Hamburg - Drittligist Alemannia Aachen hat beim Amtsgericht Aachen wie angekündigt einen Insolvenzantrag gestellt. Der Spielbetrieb soll bis zum Saisonende aufrechterhalten werden. Zudem will sich der Club über ein Insolvenzverfahren sanieren und danach einen Neuanfang in der Regionalliga starten. Vor kurzem hatte die Alemannia einen Liquiditätslücke in Höhe von 4,5 Millionen Euro offengelegt.
Die Aachener haben am Freitagvormittag die Gläubiger darüber informiert, sagte Alemannias Finanzsprecher Holger Voskuhl: "Die Vertreter sehen die Sanierungschancen." Nun muss das Amtsgericht Aachen über den Insolvenzantrag entscheiden.
Für die finanziellen Probleme des Clubs ist vor allem der Neubau des Tivoli-Stadions verantwortlich. In der dritten Liga steht der Club durch den Insolvenzantrag bereits als erster Absteiger fest. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft Aachen wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung gegen die Alemannia.
max/dpa/sid
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Fußball | RSS |
| alles zum Thema 3. Liga | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH