Werder Bremen Nouri verwundert über Pizarro-Kritik

Ende der grün-weißen Liebe? Claudio Pizarro kann seinen Abschied von Werder Bremen im Sommer immer noch nicht ganz nachvollziehen. Trainer Alexander Nouri hat nun Kritik zurückgewiesen, will aber nochmal mit dem Angreifer sprechen.

Alexander Nouri (l.), Claudio Pizarro
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Alexander Nouri (l.), Claudio Pizarro


Werder Bremen und Claudio Pizarro - das war einmal ein On-off-Traumpaar. In 206 Bundesligaspielen für die Bremer erzielte der peruanische Angreifer 104 Treffer. Viermal spielte er hier, erstmals 1999. Bremen liebte Pizarro und Pizarro liebte Bremen. Zumindest öffentlich. Doch das Verhältnis nach dem Ende seiner vierten Zeit an der Weser ist nicht mehr ganz so harmonisch.

Am Mittwoch hatte Pizarro seinen alten Arbeitgeber kritisiert. Er sei enttäuscht über das Verhalten des Werder-Trainers Alexander Nouri, der ihm keinen Grund für die Trennung im Sommer genannt habe. "Nein, mit Nouri habe ich nicht gesprochen", sagte der 39-Jährige "Radio Bremen". Er selbst habe "vielleicht" auf einen neuen Vertrag gehofft, "oder dass die Sachen nicht so gelaufen wären".

Werder-Trainer Nouri hat der Kritik nun widersprochen. "Ich finde es unverständlich", sagte er. "Ich habe ihm im Beisein meines Co-Trainers Markus Feldhoff die Situation offen dargelegt, und wir haben eine sportliche Bewertung vorgenommen. Ich wundere mich über seine Aussagen. Es war die ganze Zeit transparent."

In der vergangenen Saison spielte er bei Trainer Nouri aber keine große Rolle mehr und kam nur noch auf einen Treffer (19 Spiele). Nouri will jetzt nochmal mit Pizarro telefonieren. "Ich werde sicherlich mit ihm sprechen", sagte der Coach. "Er verdient größte Wertschätzung."

bka/dpa



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