Playoff-Hinspiele Huntelaar träumt von der Champions League, Huszti wohl nicht mehr

Nach PSV Eindhoven darf auch Ajax Amsterdam als zweiter niederländischer Klub auf die Teilnahme an der Champions League hoffen. Im Playoff-Hinspiel wurde Dynamo Kiew deutlich dominiert.

Jubel bei Ajax Amsterdam
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Jubel bei Ajax Amsterdam


Der niederländische Rekordmeister Ajax Amsterdam hat sich eine gute Ausgangsposition für den Sprung in die Gruppenphase der Champions League erkämpft. Im Playoff-Hinspiel legte das Team um den früheren Schalker Klaas-Jan Huntelaar mit dem 3:1 (3:1) gegen Dynamo Kiew schon einmal vor. Donny van de Beek brachte die Niederländer im Duell der beiden Vizemeister bereits in der 2. Minute in Führung. Nach dem Ausgleich für die Ukrainer durch den Polen Tomasz Kedziora (16.) sorgten Hakim Ziyech (35.) und Dusan Tadic (43.) schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Ajax hat letztmals in der Saison 2014/15 die Gruppenphase der europäischen Königsklasse erreicht.

Auch der Schweizer Meister Young Boys Bern lag durch Kevin Mbabu bereits in der 2. Minute vorn. Doch Kroatiens Titelträger Dinamo Zagreb glich durch Mislav Orsic noch vor der Pause aus (40.) zum 1:1 (1:1) aus und hat nun im Heimspiel die besseren Chancen.

Das gilt auch für AEK Athen: Die Griechen gewannen beim ungarischen Club MOL Vidi FC 2:1 (1:1). Beide Mannschaften beendeten die Partie nach Roten Karten mit nur neun Feldspielern. Die Ungarn waren schon früh in Unterzahl geraten, weil der ehemalige Hannoveraner Szabolcs Huszti nach einem Tritt im Mittelfeld des Platzes verwiesen wurde. Die Griechen nutzten die Überzahl zu zwei Toren, bevor auch sie durch eine Rote Karte dezimiert wurden.

Die Rückspiele finden am kommenden Dienstag (28. August) statt. Deutsche Teams nehmen an der Qualifikation nicht teil. Die Bundesligisten FC Bayern München, FC Schalke 04, 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund steigen direkt in die Gruppenphase ein.

aha/dpa/sid



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