Afrika-Cup Tunesien und Gastgeber Gabun feiern Auftaktsiege

Mit drei Bundesliga-Profis hat Tunesien die Neuauflage des Endspiels von 2004 beim Afrika-Cup gegen Marokko gewonnen. Zudem besiegte Gastgeber Gabun Niger, Trainer Gernot Rohr bremste anschließend aber die hohen Erwartungen.

Verteidiger Jemal (l.): Mit Tunesien gegen Marokko gewonnen
AFP

Verteidiger Jemal (l.): Mit Tunesien gegen Marokko gewonnen


Hamburg - Tunesien ist mit einem knappen Sieg in in den Afrika-Cup gestartet. Das Team mit den Bundesliga-Profis Sami Allagui (Mainz), Ammar Jemal (1. FC Köln) und Karim Haggui (Hannover) gewann in Libreville (Gabun) gegen Marokko 2:1 (1:0). Khaled Korbi brachte den Afrikameister von 2004 mit einem Freistoß in Führung (34. Minute). Youssef Msakni erhöhte nach schönem Solo (76.). Die Marokkaner schafften trotz guter Chancen erst in der 86. Minute durch Kapitän Houssine Kharja den Anschlusstreffer.

Im zweiten Spiel der Gruppe C hatte zuvor der deutsch-französische Trainer Gernot Rohr mit Co-Gastgeber Gabun 2:0 (2:0) gegen Niger gewonnen. Pierre-Emerick Aubameyang (30.) und Stephane Nguema (44.) trafen in der ersten Hälfte. Afrika-Cup-Debütant Niger war im Stade de l'Amitie von Libreville klar unterlegen. Die letzten 15 Minuten spielte Niger nur noch zu zehnt, da Moutari Amadou verletzt raus musste und das Auswechselkontingent bereits erschöpft war.

"Das ist ein guter Start", sagte Rohr, zügelte aber die Euphorie im Gastgeberland: "Wir haben das Spiel gewonnen, aber das Schwierigste liegt noch vor uns. Morgen müssen wir uns auf Marokko vorbereiten." Generell rechnet er seiner Mannschaft keine großen Chancen aus: "Wir sind international nur zweite Garnitur, haben fast noch nichts gewonnen. Es ist schon ein kleines Himmelfahrtskommando."

leh/sid/dapd



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