Zweite Liga Union verliert in Heidenheim - HSV und Köln freut es

Rückschlag im Duell um den Bundesliga-Aufstieg: Nach Berlins Pleite in Heidenheim können der HSV und Köln davonziehen. Kiel schoss Erzgebirge Aue ab.

Heidenheims Sebastian Griesbeck (links) und Robert Zulj
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Heidenheims Sebastian Griesbeck (links) und Robert Zulj


1. FC Heidenheim - Union Berlin 2:1 (0:1)

Fußball-Zweitligist Union Berlin hat im Kampf um den Aufstieg gepatzt. Das Team von Trainer Urs Fischer verlor beim 1. FC Heidenheim trotz Halbzeitführung noch 1:2.

Der Abstand des Tabellendritten auf die direkten Aufstiegsplätze könnte im Verlauf des 26. Spieltages auf sechs Punkte anwachsen, wenn der Tabellenzweite Hamburger SV (50 Punkte) am Samstag (13 Uhr) sein Heimspiel gegen Darmstadt gewinnt. Tabellenführer Köln (51) könnte seinen Vorsprung sogar auf sieben Punkte ausbauen, das Team spielt Sonntag (13.30 Uhr) in Duisburg.

Robert Zulj (22. Minute) hatte die Berliner in Führung gebracht, ehe in der zweiten Hälfte Robert Glatzel (48.) und Marc Schnatterer (56.) das Spiel zugunsten der Gastgeber drehten. Heidenheim hat mit 42 Punkten nun fünf Punkte Rückstand auf Union, das auf dem Relegationsplatz steht. Für die Berliner ist es die erste Niederlage seit Anfang Februar.

Holstein Kiel - Erzgebirge Aue 5:1 (2:1)

Holstein Kiel hat seinen Abwärtstrend gestoppt. Nach zwei Niederlagen bezwang der Vorjahres-Dritte Aue 5:1 und festigte den fünften Tabellenplatz. Den Rückstand auf den Relegationsplatz verringerte Kiel auf fünf Punkte. Aue steht im Liga-Mittelfeld auf Platz zehn (32 Punkte).

Mathias Honsak (6.) und Laszlo Benes (9.) sorgten vor 8666 Zuschauern für eine schnelle Führung der Gastgeber. Jan Hochscheidt verkürzte vor der Pause (26.). Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Benes auf 3:1 (54.). Masaya Okugawa (76.) und Aaron Seydel (85.) erhöhten schließlich noch.

jan/sid



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Levator 15.03.2019
1. Heidenheim
Bärenstark heute. Warum sich der VfB nicht bei diesem Klub um den einen oder anderen Spieler interessiert hat, ist für mich schleierhaft. Hitz - da mal hin und schauen. Die Castro's, Aogo's und Konsorten können wegen mir dort bleiben wo sie herkommen!
morkfromork 16.03.2019
2. @Levator
Vollste Zustimmung. Selbiges Frage ich mich schon seit Jahren. Und dabei geht es nicht einmal nur um die Spieler sondern das Gesamtkonzept des FCH. Was dort mit kleinen finanziellen Mitteln, von der Jugend bis zur 1. Mannschaft, vollbracht wird, ist aller Ehren wert. Nehmt Euch daran mal ein Beispiel in Cannstatt und schämt Euch. Sollte es in der Relegation zu einem Aufeinandertreffen kommen, was durchaus möglich ist, weiß ich wem ich die Daumen drücke!
Sal.Paradies 16.03.2019
3. Ihr fragt euch, warum der VFB nicht so
erfolgreich wie z.B. der FC Heidenheim ist? Da fällt mir erst einmal ein nicht jedes Jahr neue Trainer anzustellen, um sie kurz danach wieder frei zu stellen, so wie z.B. einen H.Wolf, der jetzt mit dem HSV direkt in die 1.Liga zurück geht. Und als zweites würde ich darauf hinweisen, dass die Taktik "vogelwildes einkaufen" keinen nachhaltigen Erfolg verspricht, wenn jeder neue Trainer neue Spieler nach dem Prinzip "welches Schweinerl (Spieler) hätt`s gerne verfährt, womit der Griff in`s Klo vorprogrammiert scheint. Bis zum 34.Spieltag werdet ihr psychisch noch schwere Stunden hinter euch bringen müssen, aber immerhin wird verständlich, warum Sportsfreund @Levator sich so gerne an anderen (erfolgreicheren) Vereinen abarbeiten muss, damit er den Canstatter Wahnsinn ertragen kann....;-)
Levator 16.03.2019
4. @# 3 Einverstanden
Solange Sie mit "erfolgreichen Mannschaften" nicht die Ruhrpott - Vereine meinen, bin ich mit Ihrem Post einverstanden. Es sei denn, Sie verstehen unter Erfolg das Ausscheiden in diversen Wettbewerben und den derzeitigen Platz als Zweiter.
Sal.Paradies 16.03.2019
5. Nein, lieber @Levator
Zitat von LevatorSolange Sie mit "erfolgreichen Mannschaften" nicht die Ruhrpott - Vereine meinen, bin ich mit Ihrem Post einverstanden. Es sei denn, Sie verstehen unter Erfolg das Ausscheiden in diversen Wettbewerben und den derzeitigen Platz als Zweiter.
damit meinte ich Vereine wie z.B. den SC Freiburg, der dem großen Bruder VFB aufzeigt, wie man mit kleinem Geld, großer Solidarität und großem Teamgeist aufzeigt, wie es geht. Ich selbst bin auch gebürtiger Schwabe und wünsche dem VFB (Rot wie Blut+Weiß wie Schnee) keinesfalls den Abstieg. Aber selbst als Schwabe bin ich emotional den Breisgauern näher, weil die zeigen, dass man nicht jedes Jahr den Trainer und 75% der Mannschaft auswechseln muss. Der VFB bräuchte eine Identitationsfigur wie einen C.Streich der den Club lebt und und mit Herzblut dabei ist. Und ich gehe jede Wette ein, dass der SCF "mit" Streich in die 2.Liga gehen würde, während beim VFB ein erfolgreicher Aufstiegstrainer wie H.Wolf entlassen wird, weil den Großkopfeten beim VFB bei einer negativen Tendenz sofort der Arsch auf Grundeis geht. Putzig ist, dass diejenigen, die Wolf vom Hof jagten, jetzt selbst weg sind...;-)___PS: Ich sage es nicht gerne, aber die TSG wird dem VFB heute weh tun und der Zweite-Liga-Strudel kreiselt immer heftiger.....
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