Athen - Die Freude währte nur kurz: Mittelfeldspieler Giorgos Katidis vom griechischen Fußball-Erstligisten AEK Athen hat für einen Eklat gesorgt. Der 20-Jährige zeigte nach seinem späten 2:1-Siegtreffer gegen AE Veria den Zuschauern den Hitlergruß.
Anschließend entschuldigte sich Katidis via Twitter: "Ich bin kein Faschist. Ich hätte das nie getan, wenn ich die Bedeutung der Geste gekannt hätte." AEK-Trainer Ewald Lienen verteidigte seinen Spieler. Lienen, ehemals Trainer von Hannover 96 und Arminia Bielefeld, nannte Katidis nach der Begegnung einen "jungen Kerl ohne politische Ansichten. Er hat diesen Gruß vielleicht im Internet gesehen, ohne zu wissen, was er bedeutet".
Sein Verein AEK Athen verließ durch den Sieg über Veria die Abstiegsplätze der ersten griechischen Liga. In den kommenden Wochen wird die Mannschaft allerdings vermutlich auf ihren Torschützen verzichten müssen: Katidis muss nun mit einer Strafe sowohl durch den Verein als auch die Liga rechnen.
ade/sid
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