Aus für Trainer und Manager Union Berlin stellt sich neu auf

Trainer Hofschneider bleibt in anderer Funktion, Sportdirektor Schulte muss gehen: Union Berlin will nach schwacher Saison einen Neustart. Im Dezember hatte der Verein mit der Trennung von Ex-Coach Keller überrascht.

Union-Trainer André Hofschneider
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Union-Trainer André Hofschneider


André Hofschneider ist nach knapp fünf Monaten nicht mehr Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten Union Berlin. Damit reagierte der Verein auf eine enttäuschende Saison, in der die Berliner lange im Abstiegskampf gesteckt hatten. Am Ende wurde der Klub Achter mit sieben Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16.

Ursprünglich hatte Berlin als Ziel ausgegeben, in die Bundesliga aufzusteigen. Hofschneider soll im Verein bleiben und eine andere Funktion übernehmen, teilte Union mit. Der neue Coach steht noch nicht fest.

Zudem verlässt Helmut Schulte, Leiter der Lizenzspielerabteilung, mit sofortiger Wirkung den Verein. Lutz Munack, zuletzt als Geschäftsführer Sport gesamtverantwortlich für alle Fußballabteilungen bei den Berlinern, wird nur noch den Nachwuchs- und Amateurbereich verantworten.

Unter Hofschneider war Union von Rang vier abgestürzt und hatte sich nur mit Mühe in der Liga gehalten. Mit dem früheren Profi als Coach holte der ambitionierte Klub lediglich fünf Siege aus 18 Spielen. Union hatte sich im Dezember überraschend von Jens Keller getrennt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Klub nur drei Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei.

jan/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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cmann 14.05.2018
1. Noch mal gut gegangen!
Für mich ist immer noch der aus meiner Sicht unnötige Rauswurf von Keller für den Niedergang von Union verantwortlich. Nach dem darauf folgenden Desaster unter Hofschneider (vom Aufstiegsaspitranten zum fast Absteiger) hätten die Verantwortlichen iklusive Hofschneider ihren Hut nehmen müssen und eine gründliche Analyse von "neutraler" Seite erfolgen müssen. So wird jetzt eben weiter gewurschtelt.
realplayer 14.05.2018
2.
Dann kann ja Lieberknecht von Braunschweig sofort nach Berlin.
Sal.Paradies 15.05.2018
3. Lernprozess?
Gerade noch mal gut gegangen und Hr.Zingler hat hoffentlich dazu gelernt, dass man nicht ohne Not einen guten Trainer wie J.Keller entlässt. Eigentlich ist Zingler ein feiner Mensch, aber was er mit Keller machte, war unterirdisch und völlig unprofessionell. Und jetzt sucht man einen arrivierten Trainer, so wie etwa J.Keller?! Der hatte mit Union die beste Platzierung ever erreicht, um dann gehen zu müssen. Da gibt es Ähnlichkeiten mit dem BVB = die Präsidenten sollten die Finger vom sportlichen lassen.....
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