräch mit 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer am Mittwoch und einer Bedenkzeit mitgeteilt, dass er nicht zur Verfügung stehe, teilte der Club auf seiner Internetseite mit.

"Seit dem ersten Kontakt mit dem Verein im November ist einige Zeit vergangen, und wir alle wissen, wie schnelllebig das Profi-Fußballgeschäft ist. Deshalb bitte ich alle Beteiligten, meine Entscheidung zu respektieren", sagte Eriksson.

Schäfer hatte sich in London mit Eriksson getroffen. Dabei, berichtete der Löwen-Geschäftsführer, sei erörtert worden, ob der 64-Jährige ein Gespann mit dem derzeitigen Trainer Alexander Schmidt bilden könne und wolle. "Wir haben lange und ausführlich über den Verein und die Zweite Liga gesprochen", so Schäfer, "zudem haben wir gemeinsam überlegt, wie ein Trainergespann und die Einbindung in das bestehende Team in der Praxis aussehen kann." Eriksson bat daraufhin um Bedenkzeit. Einen Tag später teilte er Schäfer in einem persönlichen Telefonat mit, dass er das Angebot nicht annimmt.

Auf die Zusammenarbeit zwischen Investor Hasan Ismaik und dem Verein soll Erikssons Entscheidung allerdings keinen Einfluss haben. Unabhängig davon habe Ismaik "versichert, dass die am Montag dieser Woche getroffene Einigung der beiden Gesellschafter und der darin enthaltene Dreijahresplan weiterhin Gültigkeit besitzt", sagte Schäfer. Eine Einbindung von Eriksson in die sportliche Leitung der Mannschaft war bislang eine Bedingung von Ismaik gewesen.

mib/sid

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insgesamt 5 Beiträge
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1. Eine wahre Farce
Werner655 18.01.2013
Eine wahre Farce. Passt zu den Löwen ledier wie die Faust aufs Auge...
2. Na ja,
kahabe 18.01.2013
Zitat von Werner655Eine wahre Farce. Passt zu den Löwen ledier wie die Faust aufs Auge...
das ist wohl eher auf dem Mist eines "Investors" gewachsen, das mit Erikson. Blöd nur, dass er übersehen hat, dass die DFL ihm eine Mehrheitsbeteilung versagt. Gut so, auch wenn es für die 60er heißen könnte, ab in 5. Liga (wegen Insolvenz). Das wäre wirklich schade.
3. es ist schön langsam
mark e. ting 18.01.2013
peinlich diesen Verein zu unterstützen. Unglaublich. Das ist die nächste Schippe Mist auf einem großen Haufen.
4. Ahnungsloser Investor
flegar 19.01.2013
Wenn ein Investor keine Ahnung vom Sport hat, entstehen solche Ideen, wie die Einstellung von Eriksson in einer Zweitliga-Mannschaft. Mit gut klingenden Namen erhält man noch lange nicht eine wettbewerbsfähige Mannschaft.
5. Buam sauft's weida!
gleiswuffi 19.01.2013
Hey Vorstand, Präsidium und Investor! Da hat der Merkel euch nicht gmeint! Aber so ist des halt. ELIL!
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