Drittligist Aachen verhängt 107 Stadionverbote 

Harte Strafe für verdächtige Fußball-Fans: Drittligist Alemannia Aachen hat 107 Stadionverbote ausgesprochen. Bei den Personen seien Gegenstände gefunden worden, "deren Verwendung für Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz geeignet waren", hieß es.

Aachener Tivoli-Stadion:
DPA

Aachener Tivoli-Stadion:


Hamburg - Fußball-Drittligist Alemannia Aachen hat 107 Stadionverbote ausgesprochen. Diese Maßnahme richtet sich nach Vereinsangaben gegen die Insassen zweier Busse, die vor dem Spiel bei Preußen Münster am 16. März kontrolliert worden waren.

Dabei wurden Gegenstände gefunden, deren Verwendung für Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz geeignet waren. Diese Utensilien werteten die Clubvertreter als Hinweis darauf, "dass bewusst gewalttätige Auseinandersetzungen mit anderen Fangruppen oder der Polizei vorbereitet wurden", hieß es in einer Stellungnahme.

Zudem stellte die Alemannia wegen Verteilens volksverhetzender Schriften vor dem Heimspiel gegen den SV Babelsberg Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen.

Bereits am Dienstag hatte ein Club mit dem massiven Aussprechen von Stadionverboten für Aufsehen gesorgt: Der Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hatte insgesamt 52 "auffällig gewordene" Personen mit deutschlandweiten Stadionverboten belegt.

bka/dpa

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