Bis 2023 Aleksander Ceferin als Uefa-Präsident wiedergewählt

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin ist in seine zweite Amtszeit gewählt worden. So überraschend war das nicht, der Slowene hatte keinen Gegenkandidaten.

Aleksander Ceferin
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Aleksander Ceferin ist als Uefa-Präsident wie erwartet bestätigt worden und geht in seine zweite Amtszeit bis 2023. Der Slowene wurde beim Kongress der Europäischen Fußball-Union in Rom für vier Jahre im Amt wiedergewählt. Der 51-Jährige trat ohne Gegenkandidat an.

Ceferin führt den Kontinentalverband seit September 2016. Damals folgte er auf den Franzosen Michel Platini, der 2015 gesperrt worden war. "Ich fühle mich geehrt", sagte Ceferin nach der Wahl und ergänzte zu seinen Zielen für die kommenden Jahre: "Das Gefährlichste, was wir tun können, ist in Herrlichkeit zu erstarren. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Wir werden den Fußball nahbarer machen für die Fans auf dem gesamten Planeten."

Zuvor war der 51 Jahre alte Jurist auf der internationalen Funktionärsbühne kaum in Erscheinung getreten. Als Uefa-Chef ist er per Statuten auch Vizepräsident im Weltverband Fifa.

Grindel bleibt Uefa-"Außenminister", PSG-Boss zieht ins Exekutivkomitee ein

Ebenfalls wiedergewählt wurde DFB-Präsident Reinhard Grindel. Der 57-Jährige sitzt nun bis mindestens 2023 für die Uefa im Council des Weltverbands Fifa. Grindel wurde ohne Gegenkandidat in seiner Rolle als einer der neun Uefa-"Außenminister" bestätigt, die er seit 2017 hat.

Eine weitere Personalie: PSG-Chef Nasser al-Khelaifi ist zum Mitglied des Uefa-Exekutivkomitees gekürt worden. Der Katarer bekam die Zustimmung der Delegierten beim Kongress. Al-Khelaifi vertritt in dem Gremium gemeinsam mit Andrea Agnelli von Juventus die European Club Association, den Zusammenschluss der europäischen Fußballvereine.

Die Wahl des 45-Jährigen ist umstritten, da Paris Saint-Germain in den vergangenen Jahre immer wieder gegen die Regeln des Financial Fairplay verstoßen hat. Das letzte Verfahren ist bei der Uefa weiter anhängig. Zudem ist al-Khelaifi Chef der Sendergruppe BeIn Media, die die TV-Rechte an der Champions League im arabischen Raum hält.

ngo/bka/dpa/sid

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