Hamburg - Co-Gastgeber Äquatorialguinea steht im Viertelfinale des Afrika-Cups. Das Team setzte sich in Bata in seinem Vorrundenspiel gegen Senegal 2:1 (0:0) durch. Umjubelter Held war David Alvarez, dem in der dritten Minute der Nachspielzeit der Siegtreffer gelang. Iban Randy (62.) hatte Äquatorialguinea in Führung gebracht, Moussa Sow (89.) schaffte kurz vor dem Ende noch einmal den Ausgleich.
Zuvor hatte Sambias Nationalmannschaft seine Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale gewahrt. Die Mannschaft blieb auch in seinem zweiten Vorrundenspiel ungeschlagen und kam gegen Libyen zu einem 2:2 (1:1). Emmanuel Mayuka (29.) und Kapitän Chris Katongo (54.) schafften bei widrigen Bedingungen zweimal den Ausgleich. Ahmed Saad (5./47.) hatte den Außenseiter zweimal in Führung gebracht.
In der Gruppe A liegt Äquatorialguinea mit sechs Punkten an der Spitze vor Sambia (4) und Libyen (1). Senegal mit dem Ex-Freiburger Papiss Cissé und dem ehemaligen Hoffenheimer Demba Ba ist nach zwei Niederlagen Letzter.
Beide Partien waren beeinträchtigt von den schlechten Platzbedingungen. Die erste Begegnung von Sambia gegen Libyen hatte mit 75 Minuten Verspätung begonnen, weil sintflutartiger Regen den Rasen in eine Seenlandschaft verwandelt hatte.
luk/dpa/sid
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