Umfrage des SPIEGEL Das denken die Bundesligisten zur 50+1-Regel

Sollen Investoren eine größere Rolle im deutschen Fußball spielen? Für viele Menschen ist das eine wichtige Frage. Wie aber denken die einzelnen Vereine der Bundesliga darüber? Der SPIEGEL hat bei allen nachgefragt.

Fans beim Spiel Mainz 05 gegen den VfB Stuttgart
imago/Pressefoto Baumann

Fans beim Spiel Mainz 05 gegen den VfB Stuttgart


Die Bundesliga diskutiert über die Abschaffung der 50+1-Regel. Und damit über die Frage, ob Investoren mehr Einfluss im deutschen Fußball bekommen sollten. Wie die Entscheidung ausfällt, ist noch unklar. Das liegt auch daran, dass man gar nicht so genau weiß, welche Vereine eigentlich für eine Öffnung sind und welche dagegen. Der SPIEGEL hat bei allen 36 Profiklubs nachgefragt.

Geantwortet haben alle. Alle? Nein. Ein von unbeugsamen Bayern bevölkerter Serienmeister hörte nicht auf uns. Daher zitieren wir hier das Statement, das Vorstand Karl-Heinz Rummenigge der Zeitschrift "GQ" zum Thema gegeben hat:

"Ich hoffe, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) die 50+1- Regel freigeben wird." Zur Begründung sagte er: "Ich denke, jeder Verein sollte für sich selbst entscheiden, ob er sich für Investoren öffnet, wie weit er sich für Investoren öffnet oder ob er sich gar nicht öffnet."

Bayern München ist also für eine Abschaffung der Regel in ihrer bestehenden Form. Wie übrigens auch diese Vereine:

Hier sind die Antworten der Vereine, die das bestehende Modell beibehalten wollen:

Und diese Vereine können oder wollen sich bisher nicht entscheiden:

ngo/rae



insgesamt 2 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
BlackBohne 22.03.2018
1. Wundert mich
Mich wundert das die Millionenkonzerne in den Deutschen Profiligen überhaupt noch ein e.V. sein können und dürfen. Bei den Geldbeträgen die da fließen, finde ich es witzig, dass immer noch behauptet wird das nur um Fußball ginge....... da lachen ja die Hühner. Proficlubs schaffen ihre Amateurmannschaften ab wegen der Kosten.... um nur ein Beispiel zu nennen. Ich kann das ganze Geheule bezüglich Tradition und Investoren nicht mehr hören. Die meisten Proficlubs in Deutschland existieren auch nur noch durch die Männer oder auch Frauen im Hintergrund. Kühnes & Co. gibt es in vielen Vereinen. Ohne diese Leute gäbe es viele "Tradionsvereine" nicht mehr. Das wiederrum wollen aber viele der sogenannten Ultras nicht einsehen oder kapieren es nicht. Mit Fußball und Vereinsführung wie es mach Nostalgiker gerne hätte, kann man heutzutage weder CL noch EL spielen und erstrecht nicht gewinnen.
tkleinms 22.03.2018
2. e.V. => AG
Viele Vereine haben ihre Fussballmannschaft in eine AG ausgegliedert. Man könnte ja schon mal anfangen Anteile zu verkaufen. Dann sieht man erst mal ob es überhaupt einen Markt dafür gibt. Manche Vereine sind für Investoren sowieso uninteressant.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.