2. Fußball-Bundesliga St. Pauli blickt nach oben, Dresden nach unten

Ganze sieben Punkte trennen in der Zweiten Liga den vierten vom viertletzten Platz. Der FC St. Pauli springt dank eines Auswärtserfolgs bei Dynamo Dresden wieder in die obere Tabellenhälfte.

Aziz Bouhaddouz (l.), Marcel Franke
Getty Images

Aziz Bouhaddouz (l.), Marcel Franke


Der FC St. Pauli hat sich dank Waldemar Sobota im Mittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga etwas Luft verschafft. Der Pole schoss sein Team am 19. Spieltag mit zwei Toren und einer Vorlage zum 3:1 (1:0)-Erfolg bei Dynamo Dresden. Die Hamburger verbesserten sich mit nun 27 Punkten auf den achten Rang.

Für Trainer Markus Kauczinski, der erst seit Dezember im Amt ist, war es der zweite Sieg im dritten Spiel. Der Vorsprung der Hamburger auf die Abstiegszone beträgt nun schon acht Punkte. Dresden (23 Punkte) belegt den zwölften Platz. Sobota war mit seinen beiden Toren (8./82.) und dem Assist zum Treffer von Richard Neudecker (71.) der Matchwinner. Dresdens Lucas Röser (88.) gelang nur der Ehrentreffer.

Dynamo Dresden - FC St. Pauli 1:3 (0:1)
0:1 Sobota (8.)
0:2 Neudecker (71.)
0:3 Sobota (81.)
1:3 Röser (88.)
Dresden: Schubert - Seguin, Franke, Ballas, Heise - Konrad (74. Röser) - Benatelli (79. Aosman), Hauptmann - Horvath (55. Duljevic), Berko - Mlapa
St. Pauli: Himmelmann - Zander, Sobiech, Avevor, Buballa - Nehrig (83. Park), Dudziak (72. Flum) - Sahin, Sobota - Allagui (67. Neudecker), Bouhaddouz
Schiedsrichter: Deniz Aytekin
Gelbe Karten: Berko, Hauptmann, Konrad - Dudziak
Zuschauer: 28.706

chh/sid



insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
rainer82 25.01.2018
1. Dresden gewann den Schönheitspreis,
aber die Braun-Weißen waren effektiver, taktisch besser eingestellt und hatten von ihren 2000 mitgereisten Fans über 90 Minuten weitaus mehr Unterstützung als die Gelb-Schwarzen von 27000 Fans der Sachsen. Hochverdienter Sieg! Und ein sehr temporeichen und rasantes Spiel.
aurichter 26.01.2018
2. Hat der
Markus Kauczinski den richtigen Hebel gefunden bei den Kiez-Kickern? Scheint so, nicht überragend nur very effektiv, das sieht dann tabellarisch schon Mal gut aus. Unter Janssen gab es Mal eine 1:0 Serie, die die nötigen Punkte einbrachte, wenn jetzt Auswärts auch noch mehr Tore dazu kommen, umso besser. Sollten die Störche sich da oben festbeißen, was ich Unkenrufen zum Trotz glaube, dann sieht es doch für die Nordclubs die nächsten Monate relativ gut aus. Wäre jedoch noch schöner, wenn noch ein paar Nordclubs den Sprung in die 2te Liga Mal wieder schaffen. Träumen darf man noch ;-)
radbodserbe 26.01.2018
3. Hoppala, wir können noch richtig Fußall spielen
3 Tore von uns in einem Spiel - das grenzt schon fast an Wettbewerbsverzerrung ! Besonders erfreulich war dabei der ungewohnt relativ fehlerfreie Spielaufbau, der Zug zum Tor und die Laufbereitschaft bzw. Beweglichkeit über weite Strecken des Spiels. Auch die Auswechslungen waren richtig, weil Allagui leider nach einer Stunde wieder lustlos wirkte und nicht mehr in Zweikämpfe ging und das Spiel Kraft gekostet hatte. Damit das Spiel nicht zu langweilig wurde, streute die Mannschaft in der Phase vor dem 2:0 wieder ein paar Aussetzer in der Defensive ein, um dann den Sack zu zumachen. Auf Himmelmann war wieder einmal Verlass und die Dresdner waren bei ihren Standards - sonst ja nicht gerade unsere Stärke - zu einfallslos und daher ungefährlich. Glückwunsch, verdienter Sieg in Dresden, der Hoffen lässt, diesmal die letzten Spieltage vielleicht einmal etwas entspannter verfolgen zu können.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.