Unfall mit Todesfolge Schalke-Profi Harit zu Bewährungsstrafe verurteilt

Im Heimaturlaub war Amine Harit vom FC Schalke in Marrakesch in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt. Nur einen Monat später gibt es bereits ein Urteil. Das berichten marokkanische Medien.

Amine Harit (M.)
DPA

Amine Harit (M.)


Amine Harit von Fußball-Bundesligist Schalke 04 ist nach seinem Autounfall im Juni in Marrakesch zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten verurteilt worden. Das berichten marokkanische Medien. Zudem muss der 21-Jährige eine Geldstrafe von 8600 Dirham zahlen, umgerechnet 780 Euro.

Harit war im Juni, kurz nach dem Ausscheiden Marokkos bei der WM in Russland, in seiner Heimat in einen Unfall mit Todesfolge verwickelt gewesen. Er hatte mit seinem Fahrzeug einen Fußgänger erfasst und tödlich verletzt. Die Polizei hatte daraufhin Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen Harit eingeleitet.

Nach dem Vorfall wurde ihm zunächst die Ausreise verweigert, kurze Zeit später erhielt er seinen Pass zurück. Seit knapp zwei Wochen ist Harit wieder im Schalker Mannschaftstraining.

chh/sid



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