Afrika-Cup: Nigeria und Burkina Faso erreichen Endspiel

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Jubelnde Burkineser: Im Endspiel des Afrika-Cups

Es war die torreichste Partie im bisherigen Turnierverlauf: Nigeria hat im Halbfinale des Afrika-Cups Mali deutlich besiegt. Dabei erzielten die "Super Eagles" drei Treffer innerhalb von 19 Minuten. Nun trifft das Team auf Burkina Faso.

Hamburg - Nigeria hat zum siebten Mal das Finale des Afrika-Cups erreicht. Das Team von Trainer Stephen Keshi zog durch ein souveränes 4:1 (3:0) gegen Mali in das Endspiel ein. Damit haben die "Super Eagles" weiterhin die Chance auf ihren dritten Titel nach 1980 und 1984.

Im südafrikanischen Durban lag Nigeria bereits zur Pause nach Treffern von Elderson Echiejile (25. Minute), Brown Ideye (30.) und Emmanuel Emenike (44.) 3:0 in Führung. Der eingewechselte Ahmed Musa erhöhte in der 60. Minute gar auf 4:0, ehe Cheick Fantamady Diarra (75.) für Mali verkürzte.

"Mali ist eine gute Mannschaft mit Top-Spielern wie Seydou Keita, aber in der Abwehr sind sie nicht sehr schnell. Genau das haben wir bei den ersten beiden Toren ausgenutzt", sagte Nigerias Trainer Keshi. Patrice Carteron, Coach von Mali, war trotz der Niederlage "noch immer stolz" auf seine Mannschaft: "Wir haben großartig gearbeitet, auch wenn es nicht zum Finale gereicht hat."

Ghana verschießt gegen Burkina Faso drei Elfmeter

Mali hatte zuvor im Viertelfinale Gastgeber Südafrika im Elfmeterschießen rausgeworfen, Nigeria Top-Favorit Elfenbeinküste besiegt. Die "Super Eagles" treffen nun im Endspiel am Sonntag (19 Uhr) auf Burkina Faso. Das Team um den Augsburger Aristide Bancé besiegte den Favoriten aus Ghana nach Elfmeterschießen 3:2 (0:1, 1:1, 1:1).

Die Tore erzielten in der regulären Spielzeit Mubarak Wakaso für Ghana (13./Foulelfmeter). Bancé glich in der 60. Minute aus. Nach der torlosen Verlängerung vergab Ghana drei Elfmeter, einen davon der Ex-Hoffenheimer Isaac Vorsah. Umstritten waren mehrere Elfmeterentscheidungen des tunesischen Schiedsrichter Jdidi Slim. Ex-Bundesligaprofi Jonathan Pitroipa sah Gelb-Rot wegen einer angeblichen Schwalbe an der Strafraumgrenze (117.) und ist damit für das Finale gesperrt.

Die Partie um Platz drei zwischen Mali und Ghana findet am Samstag (19 Uhr, jeweils Liveticker SPIEGEL ONLINE) statt.

leh/sid

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insgesamt 2 Beiträge
Kommentatoren 07.02.2013
Es gibt keine Burkineser, die Bewohner von Burkina Faso heissen Burkinabè. Und die Entscheidungen des - offensichtlich gekauften - Schiris waren nicht umstritten, sondern skandaloes. Der Elfmeter, mit dem Ghana in die unverdiente [...]
Es gibt keine Burkineser, die Bewohner von Burkina Faso heissen Burkinabè. Und die Entscheidungen des - offensichtlich gekauften - Schiris waren nicht umstritten, sondern skandaloes. Der Elfmeter, mit dem Ghana in die unverdiente Fuehrung gegangen ist, war voellig ungerechtfertigt. EIn richtiges Faul an einem Burkinabè im ghanaischen Strafraum hat er dann leider "uebersehen". Burkina hat voellig verdient gewonnen.
VanuatuX 07.02.2013
Nigeria ist Zweiter im Jahre 1984 gewesen wenn ich mich richtig erinnere: Nach einer 1-3 Niederlage gegen Kamerun. Gewiss ist Nigeria zweimal Afrika-Meister gewesen aber in den Jahren 1980 und 1994.
Nigeria ist Zweiter im Jahre 1984 gewesen wenn ich mich richtig erinnere: Nach einer 1-3 Niederlage gegen Kamerun. Gewiss ist Nigeria zweimal Afrika-Meister gewesen aber in den Jahren 1980 und 1994.
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