Hamburg - Gastgeber Gabun sowie Tunesiens Nationalmannschaft mit den Bundesliga-Profis Karim Haggui und Sami Allagui stehen im Viertelfinale des Afrika-Cups. Das vom Deutschen Gernot Rohr trainierte Gabun bezwang in Franceville Marokko 3:2 (0:1). Vor 40.000 Zuschauern traf der eingewechselte Bruno Zita Mbanangoye in der sechsten Minute der Nachspielzeit per Freistoß. Zuvor hatten Daniel Cousin (79.) und Pierre-Emerick Aubameyang (77.) die Tore für Gabun erzielt, für den ausgeschiedenen Mitfavoriten Marokko traf Houssine Kharja in der und 24. und 90. Minute (Handelfmeter).
Tunesien gewann in Libreville 2:1 (1:1) gegen Niger und feierte nach dem 2:1-Auftakterfolg gegen Marokko ebenso den zweiten Sieg in der Vorrundengruppe C. Den Siegtreffer erzielte der eingewechselte Issam Jemaa in der 90. Spielminute.
Youssef Msakni hatte Tunesien nach einem Solo aus zehn Metern früh in Führung gebracht (4. Minute). William Tonji Ngounou glich nur fünf Minuten später für den weiter punktlosen Afrika-Cup-Neuling Niger aus, allerdings ging dem Kopfballtor eine fragwürdige Aktion von Nigers Moussa Maazou voraus. Der Stürmer des französischen Zweitligisten FC Le Mans irritierte Tunesiens Torwart Aymen Mathlouthi bei einem hohen Ball im Strafraum mit ausgefahrenem Arm, sodass Mathlouthi am Ball vorbeisprang und Ngounou ins leere Tor köpfen konnte.
"Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und haben wie Deutschland nie aufgegeben", sagte Haggui. Der Hannoveraner spielte bei Tunesien die kompletten 90 Minuten durch, Sami Allagui von Mainz 05 wurde Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt.
mib/sid
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