Hamburg - Spätestens seit den beiden Vier-Tore-Siegen des FC Bayern und von Borussia Dortmund in den Champions-League-Halbfinals ist der deutsche Fußball in den internationalen Fokus gerückt. Während sich Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque noch ziemlich beeindruckt von den Bundesliga-Teams zeigte, hat Arsène Wenger, Coach des Premier-League-Clubs FC Arsenal, bereits eine Erklärung für die guten Leistungen gefunden: die Winterpause in der Bundesliga.
"Diese Pause hilft deutschen Vereinen und auch der Nationalmannschaft. Das zeigt sich jedes Jahr im März und April. Besonders im April", sagte Wenger auf der Clubhomepage. Anders als in Deutschland gibt es in England keine und in Spanien nur eine sehr kurze Winterpause.
"Englische oder spanische Clubs haben dadurch einen klaren Nachteil", so Wenger weiter: "Gerade Nationalspieler profitieren von diesen zwei oder drei Wochen im Winter, da auch die Nationalmannschaft eine Pause einlegt. Im Sommer ist dagegen eine Erholung oft nicht möglich, da große Turniere anstehen."
Die englischen Top-Clubs Arsenal, Manchester City, FC Chelsea und Manchester United waren bereits frühzeitig aus der Champions League ausgeschieden.
psk/sid
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