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2. Liga: St. Pauli besiegt Leipzig, Kaiserslautern deklassiert Paderborn

St. Paulis Rzatkowski (r.): Siegtorschütze gegen RB Leipzig Zur Großansicht
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St. Paulis Rzatkowski (r.): Siegtorschütze gegen RB Leipzig

Der FC St. Pauli hat das Spitzenspiel gegen RB Leipzig dank eines frühen Treffers knapp gewonnen. In Paderborn nimmt der Druck auf Stefan Effenberg nach einer deutlichen Niederlage weiter zu.

Der FC St. Pauli hat einen wichtigen Sieg im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga eingefahren. Beim 1:0 (1:0)-Erfolg gegen RB Leipzig reichte dem Team von Trainer Ewald Lienen ein Tor in der Anfangsphase .

St. Pauli ist nun vorübergehend punktgleich mit dem 1. FC Nürnberg, die auf dem Relegationsplatz stehen. Für den Aufstiegsfavoriten aus Leipzig war es indes die erste Auswärtsniederlage der laufenden Saison.

Der FC St. Pauli erwischte einen perfekten Start in die Partie: In der achten Minute ging der Traditionsklub durch einen Treffer von Marc Rzatkowski in Führung. Vorausgegangen war ein sehenswerter Konter der Gastgeber, den der Mittelfeldspieler aus sieben Metern erfolgreich abschloss.

Leipzig war in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, konnte die spielerische Dominanz jedoch nicht nutzen. In der 20. Minute verhinderte St. Paulis Schlussmann Robin Himmelmann mit einer starken Fußabwehr den Ausgleichstreffer des Tabellenführers.

Auch im zweiten Abschnitt ließ St. Pauli nur wenige Chancen zu. Wenn Leipzig mal zum Abschluss kam, parierte Himmelmann. Emil Forsbergs Schuss aus elf Metern hielt der Torhüter sogar fest (63. Minute). In der 77. Minute verpasste Bernd Nehrig die Vorentscheidung: Ein Schuss des 29-jährigen Mittelfeldspielers prallte nur gegen die Latte.

SC Paderborn - 1. FC Kaiserslautern 0:4 (0:2)

Der SC Paderborn taumelt weiter mit großen Schritten in Richtung dritte Bundesliga: Seit nunmehr 111 Tagen wartet der Klub auf einen Sieg. Gegen Kaiserslautern kassierte der Bundesliga-Absteiger die zweite Niederlage im neuen Jahr. Stipe Vucur erzielte nach einem Eckball das 1:0 für Kaiserslautern. Zuvor offenbarte die Defensive des Gastgebers große Schwächen. Auch beim zweiten Gegentreffer agierte die Abwehr zu zögerlich: Ruben Jenssen nutzte dies aus und verwertete einen Abpraller (35.).

Für die frühe Entscheidung in der einseitigen Begegnung sorgte dann Mateusz Klich (56.). Zum Endstand traf erneut Kucur (77.) Bereits nach dem dritten Gegentor skandierte der Paderborner Anhang "Effenberg raus". Nach dieser deutlichen Niederlage wird die Luft für den ehemaligen Bayern-Profi immer dünner. Am kommenden Wochenende trifft Paderborn im Derby auf Arminia Bielefeld.

FSV Frankfurt - Greuther Fürth 1:2 (0:2)

Der FSV Frankfurt muss seinen Blick allmählich nach unten richten. Nach der Heimniederlage gegen Greuther Fürth steht der Klub mit 23 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz und kann schon am Sonntag von Fortuna Düsseldorf überholt werden. Bereits in der zwölften Minute geriet das Team von Trainer Tomas Oral in Rückstand. Sebastian Freis konnte für Greuther Fürth aus elf Metern völlig freihstehend abschließend. Der Stürmer erhöhte noch in der ersten Halbzeit per Traumtor auf 2:0. Sein Schuss vom Strafraumeck landete im Winkel der Frankfurter.

Kurz nach Wiederbeginn verkürzte Frankfurt auf 1:2. Dani Schahin traf nach einem Pfostenschuss von Niki Zimling. Der Ausgleich blieb dem Gastgeber dann jedoch verwehrt. Durch den ersten Erfolg nach zuvor drei Niederlagen springen die Fürther vorübergehend auf den neunten Tabellenplatz.

bam

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insgesamt 10 Beiträge
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1. effenberg
viceman 12.02.2016
kann einpacken, der blender hat abgewirtschaftet, schade für paderborn.hoffentlich kriegt die mannschaft noch die kurve...
2.
pb-sonntag 12.02.2016
Da reicht jetzt wohl nicht mehr die Ambition von Claudia aus Paterborn eine Weltstadt zu machen und mit einem "Stinkefinger" ist der Verein auch nicht zu retten.
3. Effenberg
mulli3105 12.02.2016
ist m.E. ein absoluter Blender, der im sicheren Umfeld des FCB eine große Lippe riskieren konnte und nicht müde wurde, jedem Mikro seine unglaubliche Fachkompetenz mitzuteilen, wobei er an keinem Kontrahenten auch nur ein gutes Haar ließ. Scheint nicht allzu viel dahinter zu sein, wie man sieht. Auf der anderen Seite kann ich mir die Schadenfreude nicht verkneifen, dass Milliardärsspielzeug nicht immer funktioniert.
4. Geil.............
darkesthour 12.02.2016
FORZA ST. PAULI!!!!
5. Yippiyayeah
grseestr121 12.02.2016
Pauli auf dem Weg in die 1.BL? Das wäre Segen und Fluch zugleich.
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