WM-Achtelfinale Schwedens Kapitän hat ein Terminproblem

Am Dienstag tritt Schweden im WM-Achtelfinale gegen die Schweiz an. Mannschaftskapitän Andreas Granqvist könnte an dem Tag Vater werden. Mitspielen oder heimreisen?

Andreas Granqvist
AFP

Andreas Granqvist


Der Erfolg der schwedischen Nationalmannschaft bei der WM in Russland bringt Kapitän Andreas Granqvist in eine persönliche Zwickmühle.

Wie die Zeitungen "Expressen" und "Aftonbladet" berichten, erwarten der 33-Jährige und seine Frau Sofie ihr zweites Kind. Zur Welt kommen wird es, so sich denn die Prognosen bewahrheiten, am 3. Juli - jenem Tag, an dem Schweden im Achtelfinale gegen die Schweiz antritt.

"Es ist sehr schwierig, nach Hause zu fahren, wenn man ein Achtelfinale bei einer WM zu spielen hat", sagte Granqvist den schwedischen Medien zufolge nach dem 3:0-Sieg gegen Mexiko, der seinem Team das Weiterkommen sicherte.

Granqvist tendiert offenbar in Absprache mit seiner Frau dazu, bei der Mannschaft zu bleiben, sollten beide Ereignisse terminlich wirklich kollidieren. Seine Frau sei sehr stark, sagte Granqvist, und sie habe viele Verwandte um sich herum.

Vor der WM hatte der Innenverteidiger angekündigt, nach Möglichkeit bei der Geburt dabei sein zu wollen und eventuell zwischen zwei Spielen in die Heimat zu fliegen. Notfalls werde er bei der Geburt per Facetime, also per Videochat, dabei sein, hieß es damals aber auch.

Sofie Granqvist hat auf Instagram mehrfach Fotos ihres Babybauchs veröffentlicht. Das Paar hat bereits eine Tochter.

mbö/sid



insgesamt 9 Beiträge
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rooonbeau 28.06.2018
1. Im Ernst?
Vielleicht bin ich ja im Unrecht und nicht zeitgemäß aber ich finde die Frage völlig unnötig und selbstverständlich das er natürlich weiter spielt. Das ist sein Job womit er auch noch einen Haufen Geld verdient. Ist vielleicht nicht schön nicht bei der Geburt dabei zu sein, wenn man es gerne möchte, aber auch kein Weltuntergang. Früher wäre das jedenfalls keine Frage gewesen. Da war es normal das die Männer nicht bei der Geburt dabei waren. Aber vielleicht ist das ja auch gut so das da wohl ein Wandel eingetreten ist.
Eddy_Duane 28.06.2018
2.
Zitat von rooonbeauVielleicht bin ich ja im Unrecht und nicht zeitgemäß aber ich finde die Frage völlig unnötig und selbstverständlich das er natürlich weiter spielt. Das ist sein Job womit er auch noch einen Haufen Geld verdient. Ist vielleicht nicht schön nicht bei der Geburt dabei zu sein, wenn man es gerne möchte, aber auch kein Weltuntergang. Früher wäre das jedenfalls keine Frage gewesen. Da war es normal das die Männer nicht bei der Geburt dabei waren. Aber vielleicht ist das ja auch gut so das da wohl ein Wandel eingetreten ist.
Seltsam, ich fände es eher selbstverständlich, dass er sich schleunigst zur Liebsten begibt. Man sollte schon Prioritäten setzen im Leben - und der Beruf kommt da ganz bestimmt NICHT an erster Stelle.
patkim 28.06.2018
3. Keine Frage
Nach Hause zur Geburt.. Familie geht vor den Job, vor allem eine Geburt! Nur weil es "früher" normal war, ist es noch lange nicht gut gewesen. Bei der Geburt des eigenen Kindes dabei zu sein ist ein Geschenk was man nicht ablehnen sollte....
Fuxx2000 28.06.2018
4. @rooonbeau
Schau mal auf YouTube nach: Sarunas Jasicevicius talks about kids. Das beschreibt die Sache sehr gut und lässt keine Fragen offen. Aber kann jeder so machen wie er möchte. Früher hat man übrigens auch Pyramiden mit der Hand gebaut...
firenafirena 28.06.2018
5. Termin?
Wieso gehen alle von dem Tag als Termin aus? Sollte das der errechnete Geburtstermin sein, stehen die Chancen eh bestens, dass nichts passiert. Nur ein Bruchteil aller Babys kommt am errechneten Termin. Also, viel Lärm um nichts.
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