Allofs-Nachfolge in Bremen: Wunschkandidat Kosicke sagt Werder ab

Der Posten des Sportdirektors bei Werder Bremen bleibt vorerst unbesetzt. Der als Favorit für die Nachfolge von Klaus Allofs gehandelte Marc Kosicke hat dem Bundesligisten eine Absage erteilt. Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke sieht den Club aber auch so "gut aufgestellt".

Marc Kosicke verzichtet auf Sportdirektor-Posten in Bremen Zur Großansicht
imago

Marc Kosicke verzichtet auf Sportdirektor-Posten in Bremen

Hamburg - Werder Bremen muss die Suche nach einem Nachfolger von Klaus Allofs als Sportdirektor fortsetzen. Wunschkandidat Marc Kosicke will den Posten nicht übernehmen. "Es war eine der schwersten Entscheidungen meines Lebens. Es hätte mich mit Stolz erfüllt, für Werder Bremen zu arbeiten", sagte Kosicke, "aber die Komplexität meiner aktuellen beruflichen und privaten Situation steht einem schnellen Wechsel nach Bremen entgegen. Deshalb mussten wir an dieser Stelle die Gespräche beenden." Für Werder ist es nach dem Nein des Ex-Profis Dietmar Beiersdorfer bereits die zweite Absage für den vakanten Posten.

Der gebürtige Bremer Kosicke ist zusammen mit Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff Gründer der Berateragentur Projekt B. Unter anderem zählt Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund zu den Klienten des 41-Jährigen. In Bremen galt Kosicke als Favorit auf die Nachfolge des vor einem Monat zum Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg gewechselten Allofs.

Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke bedauerte Kosickes Absage, sieht den Verein kurz vor der im Januar beginnenden Wintertransferperiode aber auch ohne Geschäftsführer Profifußball gut aufgestellt. "Wir werden mit der gebotenen Sorgfalt die vorliegenden Personalalternativen prüfen und alles daran setzen, so zügig wie möglich eine Entscheidung herbeizuführen", teilte der 66-Jährige mit. Das Tagesgeschäft stehe durch die klare Aufgabenteilung zwischen der Geschäftsführung, Thomas Schaaf und Frank Baumann auf sicheren Beinen, so Lemke.

mib/sid

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 2 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Ex-Mercedes-Norbert ....
stranzjoseffrauss 13.12.2012
ist bald Kollege von Wiesenhof-Thomas!
2. Rename
tzoumaz 13.12.2012
---Zitat von sysop;11550011.... Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke sieht den Club aber auch so "gut aufgestellt". [url=http://www.spiegel.de/sport/fussball/allofs-nachfolge-in-bremen-wunschkandidat-kosicke-sagt-werder-ab-a-872742.html--- Allofs-Nachfolge in Bremen: Wunschkandidat Kosicke sagt Werder ab - SPIEGEL ONLINE[/url] ---Zitatende--- Werder sollte sich umbenennen in Werder Schlaftablette Bremen. Das Problem heißt auch Lemke. Und nichts gegen Thomas Schlaf... außer das die Kreativität eines Trainers, der seit 30 Jahren nichts anderes kennt als Werder doch sehr gegen Null geht. Werder ist zufrieden mit einem Platz im unteren Mittelfeld und da gehört die Mannschaft, der Aufsichtsratsvorsitzende und der Trainer auch hin!
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Fußball-News
RSS
alles zum Thema Fußball-Bundesliga
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 2 Kommentare
Fotostrecke
Allofs Abschied aus Bremen: 13 Jahre Manager bei Werder