Rheinland-Pfalz Torwart muss nach Blitzeinschlag reanimiert werden

Dramatisches Ende einer Pokalpartie: Der Torhüter der SG Nieder-Wiesen wurde schwer verletzt, als direkt neben ihm ein Blitz einschlug. Er musste reanimiert werden. Die Polizei ermittelt.

Symbolbild
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Im Kreispokalspiel zwischen der SG Spiesheim und der SG Nieder-Wiesen/Oberwiesen lief die 80. Minute, als der Blitz neben dem Tor der Gäste einschlug. Der 39 Jahre alte Niederwiesener Torwart brach daraufhin zusammen und musste reanimiert werden. Das berichten verschiedene Lokalmedien.

Laut Südwestdeutschem Rundfunk sagte SG-Vorstand Karl-Heinz Eisen, dass der Torhüter einen Herzstillstand erlitten habe. Wie die Polizei bestätigte, ist der Zustand des 39-Jährigen nach wie vor kritisch. Er wurde zur weiteren Behandlung auf die Intensivstation der Mainzer Universitätsklinik gebracht. Das Spiel wurde beim Stand von 6:2 für Spiesheim abgebrochen. Die Polizei prüft jetzt, warum es trotz des Gewitters nicht schon früher zum Abbruch gekommen war.

In einem Merkblatt zum Verhalten bei Gewitter schreibt der Deutsche Fußball-Bund (DFB): "Wenn ein Gewitter aufzieht oder naht, sollte der Aufenthalt im Freien grundsätzlich vermieden und das Spiel oder Training unterbrochen oder abgebrochen werden." Der Spielbetrieb solle erst dann wieder aufgenommen werden, wenn "eine halbe Stunde lang kein Donner mehr wahrgenommen" wird.

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